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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Spanischer Wein kommt in Marokkos Beliebtheitsskala an zweiter Stelle, direkt nach dem einheimischen Wein"

Jamal Ait Douch von ATLAS BEVERAGE in Marokko wird auf der FENAVIN Ausschau halten nach Tafelweinen, denn 80% der Bevölkerung trinken bei Tisch, sowie nach Weinen der gehobenen Kategorie, die von den übrigen 20% in Restaurants, Bars und Hotels konsumiert werden

16.04.2015 | 

Der marokkanische Weinmarkt ist ein großer Unbekannter, der den spanischen Erzeugern jedoch ein paar gute Gelegenheiten zu bieten hat, denn die Nachfrage nach Qualitätsweinen nimmt stetig zu. Außerdem prognostiziert eine kürzlich vom spanischen Außenhandelsinstitut ICEX durchgeführte Studie Marokko einen wachsenden Weinverbrauch, bedingt durch den immer stärker westlich orientierten Geschmack seiner Bewohner und die wachsende Mittelklasse von Marokko.

Jamal Ait Douch vom marokkanischen Importunternehmen Atlas Beverage wird auf der FENAVIN, die dieses Jahr vom 12. bis 14. Mai stattfindet, einerseits nach Tafelweinen Ausschau halten für die 80% der marokkanischen Bevölkerung mit geringer Kaufkraft, deren Einkünfte den Mindestlohn des Landes nicht übersteigen. Zum zweiten wird auf der Messe sein Augenmerk Weinen der gehobenen Kategorie für die übrigen 20% der Bevölkerung gelten, die diese in Restaurants, Bars und Hotels zu sich nehmen.

Spanischer Wein steht in der Beliebtheitsskala der Marokkaner an zweiter Stelle, direkt nach den Weinen aus einheimischer Erzeugung, die den Vorrang genießen, wie der "Terre rouge", der "Cp" und der "Mourghrabi". Und was die Touristen angeht, die das Land bereisen, "so wollen sie natürlich auch erstmal den marokkanischen Wein kosten und danach vielleicht die Weine aus anderen Ländern."

Gefragt nach seinen Empfehlungen für spanische Erzeuger, betont der marokkanische Importeur die Notwendigkeit, ein gutes Gleichgewicht zwischen Qualität und Preis aufrechtzuerhalten.

Veränderungen auf dem marokkanischen Weinmarkt

In den Monaten seit Beginn des Jahres 2014 gab es verschiedene Veränderungen, die den Weinverbrauch in Marokko unmittelbar betreffen. So hat eine große Supermarktkette den Wein ganz aus ihrem Sortiment genommen, eine Maßnahme, für die selbst Jamal Ait Douch keine eindeutige Erklärung findet. Außerdem wurden die Abgaben auf Alkohol erhöht, was, wie er erläutert, "unmittelbare Auswirkungen auf die Rentabilität einiger gut eingeführter Unternehmen hatte, die Schließung zahlreicher Firmen aus dem Alkoholsektor nach sich zog und den Schwarzverkauf sowie den Schmuggel begünstigt. Dadurch sind auch die Steuereinnahmen auf Einfuhren in den Jahren 2013 und 2014 eingebrochen".

Trotz alledem hat das Land Aussicht auf einen Anstieg des Weinverbrauchs, so dass sich die spanischen Erzeuger unter den Vorlieben der neuen, westlicher orientierten Generationen des Landes einen Platz erobern können.

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