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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

FENAVIN - eine gut etablierte messe steht ganz vorn, um den weinsektor anzukurbeln

Der Präsident der FENAVIN Nemesio de Lara verrät das Geheimnis der Messe: "Nicht besser, sondern die Besten sein wollen"

12.05.2015 | 

FENAVIN, die Spanische Weinmesse hat heute ihre Tore bis zum 14. Mai geöffnet. Das Messe- und Kongressgelände von Ciudad Real beherbergt über 1360 Bodegas, die ihre Erzeugnisse zigtausenden von Fachbesuchern und über 15.000 nationalen und internationalen Einkäufern aus 65 Ländern vorstellen. Diese Messe, deren Rückgrat Handel heißt, ist inzwischen sehr gut etabliert und in der Lage, selbst in Zeiten der Krise, ganz vorn zu stehen und mit jeder Ausgabe eine weitere Neuheit zu präsentieren. Auf dieser achten Edition bereichert die Abteilung "Fenavin Original Wine and Food" die wichtige Fachmesse für spanischen Wein, veranstaltet vom einzigen schuldenfreien Provinzialrat des Landes.

So drückte es der Präsident der fördernden Provinzregierung sowie der FENAVIN, Nemesio de Lara, verschiedentlich in seiner Eröffnungsrede der Messe aus. Ein Anlass, zu dem als besonderer Gast die Präsidentin der Region Castilla-La Mancha, María Dolores de Cospedal, zugegen war. De Lara hob hervor, die Messe habe eindeutig bewiesen, dass selbst eine Provinzverwaltung von minderer Größe der Gesellschaft und der Provinzwirtschaft durch einem so gewinnträchtigen Sektor wie die Weinbranche, einen großen Dienst erweisen könne.

De Lara wies darauf hin, dass sich die FENAVIN von selbst verkaufe, dass sie nicht mehr von Verschwinden bedroht sei und dass die beste Garantie für ihren Fortbestand eine stabile interinstitutionelle Einbettung sei - selbstverständlich mit Euros -, indem man versuchen sollte, anstatt Politikern Medaillen zu verleihen, dem Sektor nützliche Hilfsmittel an die Hand zu geben und ein verlässliches privates Sponsoring aufzubauen.

De Lara erinnerte an den Beginn, der hart war, und verriet, dass das Geheimnis von Anfang an darin bestand, der gleichen Marschroute zu folgen: "Klare Definition der Ziele, genaueste Planung, Professionalität, große Anstrengungen, um den Nutzen der Messe für die Zielgruppe im Auge zu behalten, sei dies der Bodeguero, hinter dem immer die Mühen eines Winzers stehen, sei es der Einkäufer, und ein großartiges Orga-Team. Dies alles lässt sich in dem Motto zusammenfassen: Nicht besser, sondern die Besten sein wollen."

Die FENAVIN dient durch ihr großes Rahmenprogramm verschiedenster Messeveranstaltungen auch als Plattform für tiefgreifende Reflexionen über Gegenwart und Zukunft des Weines – mit Realitätssinn und Nüchternheit. Denn, so De Lara, die aktuellen Schwierigkeiten sowie die zukünftigen Bedrohungen ließen sich besser bewältigen, wenn man sie kennt und sie angeht. Dennoch hätten die spanischen Weine in den vergangenen Jahrzehnten, und insbesondere die Weine aus Castilla-La Mancha, eine außergewöhnliche Kategorie erreicht, was ihn mit "Befriedigung und aufrichtigem Stolz" erfülle.

Er fuhr fort, dass es nirgendwo hin führe, nur von den eigenen Erfolgen zu reden. "Dass der Liter Wein in Castilla La Mancha 2014 im Durchschnitt für 0,53 €/l verkauft wurde, während er im Jahr 2000 0,73 € einbrachte, oder, dass zahlreiche Winzer ihre Trauben bei der letzten Weinlese zum Preis von vor 25 Jahren verkauft haben, bestätigt, was ich sage", bemerkte er, um anschließend zu prophezeien, dass "sich Ängste wie die von 2013 und auch Rekordernten wiederholen werden." In diesem Zusammenhang sagte er: "Wir werden das Sicherheitsnetz der Fassweine noch lange benötigen, aber abgesehen davon, dass sich andere, ausländische Akteure ihrer bedienen können, ohne sie aufgebaut zu haben, haben Sicherheitsnetze den Nachteil, dass sie sich abnutzen sich und angesichts der extremen globalen Konkurrenz unzuverlässig werden."

