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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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Irische Einkäufer wollen die FENAVIN nutzen, um "die besten Weine zum optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis" zu finden

Mark McCloskey, Direktor von Greenlea Wines in der Boyne Valley Group, ein führendes Unternehmen des irischen Marktes, besucht die FENAVIN-2015

13.02.2015 | 

Die achte Ausgabe der FENAVIN öffnet am 12. Mai im Messe- und Kongresszentrum von Ciudad Real ihre Tore. Auch irische Einkäufer haben sich als Fachbesucher angemeldet und suchen gute Handelsgelegenheiten auf einer Messe, die sich als Bezugsgröße für den spanischen Weinsektor durchgesetzt hat.

Einer dieser Importeure ist Mark McCloskey, Direktor von Greenlea Wines in der Boyne Valley Group, ein führendes Unternehmen des irischen Marktes, der zur FENAVIN anreist, weil er sich verspricht, auf der Messe "die besten Weine mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Konkret", so erläutert er, „wollen unter anderem auf der Messe langfristige Geschäftspartnerschaften mit einigen ausstellenden spanischen Weingüter anbahnen. Außerdem wollen wir die Beziehungen zu unseren bereits bestehenden Weinlieferanten festigen", sagt er in einem von der Messeorganisation geführten Interview und weist darauf hin, dass Spanien zweitgrößter Weinlieferant seiner Firma sei.

Die Unternehmensphilosophie seiner Firma besteht darin, aus aller Welt Weine mit einem hervorragenden Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu importieren und sich zudem, nicht nur auf eingeführte Marken zu beschränken, sondern auch Weine kleiner Weingüter einzukaufen, die interessante Angebote bereit halten. In diesem Zusammenhang betont er, dass "Spanien nach wie vor eine gute Bezugsquelle ist, um gute Qualität im mittleren und niedrigen Preissegment zu finden". Als Beispiel führt er an, dass "der Konsument für nur 10,- Euro einen ordentlichen spanischen Wein kaufen kann, dagegen für einen lohnenden Wein aus jedem anderen Erzeugerland sehr viel mehr Geld hinlegen muss. Offenbar achtet Spanien inzwischen auch auf seinen Ruf und gilt nicht mehr Lieferland für die typischen schlechten, billigen Weine zwischen 6,- und 7,- Euro", stellt er fest.

Damit ein Wein für sein Unternehmen interessant sei, so McCloskey, "kommt es auf die jeweiligen Eigenschaften der Bodega an, das können bei einigen Sprachkenntnisse sein, so dass die Kommunikation einfacher ist, bei anderen Design und Verpackung, ja sogar die Lage und die Erreichbarkeit spielen eine Rolle. Die attraktivste Eigenschaft ist ohne Zweifel Flexibilität, aber viele Erzeuger arbeiten genau daran. Wenn ich mit einem neuen Lieferanten zu arbeiten anfange, dann ziehe ich es vor, bei den ersten Lieferungen nur wenige Paletten bestellen zu können, die an einen unserer bereits bestehenden Geschäftspartner geschickt werden (für Olivenöl oder Essig ...), der die Sendung dann direkt als FCL (Full Container Load) - also als komplette Beladung eines ISO- Containers - vornimmt. Das erlaubt mir den Versand meiner neuen Weine zu FCL-Tarifen, so dass ich mir eine angemessene Preisstruktur aufbauen kann".

Um den irischen Verbraucher zu erreichen, so erklärt dieser Importeur, gebe es verschiedene Wege. "Für bestimmte Kunden veranstalten wir gerne eine Reihe von Verkostungen im eigenen Laden, während wir für andere attraktive Angebote entwerfen, wie Rabatte beim Kauf mehrerer Artikel etc. Empfehlenswert ist natürlich immer eine gute Pressekampagne, wenn man im großen Umfang verkaufen möchte".

Die Gruppe der anspruchsvollen, kundigen Weintrinker nimmt in Irland zu
Er führt aus, dass "das Konsumverhalten in Irland derzeit fließend ist. Einerseits wächst der Einzelhandels (mit den eingeführten Discountern) stetig weiter, andererseits gibt es eine bedeutende Gruppe anspruchsvoller und kundiger Weintrinker, die sich in der Presse über Neuigkeiten und Verkostungen informieren und auch auf der Höhe der unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, Regionen und all der anderen Neuigkeiten sind. Zurzeit erleben wir eine lebendige Phase für beide Seiten, den Verkauf und den Konsum".

Die Situation des irischen Marktes ist geprägt von der zurückliegenden "fünfjährigen Phase eines strengen Sparkurses, die uns auch eine Steuererhöhung auf Alkohol bescherte, so dass die Ausgaben für Wein beim durchschnittlichen Verbraucher eher zurückgingen. Jetzt haben wir den Eindruck, eine positive Wende zu erleben, und wenn das Vertrauen der Verbraucher und dessen Konsumfreude weiter wachsen, können die nächsten Jahre für den Sektor neue Chancen bieten".

Die Situation auf dem irischen Markt

Irland gehört derzeit zu den Ländern, in denen Wein am teuersten verkauft wird, und dabei, so McCloskey, "spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die es allesamt unmöglich machen die Preise beim Verkauf zu reduzieren. Erstens sind wir eine Inselnation, so dass uns der Wein geschickt werden muss. Einige irische Weinhändler beziehen ihre Weine aus dem Vereinigten Königreich, was aber die Transport- und Versandkosten noch erhöht. Zweitens ist unsere Alkoholsteuer sehr hoch; zurzeit liegt der Steuersatz für bestimmte Artikel bei 38,24€ für 9 Liter und die MwSt. liegt bei 23%. Drittens haben wir sehr hohe Allgemeinausgaben und indirekte Kosten, neben Löhnen und Gehältern sind das Transport, Lagerung, Treibstoff, etc. Alle diese Faktoren zusammen treiben den Ladenpreis von Wein weiter in die Höhe".

„Der irische Markt ist genau deshalb für spanische Weine sehr attraktiv, der mit einem Marktanteil von 10-12% dort vertreten ist, ein steigenden Wert, weil die Verbraucher nach einem Preis-Leistungs-Verhältnis Ausschau halten, das sie bei Erzeugerländern wie Australien, Südafrika und Argentinien nicht finden können. Kurz: Spanien hat die Stabilität anderer Währungen genutzt und seine Wettbewerbsfähigkeit im Preis beibehalten, während es mit einer immer eindrucksvolleren Auswahl an ausgezeichneten Weinen seine Innovation voranbringt", stellt er abschließend fest.

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