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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN potenziert die Vermarktung in Indien

Ein Markt von fast 250 Millionen Verbrauchern wartet darauf, vom spanischen Wein erobert zu werden. Der Experte Vincent Fernandes analysiert ihn

16.04.2015 | 

Der internationale Journalist Vincent Fernandes wird am 14. Mai bei einer von der Kammer für Industrie, Handel und Dienstleistung organisierten Veranstaltung zur Auslands- und Wirtschaftspromotion im Rahmen der Spanischen Weinmesse, die vom 12. bis 14. Mai im Messezentrum von Ciudad Real stattfindet, einen Vortrag zum Thema "Indien: Marktschancen und –hindernisse" halten.

Vincen Fernandes, der auch Chefredakteur von Sap Media Worldwide und Herausgeber der Zeitschrift Ambrosia ist, bekannt als "Stimme der Industrie", organisiert ebenfalls die renommierteste Wein- und Getränkemesse des Landes, die Indspirit. In seinem Vortrag wird Fernandes auf die besondere Konjunktur eingehen, mit der es Weingüter zu tun haben, wenn sie ihr Absatzgebiet auf den indischen Markt ausweiten wollen.

Aufgrund seiner wachsenden Nachfrage nach Wein verdient dieses Land besondere Aufmerksamkeit. Indien unterscheidet sich von anderen Märkten Asiens, weil der Weinkonsum dort ein sehr junges Phänomen ist - seit 2004 -, im Vergleich zu Japan, Korea, Singapur, China und weiteren nicht-islamischen Ländern. Eine zweite Besonderheit Indiens besteht in seinen Gepflogenheiten. Die Inder genießen ein alkoholisches Getränk vor dem Essen und nicht während des Essens, wie es in Europa und anderen reiferen Märkten üblich ist. Hier stößt man auf das erste Hindernis beim kulturellen Zugang sowie auf die Notwendigkeit, diese Mentalität allmählich zu verändern. "Außerdem ist das Steuer- und Regelsystem der FSSAI -Food Safety and Standards Authority of India- (Behörde für die Lebensmittelsicherheit in Indien) sehr komplex und baut Handelshindernisse auf, als hätte man es nicht mit 29 verschiedenen Bundesländern, sondern mit 29 eigenständigen Staaten zu tun", beschreibt Fernandes.

Auf der anderen Seite ist Indien ein Schwellenland, wie die Städte Delhi, Mumbai, Bangalore und der Staat Goa beweisen. "Der Pro-Kopf-Verbrauch von Wein beträgt in Indien zwar nur 10 ml, aber wir haben es mit einer großen jungen Mittelklasse von fast 250 Millionen Menschen zu tun, die sich Wein leisten können. Sie sind der große Absatzmotor des indischen Marktes", stellt Fernandes fest. Das belegen auch die Zahlen des ISWR-Berichts von 2014, nämlich dass der Import von spanischem Wein seit 2014 von 1500 Kisten auf 10.000 gestiegen ist und im Jahr 2013 eine mittlere jährliche Wachstumsrate von 35,8% verzeichnete.

In dieser Länderfolge wird in Indien Wein abgesetzt: Australien, Frankreich, Chile, Italien, USA und Südafrika. Das Schlusslicht bilden Spanien, Argentinien und Neuseeland. Als Experte für den Sektor der alkoholischen Getränke in Einzelhandel und Horeca (Hotel, Restaurant und Catering), hofft Vincent Fernandes, dass er mit seinem Messebesuch etwas dazu beitragen kann, die spanischen Weinkellereien für den indischen Markt zu interessieren, den es noch zu erschließen gilt, denn die Nachfrage wächst zwar langsam, aber stetig. Dasselbe erhofft er sich von den verschiedenen Herkunftsbezeichnungen und den Fachinstitutionen, nämlich eine gemeinsame Vermarktungsbemühung zugunsten des spanischen Weins und der Marke Spanien.

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