Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Ich bin ein Fan der FENAVIN. Sie ist ein Beispiel dafür, was in der Region zu tun ist, um Einkäufer aus der ganzen Welt anzulocken"

Der Präsident von Pagos de Familia, Carlos Falcó, sitzt am 13. Mai bei der Diskussion "Export- und Produktionsmodelle" mit auf dem Podium

24.04.2015 | 

Als großer Kenner der Realitäten im Weingarten von Castilla-La Mancha, wird Marquis von Griñón Carlos Falcó an einer von Ramón Tamanes moderierten Podiumsdiskussion teilnehmen, zu der auch der Präsident von Freixenet José Luis Bonet, der Präsident der Gruppe García Carrión José García Carrión, der Präsident von Félix Solís Avantis Félix Solis sowie der Sekretär des Spanischen Weinverbands FEV Pau Roca eingeladen sind. Falcó wird aus seiner Erfahrung als Kellermeister berichten, indem er sein Exportmodell vorstellt, das er bereits anwandte, bevor dies in den letzten Jahren und mit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008 unterstützt wurde. "In dieser Region ist man später aufgewacht, aber es stimmt, dass sich die Zeiten ändern. Die Welt ist eine andere geworden, da muss man sich anpassen", schlussfolgert er.

Daher schätzt der Marquis von Griñón besonders die von der FENAVIN seit ihren Anfängen als Handelsmesse unternommenen Anstrengungen. "Ich habe sie von Anfang an unterstützt: Der Messedirektor leistet Außergewöhnliches und hat es geschafft, eine Messe, die inzwischen Einkäufer aus aller Welt anzieht, auf internationalem Niveau zu etablieren", stellt er fest und erklärt sich zum vorbehaltlosen „Fan" der Messe.

Falcó, der aktuelle Präsident von Pagos de Familia, gehört zu den großen Namen des spanischen Weinbausektors und ist als einer der Initiatoren der Herkunftsbezeichnung Pagos de España sowohl in Castilla-La Mancha als auch auf Landesebene bekannt. Die Herkunftsbezeichnung Pagos de España hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ursprünge und die Lagen der Weine als Mehrwert im Endprodukt aufzuwerten. Der Pago darf nicht im Gebinde verkauft werden, wie es traditionell in Castilla-La Mancha üblich war, und wird in seinem Herstellungsprozess von der Traube über den Saft und bis auf den Tisch des Verbrauchers sehr sorgfältig betreut. „Wenn wir keinen preiswerten Wein verkaufen wollen, sondern einen, der seinen Preis wert ist, dann müssen wir auf dem Weinberg anders vorgehen", findet Falcó. "Man braucht eine Kellerei, die abfüllen und etikettieren kann, verkorken und verpacken und man braucht genügend Platz zum Lagern sowie die Ausstattung mit einer Klimaanlage und dazu die ganze Logistik, die ein Qualitätsprodukt erfordert."

Diese klaren Einschätzungen brachten ihm in früheren Zeiten wenig Zuspruch. „Von Freunden und Verwandten wurde ich für ‚verrückt" gehalten. Die Behörden haben mir Bußgelder auferlegt oder Genehmigungen verweigert", erinnert er sich lachend." Erst als die autonomen Regionen eingerichtet wurden, begann Falcós Kampf, den er auf dem Weinberg und vor den Behörden austrug Früchte zu tragen. "Bono und Arias Cañete haben mich bei dem Entwurf einer Herkunftsbezeichnung des Pago unterstützt, und unserer war der erste", erinnert er sich. Und ab da wurde seine Vision der Weinvermarktung sowohl in der Region als auch auf Landesebene zum Ausgangspunkt eines sorgfältiger bereiteten Erzeugnisses, weitab von der Philosophie des offenen Weins als pedigree. "Das war eine schöne Geschichte, die wir beim Olivenöl wiederholen konnten", erzählt er. "Und wir haben bewiesen, dass es geht."

Obwohl Castilla-La Mancha die Region mit dem größten Weingarten der Welt ist – über eine Million bepflanzte Hektar – plädiert Falcó dafür, dass sich der Sektor nicht allein auf die landwirtschaftliche Ertragsseite des Weinbaus konzentriert. "Man muss den Weinbauern sagen, dass es genauso möglich ist, etwas weniger zu produzieren, dafür zu einem höheren Flaschenpreis, bei dem der Gewinn größer ist."

Auf diese Weise, so der Marquis von Griñón, sei es möglich, eine Marke zu schaffen und auf internationalem Niveau zu etablieren. "Sie auf globaler Ebene zu positionieren, ist genau das, was wir von unserer Bodega aus bescheiden angefangen haben, so dass wir heute 65 % unserer Produktion exportieren."

Sich an die neue Zukunft anpassen

Wenn Carlos Falcó eine besondere Eigenschaft hat, dann ist das seine Fähigkeit von der Gegenwart aus die Zukunft zu sehen, eine visionäre Kraft, die seine Bodegas auf Landesebene zum Vorbild machte. „Wer sich nicht an alles anpasst, was auf uns zukommt, der wird zu leiden haben", versichert er.

Er sagte seinerzeit voraus, dass sich eine bedeutende Marktnische für die Entwicklung eines an den globalen Markt angepassten Export- und Produktionsmodells öffnen werde. Heute sieht er diese am Horizont des Jahres 2020, gemäß dem Weg, den ein in The Economist veröffentlichten Bericht aufzeigte, "wird es dann acht Milliarden Menschen auf der Welt geben und 80% werden ein Smartphone in der Tasche haben, von dem aus sie direkt einkaufen können, während sie irgendetwas anderes tun", erläutert er. Eine Entwicklung, der man sich anpassen muss und „wer das nicht tut, wird zu leiden haben."

Volver