Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Man muss die Angst vor der Internationalisierung verlieren und sich vom gesunden Menschenverstand leiten lassen"

Ángel Prieto, Direktor des Instituts für Auslandspromotion von Casstilla-La Mancha (IPEX), hält auf der FENAVIN den Vortrag Die zehn Grundfehler beim Export

08.05.2015 | 

Der Direktor des Instituts für Auslandspromotion von Castilla-La Mancha (IPEX), Ángel Prieto, wird den auf der FENAVIN anwesenden Betrieben Ratschläge erteilen, wie sie die Prozesse der Internationalisierung ihrer Erzeugnisse verbessern und professionalisieren können. Dazu wird er am Mittwoch, den 13. Mai um 16.00 Uhr, in Saal 3 der FENAVIN einen Vortrag zum Thema Die zehn Grundfehler beim Export halten.

Prieto gesteht, dass er schon oft darüber nachgedacht hat, einen Vortrag zu halten wie den, mit dem er bei der achten Ausgabe der FENAVIN dabei ist. "Denn in meiner privilegierten Stellung beim IPEX habe ich zahlreiche Betriebe über Jahre begleiten können und beobachtet, was sie tun, wenn sie mit ihren Produkten ins Ausland gehen. Wie sie sich bewegen, welches ihre häufigsten Fehler sind und was ihnen am meisten Sorgen bereitet." Überzeugt, dass man "aus Fehlern sehr viel mehr lernt als aus Erfolgen, weil man beim Fehler immer die Ursache feststellen kann", versichert der Dierktor des IPEX, dass seine Ausführungen "positiv" sein werden und gleichzeitig das Ziel haben, "das Publikum zum Nachdenken anzuregen."

Obwohl er vorhat in seinem Referat aufzuzählen, was seiner Ansicht nach die zehn häufigsten Fehler in Sachen Export sind, bestätigt Ángel Prieto, dass sich diese alle auf einen einzigen Nenner bringen lassen, der unabdingbar sei, sobald man sich dazu entschließt die Auslandsmärkte zu erobern: gesunder Menschenverstand. "Man muss die Angst vor der Internationalisierung verlieren und sich vom gesunden Menschenverstand leiten lassen", stellt er fest. Mit diesem Rüstzeug könne man sehr gut eine Strategie planen und logisch an die Sache herangehen.

"Ich bin überzeugt, dass wir Spanier und auch die Lateinamerikaner im Allgemeinen die Dinge gerne auf ungestüme Weise angehen. Wir sind impulsiv, aber wir sollten länger nachdenken und genaue Pläne für die Internationalisierung ausarbeiten. Einzelheiten davon mögen vielleicht Bezeichnungen tragen, die uns nicht gefallen, aber sie sind dennoch notwenig, weil sie dazu beitragen, dass wir ins Schwarze treffen", erläutert Ángel Prieto.

Die Unkenntnis der Auslandsmärkte, der Umgang mit Menschen anderer Kulturen und die Sprache sind Hindernisse, und viele Betriebe, die den Sprung ins internationale Geschäft wagen wollen, lassen sich davon abschrecken. "Diese Hindernisse und die Angst vor dem Unbekannten sind da, aber die können wir überwinden, indem wir sorgsam einen Schritt nach dem anderen machen und die Prozesse professionalisieren", bemerkt Prieto, der auf der FENAVIN versuchen will, sein ‚Körnchen Wahrheit" zum Thema beizutragen.

Das große Potenzial des Weinbausektors

In den letzten Jahren hat sich die Wirtschaft von Castilla-La Mancha allmählich für die Auslandsmärkte geöffnet, der Wein ist ein gutes Beispiel dafür. Denn beim Wein handelt es sich um einen Schlüsselsektor für den Export aus der Region, der immerhin 18% des gesamten Exports ausmacht. "Mit der Produktionskapazität unseres Weinbausektors verfügen wir über ein sehr großes Potenzial, wenn wir die Sache richtig angehen", versichert der IPEX-Direktor und erinnert daran, dass fast 200 Bodegas der Region bereits Auslandsgeschäfte tätigen. Dennoch, so Prieto, sei es wichtig, dass "wir uns selbst gegenüber ehrlich sind und uns bewusst machen, dass uns noch viel zu tun bleibt, um unseren Prozess der Internationalisierung mit anhaltendem und unermüdlichem Einsatz zu professionalisieren."

Das IPEX hat die Spanische Weinmesse seit ihren Anfängen unterstützt und sich stets mit einer aktiven Rolle an ihr beteiligt. "Wir wissen, dass dies eine sehr wichtige Promotionsveranstaltung des Weinbausektors für ganz Spanien ist, dazu eine der besten Fachmessen für Wein weltweit, deshalb müssen wir dabei sein", erklärt Ángel Prieto. Bei dieser Ausgabe begleitet das IPEX mehr als zwanzig Importeure auf der Messe, damit sie verschiedene Aussteller kennen lernen und die große Vielfalt des auf der Messe vertretenen spanischen Weins genießen und wertschätzen können.

Volver