Es sei Vorsicht geboten, "wenn das angestrebte Modell im Produzieren besteht, darin immer mehr und mehr zu produzieren. Mehr Spaliere, mehr Bewässerungsflächen. Sagen wir es doch ganz offen und ohne den Winzer in die Irre zu führen, der diesen Weg schließlich ausbaden muss", befand De Lara, um an anderer Stelle seiner Rede festzustellen, dass zwischen dem Jahr 2000 - ein Jahr vor der Premiere der FENAVIN - und 2014 der Export in Spanien um 150% und in Castilla-La Mancha um 350% gestiegen ist.

De Lara erklärte, es sei sinnvoller und effektiver, seine Energien in die Qualität des Weines zu stecken und in eine Marke, die funktioniere. Und er war überzeugt, man müsse dem Winzer klarmachen dass es nicht darum gehen könne, immer mehr zu produzieren, und ebenso dem Kellermeister, dass er nicht nur darauf setzen könne, immer mehr Wein zu bereiten. Denn das bedeute nicht automatisch, auch höhere Gewinne einzufahren. Vielmehr müsse es darum gehen, besser zu produzieren. Zumal die Anstrengungen von Bodegas und Kooperativen zur Investition und Modernisierung beschwerlich gewesen seien. Aber sobald dieser Schritt getan sei, müsse man sich auf die internationale Handelspolitik konzentrieren, Leute ausbilden oder einstellen, um die besten Fachkräfte auf diesem Gebietes als Unterstützung zu haben – das seien heute die besten Investitionen.

"Ich bin kein Fachmann in diesem Bereich, aber ich wage dennoch zu behaupten, dass wir, die Politiker, und zwar alle, besser daran täten nicht nach unseren Wahlergebnissen zu schielen, wenn wir von einer so ernsten Angelegenheit wie dem Wein reden", bemerkte der Präsident der FENAVIN. Um anschließend festzustellen, dass es eine allgemein akzeptierte Beurteilung des Weines gebe, „nämlich als ein Lebensmittel und, in Maßen konsumiert, ein gesundes Getränk." Und er gab sich überzeugt, dass der nächste Schritt darin bestehen müsse, intelligente, aggressive und vor allem nachhaltige Werbekampagnen zu starten, die den maßvollen Weinkonsum fördern, vor allem bei der Jugend.

Die Präsidentin der Autonomen Region Castilla-La Mancha, María Dolores de Cospedal, bezeichnete die FENAVIN als "eine wunderbare Messe, die Ciudad Real herausputzt". Sie gratulierte den Kellermeistern, Kooperativen und Winzern für die "Riesenanstrengung", die sie unternommen haben, um die Qualität zu steigern. Sie wünschte ihnen zahlreiche Handelstransaktionen und bedankte sich beim Provinzialrat sowie bei allen an der Realisierung der Messe "beteiligten Institutionen".

Cospedal bewertete die Veranstaltung der Spanischen Weinmesse als positiv, weil Castilla-La Mancha nicht nur eine Weingegend sei, sondern der größte zusammenhängende Weingarten der Welt, wo 21,5 Millionen Hektoliter produziert werden. Sie fügte hinzu, dass man jedoch nicht allein auf die Menge, sondern vor allem auf die Qualität setzen müsse.

Obwohl sie die Exportsteigerung von Wein aus der autonomen Region hervorhob, erwähnte sie, dass die von der Region produzierten Qualitätsweine mehr Verbreitung finden müssten und sprach sich für eine verstärkte Vermarktung aus. In diesem Zusammenhang betonte sie auch die von der Regionalregierung initiierte Marke des Qualitätsweins sowie die Gründung der ersten Önologieschule Spaniens.

