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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Was wir produzieren und was wir imstande sind zu verkaufen, muss sich die Waage halten"

Rafael del Rey, Generaldirektor des Spanischen Instituts der Weinmarktbeobachtung OEMV, stellte auf der FENAVIN in seinem Vortrag über die größten Herausforderungen für den spanischen Weinmarkt "Situation der Weinmärkte. Chancen für Spanien" fest: "55% unseres Exportweins bringt unter 1 Euro pro Liter – dieser Preis muss verbessert werden"

13.05.2015 | 

Der Generaldirektor des Spanischen Instituts der Weinmarktbeobachten (OEMV), Rafael del Rey, hielt am zweiten Messetag der FENAVIN im Messezentrum von Ciudad Real den Vortrag „Situation der Weinmärkte. Chancen für Spanien." Dabei kam er auf die Haupttendenzen und die größten Herausforderungen für den spanischen Markt zu sprechen, wie sie sich aus den von der Stiftung aufgezeichneten Daten ergeben. Er schlug ferner eine Reihe von Strategien vor, um die Entwicklung voranzubringen. Dabei ließ er keinen Zweifel daran: "Was wir produzieren und was wir imstande sind zu verkaufen, muss sich die Waage halten. Wir müssen den Wert unserer Waren vorsichtig anheben."

"Was wir produzieren und was wir imstande sind zu verkaufen, muss sich die Waage halten", so unmissverständlich äußerte sich Rafael del Rey zu Beginn seiner Ausführungen, um dann auf die letzten spanischen Produktionen zu sprechen zu kommen und zu bestätigen: "Beim Volumen unseres Exports steigern wir uns leicht, aber wir verkaufen wieder billiger, so dass unsere Umsätze sinken. Das sollte uns dazu anregen darüber nachzudenken, wie wir unsere Umsätze allmählich steigern können."

Del Rey stellte fest, dass es drei Verbrauchermärkte gebe: der zu Hause genossene Wein, den die Familien einkaufen; die über HORECA (Gaststätten und Restaurants) vertriebenen Weine und eine dritte Kategorie, von der man nicht weiß, wo sie konsumiert wird, wahrscheinlich über den Direktverkauf von Weinläden oder beim Catering etc.

Der Weinmarktbeobachter findet, dass es schlecht steht um den spanischen Binnenverbrauch von Weinen und Mosten, während deren Konsum weltweit ein starke Wachstum verzeichnet, so dass wir mehr als doppelt soviel exportieren wie wir in Spanien trinken. Rey findet: "Mehr verkaufen und weniger verdienen, ist kein gutes Geschäft", aber so ist es. Unser Land hat 22% mehr Wein zu einem mittleren Preis verkauft, der aber um 20% gesunken ist. "Das hängt damit zusammen, dass sehr viel Fasswein exportiert wird – ein Geschäft, das stark von den Preisschwankungen abhängt. Sinkt der Preis, verkaufen wir viel, steigt er, verkaufen wir nichts. Genau so war es im letzten Jahr", erklärt er.

"Unsere Preispyramide lässt einiges zu wünschen übrig. Die Fassweine und einige Flaschenabfüllungen liegen unter einem Euro pro Liter, das heißt unter den Produktionskosten, was heißt, dass sich 55% unseres Verkaufs auf durchschnittlich 0,37 €/l belief. Flaschenweine mit Bezeichnung der Weinbaugebiets oder der Rebsorte, die perlende oder aromatisierte Weine kommen auf etwas mehr als einen Euro pro Liter. Die Schaumweine auf 2,43 Euro pro Liter. Und gespritete Likörweine sowie solche mit geschützter Herkunftsbezeichnung bringen über 3 Euro pro Liter", erklärte Rafael del Rey, und legte Nachdruck darauf, dass sich das ändern müsse. "Wir müssen einen höheren Mehrwert für unsere Erzeugnisse einfahren."

Den vom Spanischen Institut der Weinmarktbeobachtung aufgezeichneten Daten zufolge, exportiert fast jeder alles, weil es zu unserer Strategie gehört, mit einem vielseitigen Produktportfolio zu handeln.

Was unsere wichtigsten Absatzmärkte angeht, steht Frankreich ganz vorn, gefolgt von Deutschland, England, Portugal und Italien, zu einem Durchschnittspreis von 1,11 Euro pro Liter.

Spanien rangiert unter den drei stärksten Weinexportländern und nahm 2013 sogar die Spitze ein. Aber letzten Endes gehe es nicht darum viele Liter zu verkaufen, sondern um die Wertschöpfung mit Wein: "Das ist der Schlüssel zum Umschwung und der Kern der Debatte, nämlich wie man den Verkauf von Flaschenweinen und von bekannten Marken ankurbeln und gleichzeitig das Image für unsere Erzeugnisse verbessern kann." Zwei wichtige Herausforderungen, wenn man bedenkt, dass Spanien das Doppelte dessen exportiert, was es daheim trinkt.

Rafael del Rey gab auch einen Überblick über die einzelnen Märkte, die Tendenzen und die heimische Marktentwicklung der verschiedenen Vertriebskanäle.

FENAVIN, eine großartige Messe

Auf Fragen der Presse zur FENAVIN versicherte Rafael del Rey, es sei eine großartige Messe, weil dort Handel stattfinde. "Mit einer relativ geringen Investition findet jeder Einkäufer hier einen Haufen Bodegas und eine riesige Vielfalt an Erzeugnissen; den Importeuren und Einkäufern werden hier gute Gelegenheiten geboten."

Außerdem, so Del Rey, "nimmt die Messe den kleineren Bodegas die Angst vor dem Export, weil sie gar nicht erst weit reisen müssen, sondern die Importeure hier direkt vor Ort haben; und für die großen Bodegas besteht der Vorteil darin, dass sie alle Importeure auf einmal da haben, zusätzlich zu den einheimischen Einkäufern."

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