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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der ungarische Weineinkäufer Krisztian Kathona möchte auf der FENAVIN spanische Weine aus erster Hand kennen lernen

Krisztian Kathona, Inhaber und verantwortlicher Einkäufer von BORHÁLÓ LTD, eine der größten Weinhandelsketten Ungarns, kommt in diesem Jahr zum ersten Mal zur FENAVIN, von der er sich neue Erkenntnisse über spanische Weine verspricht, die zum ungarischen Markt passen.

30.01.2015 | 

Frage: Was war ausschlaggebend, damit Sie unter den verschiedenen Messen die FENAVIN für Ihren Besuch auswählten?
Antwort: Für den Franchisegeber Borháló (mit 45 Weinhandlungen im ganzen Land) steht in einer sich wandelnden Weinwelt immer die Entwicklung und Innovation an oberster Stelle. Wir sind ein Unternehmen, das die traditionellen Werte unseres ungarischen Erbes schätzt, aber die Eigenschaften von Weinerzeugern anderer Ländern sowie deren Verkostungswahrnehmung und Qualitätsverständnis haben für uns einen ebenso hohen Stellenwert. Die spanische Weintradition hat tiefe historische Wurzeln, denn der Wein zählt in Spanien im Allgemeinen zum gastronomischen Reichtum des Landes. Daher sind wir daran interessiert, ihn auf dem ungarischen Markt in größerem Maßstab zu berücksichtigen. Und wir sind gespannt darauf, bei der Messe mehr über die Methoden der Erzeuger zu erfahren, sowohl in technischer Hinsicht - also im Bezug auf Verpackung und die Tendenzen bei der Etikettierung - als auch im Hinblick auf die Konsumgewohnheiten des spanischen Weins.

F: Welche Ziele glauben Sie durch Ihren Besuch der FENAVIN erreichen zu können?
A: Natürlich wollen wir lokale Weine kennenlernen und die besonderen Merkmale der einzelnen Regionen verstehen. Das wird uns dabei helfen, besser einzuschätzen, welche Weine auf dem ungarischen Markt eine Chance haben. Und ich glaube und bin fest davon überzeugt, dass ich diese Ziele nach Abschluss der FENAVIN erreicht habe. Was uns auch interessiert, sind neue technologische Lösungen, die für Ungarn in Frage kommen könnten; die Innovationen im Bereich der Verpackung und Lagerung von Qualitätsweinen, also abgesehen von der traditionellen Flaschenabfüllung, auch andere Formate, die für uns interessant sein könnten.

F: Wie ist derzeit die Situation für Wein in Ungarn?
A: Wein war für Ungarn immer wichtig, ein Land mit vielen verschiedenen Böden, zahlreichen Weinbauregionen und einem bedeutenden Mikroklima, das hervorragende Trauben erzeugt. Dieses Image gehört zu Ungarns Stolz und nationalem Erbe. Seit den 1990er Jahren hat unsere Weinkultur einen Entwicklungsschub bekommen und blüht heute in der neuen Generation, befördert durch neue Ideen und Tendenzen, die einer zeitgenössischen Weinkultur allmählich Formen geben, regelrecht auf. Ungarn ist ein patriotisches Weinland, was nicht heißen soll, dass Importweine weniger wichtig sind. Tatsächlich zeigen wir großes Interesse daran, das Angebot anderer Länder zu entdecken; und genau das ist es auch, was wir von der FENAVIN erwarten.

F: Wie werden spanische Weine in Ungarn aufgenommen? Wie nehmen ungarische Verbraucher spanischen Wein wahr?
A: Wir sehen in den spanischen Weinen große Möglichkeiten, zumal unsere Supermärkte sich darauf verlegt haben, hauptsächlich Weine aus Italien, Australien und Südamerika zu importieren. Die Fluktuation von Qualität und Preis in diesen Massenmärkten hat die Verbraucher zunehmend verwirrt und wird deren eigentlichen Wünschen nicht mehr gerecht. Was Weine aus Frankreich, Neuseeland und Spanien angeht, standen die Einkäufer weniger unter diesen bürokratischen Verbraucherideen für Supermärkte, weil diese Weine eher außerhalb der Ketten verkauft wurden. Deshalb sind den ungarischen Verbrauchern spanische Weine weniger geläufig, und für mich ist die FENAVIN der ideale Ort, um dem ungarischen Konsumenten diese wunderbaren spanischen Erzeugnisse nahezubringen.

VERTRAUEN, VERLÄSSLICHKEIT UND EFFEKTIVITÄT

F: Welche Schwierigkeiten hat der spanische Wein zu überwinden, um den ungarischen Verbraucher zu erreichen?
A: Auf dem Weinmarkt sind die wichtigsten Eigenschaften, um die Kundschaft zufrieden zu stellen, Vertrauen, Verlässigkeit und die Effektivität, sie mit bestmöglichen Service und Qualität zu präsentieren. Ich glaube, dass spanischer Wein auf dem ungarischen Markt zunächst bekannt gemacht werden muss, um ihn richtig einzuführen. Das ist ein Hauptziel, das die Mühe lohnt. Jetzt, wo wir allmählich angefangen haben, mehr über uns selbst und das zu erfahren, was unser Land zu bieten hat, ist, glaube ich, der Zeitpunkt gekommen, auch zu erfahren, was außerhalb unserer Grenzen noch angeboten wird.


F: Wie lauten die Marketing-Formeln, um dem ungarischen Verbraucher Wein zu verkaufen?
A: Unser Konzept basiert vor allem auf der persönlichen Beziehung zu den Kunden und darauf, sich mit den Weinen vertraut zu machen, zum Beispiel über Verkostungen, um seine Kenntnisse zu vertiefen. Unsere Geschäfte sind so gestaltet, dass die Verbraucher den Eindruck haben, einen Weinkeller zu betreten. Wir stellen nicht nur Weine aus, sondern empfehlen auch die zu bestimmten Ereignissen passende Weinauswahl. Das alles auf eine einfache Art und stets in der besten Absicht, also auf freundschaftliche Weise und so, dass es dem Charakter des Kunden gerecht wird. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass es so wichtig ist, mit dem Kunden ein gutes Verhältnis aufzubauen. Wir veranstalten auch viele Events, wo die Kunden die Winzer persönlich kennen lernen und der Mythos des Weinbaus spürbar wird.

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