Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Eine Messe muss Nutzen bringen. Das geschieht, wie die FENAVIN weiß, durch die Internationalisierung des Handels"

José Luis Bonet, Präsident des Cava Freixenet, wird in einem Podiumsgespräch mit anderen Unternehmern des Sektors am 13. Mai auf der FENAVIN seine Sicht des Exporthandels darlegen

11.04.2015 | 

Es gibt Bodegas wie Freixenet, deren aktuelle Lage auf den einstigen Entschluss zurückzuführen ist, mit ihrem Erzeugnis ins Ausland zu gehen. Ein visionäres Großabenteuer, das der Präsident dieser Bodega, José Luis Bonet, am 13. Mai auf der FENAVIN in dem von Ramón Tamanes moderierten Podiumsgespräch "Export- und Produktionsmodelle", darlegen wird. Außer Bonet sind folgende Gäste aus dem Weinbausektor auf dem Podium: der Weinbauunternehmer Carlos Falcó, Präsident von Pagos de Familia; Félix Solís, Präsident von Félix Solis Avantis; José García Carrión, Präsident der Gruppe García Carrión, sowie Pau Roca, Sekretär des Spanischen Weinverbands FEV.

Bonet wird ein Blick werfen auf das kommerzielle Vermächtnis seiner Familie, der es gelungen ist, Freixenet und seine "Carta Nevada" als die weltweit meistverkauften Cavas zu positionieren. Diesen Meilenstein nahm der entschlussfreudige Onkel von José Luis Bonet, Herr José Ferrer Sala in Angriff, als er zu einem Zeitpunkt den Auslandshandel anstrebte, als noch niemand daran glaubte", erinnert sich Bonet. Es war Anfang der 1970er Jahre, eine Zeit, in der der Cava noch "xampaña" genannt und lediglich für den lokalen Verbrauch produziert wurde. "Einen Konkurrenten höre ich noch sagen, dass wir niemals eine einzige Flasche exportieren würden", erinnert sich Bonet. Und damit nicht genug: Der Kontrollrat des Cava selbst "machte das Exportgeschäft bis 1974 schlecht".

Das seien schwere Jahre gewesen, bestätigt Bonet auch in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der Spanischen Handelskammer, weil "wir große Risiken eingehen und sehr vorsichtig sein mussten, dabei aber viel Geduld und Einsatzwillen brauchten". Heute, so findet der Unternehmer, sei "dem Weinsektor allerdings sonnenklar, dass genau das der Weg ist. Das wissen inzwischen alle."

Deshalb könne Bonet das Engagement und die Mühen der FENAVIN seit ihren Anfängen, gar nicht hoch genug schätzen. Bei vorangehenden Besuchen habe er die aus der Nähe miterlebt. "Dies ist neben der Alimentaria eine der großen spanischen Messen, denn sie hat stets das Ausland anvisiert. Und viele Leute haben mir erzählt, dass ihnen die FENAVIN von großem Nutzen war, um ins Exportgeschäft einzusteigen", erklärt er. "Eine Messe muss Nutzen bringen und das geschieht, wie die FENAVIN weiß, durch die Internationalisierung des Handels". Bonet betont, "wie gut diese Messe [auf dieses Ziel] ausgerichtet ist" und erwähnt lobend all ihre Bemühungen, um "die Betriebe zu unterstützten, die den Schritt nach draußen wagen, wie es sein soll."

Freixenet: seiner Zeit voraus

In Spanien sagt man, wer als erster kommt, kommt zweimal. Genau das passierte mit der Bodega von José Luis Bonet, deren Weg ihr Präsident nachzeichnet, um die Bedeutung der Internationalisierung des Weinbausektors zu illustrieren. Sein Onkel ging das Risiko damals ein, seine Handelsvision in die Tat umzusetzen, und war damit "seiner Zeit voraus", wie Bonet feststellt. Dann räumt er aber ein, dass er nur ein Anführer im Auslandshandel habe werden können, weil er "als erster kam".

