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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Russische Experten stellen klar, dass das Marketing entscheidend ist, damit spanischer Wein seine Position in Russland stärkt

Der Gesandte der russischen Botschaft Sergey Melik; die Professorin der Universidad Complutense von Madrid Alesia Slizhava und der russische Journalist Yuri Yudich sind die Mitwirkenden an der FENAVIN-Veranstaltung Weintourismus und spanischer Wein in Russland, moderiert von dem Journalisten und Historiker Jesús Palacios

12.05.2015 | 

Sergey Melik, Botschaftsgesandter der Russischen Föderation in Spanien, vertrat den Botschafter der Russischen Föderation in Spanien Yuri P. Korchagin, der leider heute aus Krankheitsgründen nicht an der Veranstaltung Weintourismus und spanischer Wein in Russland, mitwirken konnte. Das Gespräch wurde von dem Journalisten und Historiker Jesús Palacios moderiert. Als weitere Gäste vervollständigten Alesia Slizhava, Professorin an der Universidad Complutense von Madrid und Direktorin von Sármata Wines, sowie Yuri Yudich, russischer Journalist und Leiter des Portals Alcoexpert, die Runde dieser interessanten Diskussion, die sich vor allem an Kellermeister und Exporteure richtete.

Spanien ist zum zweitbeliebtesten Urlaubsziel der Russen im Ausland geworden und zum beliebtesten in Europa, wie Melik erklärte. "Die überwältigende Mehrheit der russischen Touristen sucht in dem gastfreundlichen Spanien Sonne und Strand, außerdem sind 65% der Urlauber sehr an der spanischen Kultur interessiert. Den Wein verstehen sie als wesentlichen Bestandteil Spaniens und seiner einzigartigen tausendjährigen Kultur. Für die Russen symbolisiert der Wein alles, was mit Spanien zu tun hat", fügte er hinzu.

Trotz dieser Tendenzen wartet der Weintourismus, "obwohl er ein vielversprechender Zweig ist, noch darauf, von den russischen Touristen entdeckt zu werden." Nach Meinung des Gesandten der russischen Botschaft in Spanien, "ist dem russischen Touristen der Weintourismus noch weitgehend unbekannt. Daher empfehle ich, dass die spanischen Unternehmen in den russischen Reisebüros dafür Werbung machen, damit russische Reiseveranstalter die Chance haben, diesen mit dem Wein verknüpften Fremdenverkehrszweig zu entdecken."

Alesia Slizhava betonte, dass Russland ein großes Potenzial für spanischen Wein habe, da das Land weltweit zu den zehn Nationen mit dem höchsten Weinkonsum gehöre. Wein mache in Russland 26% der getrunkenen Alkoholika aus, doch, wer die aktuellen Tendenzen beobachtet, erkennt, dass dieser Prozentsatz durchaus noch steigen kann. Slizhava ist der Meinung, dass die spanischen Unternehmen versuchen sollten, die Lücke im mittleren bis niedrigen Angebotssegment zu füllen – denn die offenen Weine finden in Russland viele Abnehmer –. Dafür müssen sie die Herausforderung meistern, ihre Preisspannen zu senken.

Slizhava stellte mit Nachdruck fest, dass die ruhigen und jungen spanischen Flaschenweine unter 5 Euro wegen ihrer Qualität und ihrer Verarbeitung in der Lage sein müssten, mit den italienischen und chilenischen Weinen zu konkurrieren und in den Supermärkten sowie im Horeca-Bereich stärker vertreten sein müssen.

Yuri Yudich berichtete schließlich, dass das Importgeschäft derzeit durch die Sanktionen, die Russland, infolge der Ukrainekrise von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten auferlegt wurden, sowie durch die Abwertung des Rubels nach dem Einbruch des Erdölpreises, schwierig sei.

Der Leiter von Alcoexpert erteilte dem Publikum einige Ratschläge, um die Position des spanischen Weins im russischen Markt zu verbessern: die Qualität aufrechterhalten und "auf keinen Fall senken"; dem Marketing eine Schlüsselrolle zuweisen; die Herkunftsregion, die Traubenart und die Marke immer deutlich auf dem Etikett vermerken; und Gelegenheiten für Verkostungen der teuersten Weine schaffen, so dass die Verbraucher diese aus erster Hand kennen lernen können.

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