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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Der chinesische Weinmarkt erfordert eine zusätzliche Anstrengung von unseren Bodegas"

Der Direktor der Bankia-Vertretung in Shanghai, Jesús Miramón, spricht sich dafür aus, die Chancen zu ergreifen, die China mit seinen derzeit über 100 Millionen Weintrinkern uns bietet

05.05.2015 | 

Die FENAVIN, die vom 12.-14. Mai in Ciudad Real stattfindet, erfreut sich auch der Teilnahme von Jesús Miramón, Direktor der Bankia-Vertretung in Shanghai, der den Vortrag Der chinesische Weinmarkt: eine Gelegenheit zum Export halten wird. Diese Veranstaltung findet am 13. Mai, um 13.15 Uhr statt und zwar im Rahmen des Programms zur Auslandspromotion und Wirtschaft, welche die Spanische Weinmesse bei ihren acht Ausgaben von Anfang an begleitet hat.

Als Experte für die Funktionsweise des chinesischen Handelssystems nutzt Jesús Miramón die von der FENAVIN gebotene Gelegenheit, seine Kenntnisse mit den Fachleuten des Weinbausektors zu teilen. Nach seinem Urteil "ist die Messe eine Bezugsgröße für den spanischen Weinbausektor, und mit ihren 5300 Einkäufern aus 65 Ländern ist die FENAVIN seit ihrer Premiere zu einer großartigen Plattform geworden, wo sich Bodegas und Kooperativen den Auslandsmärkten vorstellen können."

Chancen des chinesischen Marktes

Der chninesische Markt ist eine Zukunftsoption für unseren Wein. Während der letzten 20 Jahre hat dieses Land ein Wirtschaftswachstum ohnegleichen erlebt und dabei eine beträchtliche Konsumfähigkeit generiert sowie ein wachsendes Interesse am Lebensstil westlicher Gesellschaften. Die chinesische Mittelklasse übertrifft zahlenmäßig bereits die Bevölkerung der USA, und Schätzungen zeigen, dass sie im Jahr 2020 die 500-Millionen-Marke erreicht, die Gesamtbevölkerung der Europäischen Union also.

Der Weinverbrauch hat während der letzten Jahre einen beträchtlichen Anstieg erlebt, und man erwartet, dass er im Zeitraum 2015-2017 um weitere 30 % steigen wird. 2013 wurde China der größte Konsument von Rotwein weltweit, indem es Frankreich, Italien und die Vereinigten Staaten überholte. Dennoch ist der Pro-Kopf-Verbrauch in China noch sehr gering - 1,15 l/Jahr - verglichen mit den 46 Litern in Frankreich und den 21 in Spanien. Die Tatsache, dass 40% der weltweit verkauften Spirituosen in China konsumiert werden, lässt für jene Betriebe, die bechließen, sich an der Entwicklung dieses Marktes zu beteiligen, gute Chancen erwarten.

Spanien ist zurzeit der viertgrößte Weinexporteur nach China. Der Weinverkauf unseres Landes wird lediglich von Frankreich, Australien und Chile übertroffen. Im Zeitraum von 2003-2012 ist der Gesamtimport von Wein in China im Durchnitt um 60% jährlich gewachsen. Bestimmte im Jahr 2013 von den chinesischen Behörden ergriffene Maßnahmen - wie die Begrenzung des öffentlichen Ausschanks bei Veranstaltungen und der Beginnm eines Antidumping-Verfahrens gegen europäische Erzeuger - haben den Import in jenen Jahr jedoch um weniger als 4,40% gesenkt. Im Jahr 2014 ist der Gesamtimport wieder leicht gestiegen (+1,86%) und man erwartet, dass er das in den nächsten Jahren ebenso tut.

Überwindung von kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Barrieren

Dennoch ist der Zugang zum chinesischen Markt für ausländische Weine alles andere als einfach. Zu den Gebühren und Steuern, die Import und Konsum erschweren, kommen die strikten Vorschriften bei der Etikettierung, Hürden im Pflanzuenschutz und eine komplexe Logistik bei Import, Vertrieb und Markenregistrierung. Miramón betont, dass "dort eine sehr andere kulturelle Umgebung und Handelsstimmung herrscht, als wir sie hier in Europa kennen. Dazu kommt ein beschränktes lokales Finanzsystem, das um für die ausländischen Betriebe von Nutzen zu sein, von unseren Bodegas eine zusätzliche Anstrengung erfordert. Eine gründliche Vorbereitung, eine ausreichende finanzielle Absicherung, eine große Kenntnis des örtlichen Marktes und eine gute Portion Geduld sind nötig, um die Chancen zu nutzen, die uns der chinesische Markt bietet."

Vorteile bei der Vermarktung

Das Finanzinstitut Bankia bietet den spanischen Betrieben die Betreuung ihrer Auslandsgeschäfte an, insbesondere dem Sektor des Weinverkaufs. Auf diese Weise stellt es ihnen alle Mittel zur Verfügung, damit sie sich sicherer fühlen können, wenn sie beschließen, den Auslandsmarkt zu betreten und ihre Exportchancen wahrzunehmen. Denn das wichtigste ist nicht nur zu verkaufen, sondern mit den Verkäufen auch Einnahmen zu erzielen. Aus dieser Motivation heraus bietet Bankia den Unternehmen unterschiedliche Finanzierungsmodelle und -strukturen an, die an deren konkrete Bedürfnisse angepasst sind. Dazu gehört auch die Abmilderung von finanziellen Risiken, die mit jedem Auslandsverkauf einher gehen. Miramóns Niederlassung in Shanghai trägt dazu bei, diese Vorbereitung zu verbessern und die Ankunft auf dem chinesischen Markt zu erleichtern, indem die jeweilige Firma eingeführt wird in die Umgebung, die Gepflogenheiten und die örltichen Verfahren. Außerdem wird ihnen geholfen, das für den jweiligen Fall angemessenste Finanzierungsmodell zu wählen, selbstverständlich bei Bedarf auch in Zusammenarbeit mit der lokalen Bank.

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