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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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Ryan Opaz: "Die Online-Präsenz erreicht Marktnischen und Gemeinschaften, die vorher unzugänglich waren"

Das sagt der Mitbegründer von Catavino.net und Vrazon.com, der auch die Europäische Konferenz der Wein-Blogger veranstaltet. Denn für ihn sind soziale Netzwerke die beste Art, direkt mit dem Verbraucher zu reden

26.03.2015 | 

Ryan Opaz, ein leidenschaftlicher Anhänger von spanischem Wein und spanischer Gastronomie, ist Mitbegründer der Sites Catavino.net und Vrazon.com sowie der Europäischen Konferenz der Weinblogger - alles Plattformen, auf denen er die Wohltaten des spanischen und portugiesischen Weins verbreitet. An der FENAVIN wird er sich mit einem Vortrag am 14. Mai um 10.00 Uhr beteiligen: "Fünf Dinge, die Bodegas in sozialen Medien machen, um Wein zu verkaufen, und du nicht".

Opaz wird anhand realer Beispiele erläutern, wie Bodegas ihre Online-Präsenz optimieren können, um über die sozialen Netzwerke Handel zu treiben. Außerdem wird er auf einfachste, jedem Weingut zugängliche Möglichkeiten eingehen, um durch praktische Seminare, Kommunikatoren und PR-Unternehmen eine größere Online-Wirkung zu erzielen.

Auf die Frage, ob Blogger die Kaufentscheidungen der Verbraucher bestimmen können, sagt er: "Blogger sind auch Verbraucher. Sie bedienen kleine Netzwerke haben manchmal als Follower große Netze, die sie lesen, so dass die Antwort ja ist. Blogger bestimmen Kaufentscheidungen mit, allerdings gibt es zurzeit nicht nur eine Stimme und das wird auch nie wieder so sein. Aber das ist gut so".

"Manchmal entdecken die Leute ihre Leidenschaft für bestimmte Weine kleiner Nischen"

Auf diese Weise, findet er, "ist das Risiko für die Bodega geringer. So kann einen nicht eine einzige Person zunichte machen, und außerdem hat man so immer die Chance, Marktnischen und Gemeinschaften zu erreichen, die vorher unzugänglich waren. Manchmal entdecken die Leute ihre Leidenschaft für bestimmte Weine ganz kleiner Nischen und helfen ihnen so bekannter zu werden. Denn soviel steht fest: Blogger sind Konsumenten mit großem Durst".

"Die Bodega kann mit all ihren Abnehmern in Kontakt sein, wenn sie das möchte"

Für Opaz besteht der wichtigste Vorteil der sozialen Netzwerken für eine Bodega darin, dass sie mit den Verbrauchern direkt reden kann. Und er führt aus: "Das mit der einen Stimme, mit der einen geltenden Meinung, ist Vergangenheit. Heutzutage kann die Bodega durch ihre Präsenz in den Netzwerken mit all ihren Abnehmern in Kontakt sein, wenn sie das möchte. Dazu braucht es Aufrichtigkeit und Offenheit – am besten stellt man sein Ego vorher in die Ecke", rät er.

Zu der Frage, ob diese direkte Kommunikation einen Impuls für den Online-Verkauf sein kann, gibt er sich überzeugt, schränkt aber ein: "Sofern genau definiert wird, was Online-Verkauf überhaupt ist. Nach meiner Ansicht ist nämlich jeder Verkauf, bei dem jemand zunächst nach dem Preis googelt und den Wein anschließend im Laden einkauft, ein Online-Verkauf. Die einzige Konkurrenz auf dem Weinmarkt ist die Dunkelheit: Wer im Web nicht gesehen wird, den gibt es nicht."

Wenn man ihn fragt, welche Faktoren bei der Weinbereitung zu beachten sind, ehe man das Erzeugnis auf den Markt bringt, ist er der Ansicht, dass man vorweg nicht wissen könne, ob ein Wein funktioniert, gekauft und getrunken werde. "Das Beste, was man tun kann, ist eine Marke aufbauen, die die Leute überzeugt, dann werden sie sie auch kaufen."

Es "begeistert" ihn, zu sehen, wie sich die Messe verändert hat und gewachsen ist

Acht Jahre nach seinem ersten Messebesuch auf der FENAVIN - er war bei der Ausgabe von 2005 dabei -, erinnert sich Opaz daran, wie sehr ihn die Weingalerie beeindruckt hat, "aber was mich jetzt, acht Jahre später, am meisten begeistert ist zu sehen, wie sich die Messe in dieser Zeit verändert hat und gewachsen ist."

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