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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Damit der spanische Wein noch stärker in unseren Markt vordringen kann, braucht er eine Menge Vertriebsarbeit von den Importeuren und den norwegischen Medien"

Das sagt Pierre E. Marchés vom Monopol Vinmonopolet in Norwegen und erinnert daran, dass Werbekampagnen für Wein in Norwegen verboten sind, so dass Messebesuche und andere Reisen von Importeuren und Medienvertretern als Impulse für den Vertrieb genutzt werden müssen.

31.03.2015 | 

Pierre E. Marchés, Produktleiter des norwegischen Weinmonopols Vinmonopolet, wird in diesem Jahr erstmals zur FENAVIN anreisen. Er beabsichtigt, Weine sehr unterschiedlicher Herkunft und einer großen Bandbreite von Preisen auszuwählen. Bei dieser Auswahl hat er zu berücksichtigen, dass, wie er in einem Interview mit der Messeorganisation erklärt, viele seiner Kunden über ein großes Weinwissen verfügen, andere dagegen bestimmten Regionen und Geschmacksstilen treu sind, während eine dritte Gruppe auch gerne weniger bekannte Sorten kennen lernen möchte. "Ich muss alle diese Erwatungen im Hinterkopf behalten", sagt er, "und habe deshalb vor, Weine zu suchen, die eine Überraschung bereit halten, denn die sind in der Lage, Marktchancen zu eröffnen, wo es sie nicht zu geben scheint."

Spanischer Wein genießt beim norwegischen Verbraucher einen guten Ruf, "immerhin gilt Spanien als einer der wichtigsten Erzeuger von Qualitätsrotwein, allerdings sind die Verbrauchermeinungen nicht immer auf dem neusten Stand", schränkt er ein.

In diesem Sinne und, um die Kenntnisse über den spanischen Wein aufzufrischen, empfiehlt Marchés den Erzeugern von spanischem Wein, norwegische Importeure auf einschlägigen Messen zu Verkostungen ihrer Weine einzuladen und sie anschließend nach ihrer Einschätzung des norwegischen Marktes zu befragen. Eine solche Einladung sollte auch Journalisten und Sommeliers einschließen, damit ihnen auf direktem Wege erläutert werden kann, was sie über spanischen Wein wissen müssen. Denn das sei zweifellos die beste Art, auch den norwegischen Verbraucher zu erreichen.

Auch die bekanntesten Weinbauregionen benötigen in Norwegen eine Werbeanstrengung

"Ich würde ihnen auch empfehlen, sich an die Büros des spanischen Außenhandelsinstituts ICEX in Norwegen zu wenden, denn dort hat man sehr gute Kenntnisse unseres Marktes", sagt er und schlägt ebenfalls die Teilnahme an organisierten Verkostungen in den größten norwegischen Städten vor. Werbung, Kampagnen und Veranstaltungen in den Geschäften seien nämlich in Norwegen verboten. „Deshalb ist dies die wichtigste Gelegenheit, die Betriebe des Sektors kennen zu lernen."
Marchés führt aus, dass Aktionen dieser Art nicht nur für unbekanntere Regionen benötigt werden, "sondern genauso für die Hauptweinbauregionen, deren Märkte zwar etabliert zu sein scheinen und sicher sind, aber auch sie müssen an ihrem Image und ihren Marken arbeiten."

Für den Richtungsgeber des norwegischen Monopols wäre es wichtig, dass die Erzeuger Strategien „gemeinsam mit den Großhändlern entwerfen, obwohl, wie ich bereits sagte, Erziehung und Sensibilisierung genauso dazu beitragen können, die Marktanteile zu vergrößern."

Was die Konsumtendenzen von spanischem Wein unter den Norwegern angeht, so weist Marchés darauf hin, dass "viele unserer Kunden den bekanntesten Herkunftsbezeichnungen Spaniens treu sind, wie Rioja, ebenso den traditionellen Geschmacksstilen Spaniens." Dennoch sei aber, was eine 2014 von TNS Gallup durchgeführte Umfrage bestätige, „eine beträchtliche Anzahl an Kunden bereit, auch Weine zu kaufen, die sie noch nicht kennen, oder solche aus Regionen, von denen sie noch nie etwas gehört haben. Die Leute haben kein vorhersehbares Kaufschema, sondern erwarten vielmehr eine vielseitige und dynamische Auswahl. Aus diesem Grund ist das Interesse für Regionen wie Méntrida, Manchuela, Ribeira Sacra und Bierzo, um nur einige zu nennen, in den letzten Jahren gestiegen, obwohl es noch eine Randerscheinung ist."

Andererseits hebt er hervor, dass der Weinverkauf in bag-in-box-Verpackung immer noch über 55% des gesamten Verkaufsvolumens ausmacht, das seien mehrheitliche Weine von der spanischen Ostküste. "Inzwischen", so versichert er, "verlangen unsere Kunden mehr Qualität und sind auch bei dieser Verpackungsart bereit, einen etwas höheren Preis zu zahlen."

Die Vertrautheit mit dem Erzeugnis gibt in Norwegen den Ausschlag für den Kauf

Der entscheidende Faktor für die Wahl des norwegischen Verbrauchers beim Weineinkauf, sagt Marchés und bezieht sich auch auf die benannte TNS-Gallup-Umfrage, sei zuallererst (58%) die Vertrautheit mit dem Erzeugnis. An dritter Stelle stehe der Preis (51%), während die Region die sechste Position belegt (39%). "Die von uns durchgeführten Absatzstudien", so erläutert er, "bestätigen diese Ergebnisse und zeigen auch, dass die Herkunft für unsere Kunden viel wichtiger ist, als zunächst vermutet. Der Preis würde bei einer Verkaufsentscheidung auf der Grundlage der Herkunft vermutlich der zweitwichtigste Faktor sein. Und natürlich sind die Kenntnisse sehr wichtig."

Nach dem Weinverbrauch in seinem Land befragt, erklärt er, dass in den Läden von Vinmonopolet im Jahr 2014 nahezu 67 Millionen Liter Wein (einschließlich Schaumwein) verkauft wurden.

Der Weinverbrauch hat in Norwegen leicht zugelegt und ist von 65 Millionen Litern in 2011 auf 68 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. "Konkret ist der Absatz von Erzeugnissen von milder Farbe, Körper und Alkoholgehalt stetig weiter gestiegen, während der Verkauf von Rotwein leicht zurückgegangen ist. Diese Tendenz kann man vor allem in Großstädten beobachten, aber es sind natürlich immer die Großstädte, die die Richtung für das übrige Land vorgeben", schließt er.

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