Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Das Institut für Auslandspromotion von Castilla-La Mancha IPEX ermutigt die Betriebe, sich nicht geschlagen zu geben und beim Export den gesunden Menschenverstand zu nutzen

Der Generaldirektor des Instituts für Auslandspromotion von Castilla-La Mancha, Ángel Prieto, hielt auf der FENAVIN den Vortrag "Die zehn größten Fehler beim Export" und berichtete, dass die Märkte unter anderem einen besseren Kundendienst bräuchten

13.05.2015 | 

"Der gesunde Menschenverstand ist fast immer die beste Lösung, wenn Betriebe beim Exportieren Fehler machen." Das stellte der Generaldirektor des Instituts für Auslandspromotion von Castilla-La Mancha, Ángel Prieto, fest, der heute auf der FENAVIN den Vortrag hielt "Die zehn größten Fehler beim Export".

Vor seinem vornehmlich jungen Publikum erläuterte Prieto, dass der gesunde Menschenverstand während des Prozesses der Internationalisierung in jeder Beziehung benötigt werde, von der Bewertung der eigenen Firma, dem Umfeld, den zu treffenden Entscheidungen, den einzuleitenden Maßnahmen bis hin zum Ergebnis dieses Prozesses. Nach Ansicht von Prieto macht man in jeder Phase des Exports auch Fehler, "weil wir Menschen sind, und in jedes Land und jede Kultur eben ihre Stärken und Schwächen hat." Deshalb hat das IPEX die Betriebe ermutigt, ihre Fehler zu erkennen, sie zu reflektieren "und sich nicht geschlagen zu geben, sondern es das nächste Mal besser zu machen."

Er ist sich vollkommen bewusst, dass immer Fehler gemacht werden, aber deshalb, so betont Ángel Prieto, dürfe man sein Ziel, nämlich eine bessere Vermarktung, nicht aus den Augen verlieren. "Wir können sechs oder sieben Fehler gemacht haben, aber trotzdem weiter verkaufen und Geld verdienen. Deshalb sollten wir uns die Philosophie aneignen, im Außenhandel immer besser zu werden."

In diesem Zusammenhang räumte er ein, dass die Weinbranche in Spanien insgesamt und in Castilla-La Mancha insbesondere, in den letzten Jahren ihre Erzeugnis deutlich verbessert haben, mit einer kräftigen technologischen Investition und einer Verfahrenskontrolle. An zwei Punkten müsse sie aber dranbleiben: Erstens müsste sie sich mehr um das Marketing bemühen, "der Unternehmer muss sich vornehmen, dass jede Investition dem Verkauf dienen sollte, nur er macht sie schließlich rentabel." Und zweitens brauchen wir einen besseren Kundenservice, "darum bitten die Abnehmer am allermeisten, und das fordert vom Unternehmer mehr Flexibilität."

Während seines Vortrags illustrierte der Leiter des IPEX das Gesagte anhand verschiedener Erfahrungen von Betrieben, die im Schutz des Instituts die ersten Schritte zur Internationalisierung unternommen haben, indem er deren Eindrücke zur Nachfrage von Importeuren und Weinfachleuten in Afrika, Asien und Amerika wiedergab.

Nach den besten Märkten befragt, ob das die herkömmlichen oder eher die aufstrebenden seien, fand Prieto auch diesmal, dass es bei der Beurteilung auf den gesunden Menschenverstand ankomme: "Wenn das Wachstum in Europa gleich null ist und andere Gegenden gerade ihren Lebensstandard steigern, dann ist es besser, in diese Märkte zu investieren, statt in andere, wo du dir jeden Schritt erkämpfen musst." Nach seiner Meinung sollte man aber nicht schon in den ersten 18 Stunden während des Fluges nach Asien wegen der kulturellen und sprachlichen Hürden das Handtuch werfen, sondern dranbleiben. Und er mahnte, dass es auch wichtig sei, die traditionellen Absatzmärkte, wie Europa, nicht zu vernachlässigen.

Das IPEX plädiert für die mittelfristige Selbsterhaltung der FENAVIN

Schließlich sagte der IPEX-Direktor, dass die FENAVIN die große internationale Weinmesse Spaniens für ihn sei, weshalb er auf Dauer dafür sei, dass sie ein Modell zu ihrer Selbsterhaltung entwickelt. Nach seiner Ansicht sind die größten Schwierigkeiten schon gemeistert, wie eine große kritische Masse von über 1300 Betrieben, "aber der Privatsektor benötigt immer noch die Unterstützung von außen." In Markttermini erklärte er, dass die FENAVIN ein großartiges Produkt von hoher Qualität sei und die Nachfrage nach ihr enorm sei. "Aber wir müssen selbst auch wirklich daran glauben, und das bedeutet, dass die Messe zumindest mittelfristig in der Lage sein muss, sich selbst zu erhalten", schloss er.

Volver