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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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"Um Wein nach Indien zu exportieren, genügt es nicht, den Markt zu kennen, man muss auch eine gute Kommunikationspoltitk entwickeln"

Der indischer Journalist und Redaktionsleiter von Sap Media Worldwide sowie Herausgeber der Zeitschrift Ambrosia, Vincent Fernandes, hielt den Vortrag Indien: Marktchancen und Zugangshindernisse und empfahl die derzeit günstige Lage seines Landes für den Weinimport

14.05.2015 | 

Auf der FENAVIN hat Vincent Fernandes, indischer Journalist und Redaktionsleiter von Sap Media Worldwide sowie Herausgeber der Zeitschrift Ambrosia und Organisator der bekanntesten Wein- und Getränkemesse seines Landes Indspirit, einen Vortrag gehalten zum Thema Indien: Marktchancen und Zugangshindernisse.

Indien verdient wegen seiner steigenden Nachfrage nach Wein besondere Beachtung. Das Land ist im Vergleich zu anderen Märkten der Region eine Ausnahme, weil das Getränk ein relativ neues Phänomen ist - seit 2004 -, oder besser gesagt dessen Beliebtheit bei den Verbrauchern im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern. "Tatsächlich ist spanischer Wein in Iniden noch ziemlich unbekannt und findet erst seit etwa zwei Jahren allmählich Liebhaber; das ist vor allem der Einführung von Sangría zu verdanken", berichtete Fernandes.

Dennoch bestätigte der indische Experte, dass der Moment günstig ist für den Weinexport in sein Land. "Der Pro-Kopf-Verbrauch von Wein beträgt nur 10 ml, aber es gibt eine große junge Bevölkerung der Mittelklasse, ungefähr 250 Millionen Menschen, die sich Wein leisten können. Hier liegt der große Absatzmotor", sagte er.

Fernandes referierte auch, dass das Potential des indischen Marktes zwar riesig sei und es viele Handelschancen gebe, dass man das Land aber auch verstehen müsse, was nicht einfach sei, weil es viele kulturelle Hürden gebe. Auch von der administrativen Seite her sei es nicht einfach, denn Indien hat 29 Bundesstaaten, jeder mit seinen eigenen Besonderheiten, einem unterschiedlichen Arbeitsstil und anderen Vorschriften.

Ins Marketing investieren, lautete eine der wichtigsten Empfehlungen des indischen Experten. "Um Wein nach Indien zu exportieren, genügen nicht die Kenntnisse seines Marktes, man muss auch eine gute Kommunikationspoltitk entwickeln und einen guten Marketingplan aufstellen", stellte er fest. Fernandes hält es für eine gute Strategie, dass sich spanischen Betriebe in Inden gemeinsam als Regionen oder Weinbaugebiete vorstellen, wenn sie zusammen kommen, stehen ihnen bessere Distributionskanäle offen und die Kosten bei der Einführung in den Markt sinken.

Andererseits betonte der Herausgeber der Zeitschrift Ambrosia, dass ein guter Preis nicht zu verachten sei, denn die Steuerlast sei in Indien groß, und obwohl der Inder bereit sei, für einen ausländischen Wein etwas mehr zu bezahlen, haben Bodegas mit günstigen Preisen höhere Erfolgschancen.

Die Qualität sei natürlich ebenfalls ein wichtiges Kriterium, wenn es um den Export nach Indien geht, denn Fernandes weiß, dass der indische Verbraucher immer mehr reist und sich allmählich zum Kenner von Wein und dessen Kultur entwickelt.

Schließlich hofft Vincent Fernandes, dass sein Besuch der FENAVIN dazu beiträgt, das Interesse der spanischen Bodegas an diesem noch zu erschließenden Markt zu wecken, dessen Nachfrage langsam, aber stetig steigt.

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