Cospedal glaubt, dass der Schlüssel zur Zukunft des Weinbausektors die Internationalisierung ist, weshalb von ihrer Regierung 500 Aktionen zur Förderung des Weinkonsums im Ausland sowie in Ländern Mitteleuropas angestoßen worden seien, wie sie erklärte. Und diese haben, so fügte sie hinzu, zur Modernisierung von Kooperativen und Bodegas beigetragen.

Der Messedirektor, Manuel Juliá, fasste seinerseits in wenigen Gedanken zusammen, was die FENAVIN aus seiner fachlichen Sicht ist. Er sagte, dass spanischer Wein wie Spanien sei, reichhaltig, vielseitig und komplex, manchmal widersprüchlich. Er erwähnte, dass Spanien mit der FENAVIN in Ciudad Real über eine Referenz für den spanischen Wein verfüge. Das stünde nicht nur in den namhaftesten Fachzeitschriften, auch die Fachleute von bestem Ruf sagten das, ebenso wie die spanischen Medien. Und, so fügte er hinzu, das sage auch die Branche selbst, denn die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache. Nicht umsonst stellten auf der Messe 1361 Bodegas aus und über 300 verblieben auf der Warteliste; würden 800 internationale Einkäufer aus 65 Ländern erwartet, "und bei einer vorsichtigen Schätzung etwa 1200 Einkäufer auf eigene Initiative." Juliá erwähnte auch, dass sämtliche spanischen Regionen auf der FENAVIN vertreten seien.

Der Messedirektor sagte, die FENAVIN sei ein Beispiel für den Sieg der Erfindungsgabe über die Wirklichkeit. Denn Wirklichkeit war damals, dass es keine Handelstätigkeit gab, weshalb man an die Arbeit gegangen sei ihn zu erfinden. Und dabei habe man zwei fachliche Prinzipien angewandt: Es gibt Handel, weshalb man die Nachfrage ankurbeln muss. Und das klassische System der herkömmlichen Messe muss verändert werden, so dass der Einkäufer im Mittelpunkt steht.

Manuel Juliá würdigte die FENAVIN ebenso als Motor zur Entwicklung. Er ergänzte, dass sie über einen Etat von 3.300.000 Euro verfügt, von denen 2 Millionen Euro dazu bestimmt sind, in Zelten 22.000 Quadratmeter klimatisierter Ausstellungsfläche herzurichten, als handle es sich um eine Messehalle. Doch ungeachtete dessen ist Juliá überzeugt, dass die Messe rentabel ist, sie sei auf jeden Fall für die Region produktiv, weil sie ausländisches Geld bringe und zwar in einer Höhe, die auf einen bedeutenden Millionenbetrag geschätzt wird.

Zum anderen erwähnte Juliá, dass die FENAVIN eine Plattform biete, um an der Lösung von strukturellen Problemen des spanischen Weins zu arbeiten. Sie sei, so fasste er zusammen, ein wahr gewordener Traum. "Es gibt Situationen, in denen wir lernen, dass Träume in diesem Leben wahr werden können. Und so stehe ich heute, bei dieser achten Ausgabe der FENAVIN, mit heftig pochendem Herzen da und erkenne, dass dieser Traum noch ein Stück wahrer geworden ist", schloss der Direktor der FENAVIN.

Die Bürgermeisterin von Ciudad Real, Rosa Romero, hat ihrerseits eine Rede gehalten, in der sie Miguel de Cervantes und seine bekannteste Figur Don Quijote zitierte, um zu rühmen, was der Wein für dieses Land seit undenklichen Zeiten bedeute. Sie versicherte, dass Ciudad Real die Weinstadt und die des Don Quijote sei und lud Aussteller und Facheinkäufer aus den verschiedenen Teilen Spaniens sowie aus dem Ausland ein, die Stadt der Spanischen Weinmesse zu erkunden und zu genießen.

"Geschichtlich ist unsere Hauptstadt an den Wein gekoppelt, zusammen bilden sie unsere tiefsten Wurzeln, weil wir der größte Weingarten Europas sind. Und der Wein steht nach wie vor an der Exportspitze dieses Landstrichs", sagte Romero und bekannte sich zur Liebhaberin und überzeugten Kämpferin für den Wein und dessen gemäßigten Konsum. Ebenso sagte sie "allen Initiativen ihre feste Unterstützung" zu, die sich für den Sektor stark machen.

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