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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Der Weinfachmann und britische Autor Robert Joseph wird auch diesmal bei der FENAVIN dabei sein, die er "Spaniens bedeutendste Messe" nennt

Robert Joseph, Chefredakteur von Wine Bussiness International, ist gleich bei zwei Veranstaltungen dabei: "Unflexible Regalsysteme - Globalisierung im Supermarkt" und "Die Rolle Spaniens auf dem globalen Weinmarkt heute", beide am 12. Mai

02.05.2015 | 

Der Weinfachmann und britische Autor Robert Joseph, Chefredakteur von Wine Bussiness International, wird am 12. Mai wieder auf der FENAVIN dabei sein, auf einer Messe, der er bei zahlreichen Gelegenheiten seine Hochachtung bewiesen hat, zuletzt in einem Artikel in der Märzausgabe seiner Zeitschrift – die zweimonatig in einer Auflage von 10.330 Exemplaren erscheint -, mit dem Titel: "Fenavin, Spaniens bedeutendste Messe."

Er führt in diesem Artikel aus: "Nun, da es an Wein zu mangeln beginnt, wird Spanien zum idealen Ziel für Einkäufer, die eine große Weinauswahl zu allen möglichen Preisen suchen. Die FENAVIN ist der Ort, wo die Erzeuger sich versammeln, um ihre Produkte der Welt vorzustellen."

Wie er in einem Interview mit der Messeorganisation erklärt, "gefällt mir vor allem die große Effizienz der Fenavin: Man kann dort in kürzester Zeit eine Menge unbekannter Weine entdecken und ebenso die Erzeuger kennen lernen."

Joseph wird am Dienstag, den 12. Mai, zwei Veranstaltungen bestreiten. Als erstes nimmt er am Podiumsgespräch "Unflexible Regalsysteme –Globalisierung im Supermarkt" teil, bei dem es darum gehen soll, ob die Regalsysteme der Supermärkte dem darin ausgestellten Wein ihre Maße aufzwingen oder ob es die Weine und ihr neuen Verpackungen sind, die vorgeben, wie ihre Ausstellungsflächen eingerichtet werden. In diesem Zusammenhang gibt er sich überzeugt, dass "die meisten Verbraucher keine Lust haben, endlose Reihen von Wein abzusuchen. Sie mögen Angebote oder das, was wie ein Angebot ins Auge springt und zum schnellen Kauf einlädt."

In seinem Beitrag geht es um "unflexible Regalsysteme" und um die Bodega in jedem Laden oder Restaurant. „Viele vergessen, dass sie, wenn sie eine neue Weinkarte möchten, eigentlich die alte auswechseln müssen mit ihren Weinen, die das Personal und die Kunden kennen und mögen. Die neuen Erzeugnisse müssen den Einkäufer nicht nur mit Qualität und einem guten Preis bestechen, sondern ihn auch davon überzeugen, dass er besser ist, als der, der schon in Regal steht."

Zu seiner Einschätzung von Weinen, die in einem Regal "king" sind, erläutert Joseph: "Davon gibt es viele und aus allen möglichen Regionen, wie den Toro beispielsweise." Nach seiner Ansicht besteht das Problem aber nicht darin, "die gewünschte Qualität zu finden; die Schwierigkeit stellt sich vielmehr bei der Frage: Wie überzeuge ich den Verbraucher vom Kauf?"

Dazu glaubt er, sei es eine wesentlich bessere Methode ist, um beim Verbraucher Erfolg zu haben, einen Weinliebhaber zur Entdeckung eines Tropfen einzuladen, den er noch nicht kennt, denn: "die Mund-zu-Mund-Propaganda der sozialen Netzwerke kann nicht mehr ignoriert werden. Alles ist sind soziale Netzwerke, das müssen wir uns immer bewusst machen."

Andererseits und nach seiner Empfehlung gefragt, wie man einen Einsteiger in die Weinwelt einführen könnte, wird der internationale Weinfachmann kategorisch: "Ich sage nein zu allen Bemühungen, einen Einsteiger zu erziehen. Sie brauchen und sie wünschen keine Erziehung. Was man tun muss ist, eine Verbindung schaffen zwischen dem Wein und etwas, was den Neuling bereits interessiert, wie die Musik oder die Mode."

"Natürlich gibt es das Konzept des "spanischen Weins", problematisch ist nur, dass es mit billigem Wein assoziiert wird"

Seinen zweiten Messeauftritt wird Joseph ebenfalls am 12. Mai, aber diesmal am Nachmittag um 16.30 Uhr haben, wenn er an der Diskussionsrunde "Die Rolle Spaniens auf dem globalen Weinmarkt heute" teilnimmt, die außer ihm von Stuart Grundy, englischer Einkäufer von Bidendum PLB Group, und Michael Schlink, deutscher Einkäufer der Bartels-Langness GmbH, bestritten wird.

Joseph zweifelt nicht daran, "dass es das Konzept des "spanischen Weins" gibt, problematisch ist nur, dass es mit billigem Wein assoziiert wird." In diesem Zusammenhang und auf die Frage, ob in Spanien die gestalterischen Möglichkeiten der Flaschen und der Etiketten ausgeschöpft werden, damit die Aufmerksamkeit des Käufers geweckt wird, wobei die Qualität des enthaltenen Weines vorausgesetzt wird, sagt Joseph: "Spanischer Wein unterscheidet sich nicht von anderen Dingen aus der alten Welt. Es ist nicht ausreichend darüber nachgedacht worden, dem Verbraucher etwas anzubieten, was er verstehen kann."

Nach seiner Ansicht sind die spanischen Weine, die im Ausland am besten gehen, unabhängig vom jeweiligen Land, "ganz offensichtlich Rioja, Priorat und Albariño, und danach kommt Ribera del Duero. Es gibt aber viel zu viele Herkunftsbezeichnungen, die unverständlich sind, wenn sie überhaupt jemand kennen lernt."

Als dieser Reisende und Beobachter verschiedener Kulturen von Weintrinkern nach den Hauptunterschieden der Verbraucher verschiedener Länder gefragt wird, versichert er: "Der französische und der italienische Verbraucher ist oftmals bereit, einen viel höheren Preis zu zahlen. China und die Vereinigten Staaten wandeln sich gerade zu Ausnahmen der Regel, obwohl da noch eine Menge zu tun ist."

Josephs eigene Bodega bezeugt dessen Geschmack an den Weinen der Welt, besonders aber Josephs Liebe zu den spanischen Weinen, von denen er, wie er bekennt, "viele zu bieten hat: besonders gute Riojas, Priorats und Albariños, aber auch einige gute Pagos, wie den Marqués de Griñón de la Mancha".

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