Abgesehen von den vielen Risiken, die mit dem Entschluss zum Export einher gegangen seien – als es noch kein verlässliches Handbuch mit dem know-how gab -, habe es abe auch eine ganze Reihe glücklicher Wendungen gegeben, die der Präsident von Freixenet auf der Podiumsdiskussion am 13. Mai auf der FENAVIN mit dem Publikum teilen möchte. Und das zu dem einzigen Zweck, mit seiner Erfahrung all den Bodegas nützlich zu sein, die dabei sind, mit ihren Weinen ins Exportgeschäft einzusteigen. Denn, obwohl Bonet klar sei, "dass dies der Weg ist, muss sich die spanische Wirtschaft noch ein gutes Stück an die neue Realität der Globalisierung anpassen".

Die Welt als alleiniger Markt

Bonet wird auf der FENAVIN den aktuellen ökonomischen Kontext analysieren, um die Idee zu vermitteln, dass wir uns an Handelsaktionen gewöhnen müssen, die "die Welt als einen Markt begreifen, der lokal unterteilt ist und dessen globalisierte Untermärkte verschieden sind". Diese Tatsache hat die Notwendigkeit zur Internationalisierung beschleunigt und rückt "die Notwendigkeit an zweite Stelle, sich den lokalen Märken anzupassen, indem man innerhalb des globalen Markts verschiedene Strategien begünstigt", erklärt der Präsident von Freixenet.

Jede Handelsstrategie benötige zunächst eine Analyse der Internationalisierung der betreffenden Marke, so Bonet. "Die Marke ist universell, aber die Vertriebswege, die Kanäle und Märkte sind sehr verschieden, weshalb sich die Werbung nach dem Markt richten muss, mit dem wir es zu tun haben", empfiehlt der Vorsitzende der Spanischen Handelskammer. Dieser Hintergrund des jeweiligen Marktes mit seiner eigenen Weinbaukultur, den Gepflogenheiten und sogar religiösen Traditionen müsse sich klar vermitteln. Wer den Schritt in den Außenhandel plane, müsse nämlich sämtliche sozialen Parameter bewerten können.

Es geht nicht nur darum Außenhandel zu treiben, sondern in ihn zu investieren

Nach über drei Jahrzehnten im Exporthandel hat José Luis Bonet, ebenso wie seine ganze Familie, die sich dem Außenhandel widmete, beobachten können, dass es nicht ausreicht, Marktstrategien für eine gute Aufnahme der eigenen Erzeugnisse im Ausland zu entwerfen. Für den Präsidenten von Freixenet geht es neben dem Schritt zum Außenhandel darum, "direkte Investitionen vorzunehmen. Die Einführung eines Produkts in anderen Ländern hat für mich eine große Bedeutung, weil sie den Export ungemein unterstützt", gibt er zu Verstehen. Innerhalb der globalen Makrostruktur, die die Welt als alleinigen Markt auffasst, dürfe man die Mikromärkte mit ihren Eigenheiten, die diesen ausmachen, nicht unterschätzen: "Man muss sich die lokalen Strukturen aneignen. Überall dabei zu sein und mitzumischen, kommt dem Export spanischer Erzeugnisses sehr zugute", weiß er.

Aufgrund all des von seiner Bodega gesammelten Wissens, die späteren Exporteuren im Übrigen stets als Referenzgröße diente, zieht Bonet den Schluss, dass Spanien "spät damit angefangen hat". Und das nicht allein aus der mangelnden Vision, sondern weil es zu viele bürokratische Hürden zu nehmen gab, die erst ausgeräumt wurden, als in den 1960er Jahren ein Ministerium für den Außenhandel mit genau diesem Ziel geschaffen wurde. "Jetzt hat Spanien eine Exportplattform und die hat dazu beigetragen, die derzeitige Krise zu überstehen, aber sie zielt ebenso in die Zukunft", schließt er.

Volver