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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die siebte Ausgabe der FENAVIN stellt das bisher ehrgeizigste Szenario zur Ankurbelung des Weinhandels vor

Messepräsident Nemesio de Lara und die Landwirtschaftsministerin der Regionalregierung María Luisa Soriano eröffneten die Messe in Begleitung von weiteren Vertretern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik

07.05.2013 | 

Die siebte Ausgabe der FENAVIN, die Spanische Weinmesse, öffnete am heutigen Morgen ihre Tore und stellte das bisher anspruchsvollste Szenario für den Handel mit spanischem Wein vor. Das bestätigte der Präsident des Provinzialrats und der Spanischen Weinmesse Nemesio de Lara, der sich am heutigen Vormittag während der feierlichen Messeröffnung dafür aussprach, die Kräfte zu vereinen, damit die FENAVIN wächst, sich weiterentwickelt und in unseren krisengeschüttelten Zeiten erstarkt. Derzeit, so fuhr er fort, könne ohne weiteres, wie in anderen Wirtschaftsparadiesen der Welt und von Spanien geschehen, "alles in einem Augenblick zusammenbrechen", weshalb er auf die Zusammenlegung der Kräfte setze, um gemeinsam stärker zu sein. Aus dieser Idee sei die FENAVIN entstanden, nämlich, um den Weinbausektor zu vereinigen, vor allem für den Handel.

De Lara, der gemeinsam mit der Landwirtschaftsministerin María Luisa Soriano auftrat, erinnerte daran, dass die FENAVIN, dank einer Menge Arbeit und eines unausgesetzten Einsatzes, heute eine Realität sei und mit den diesjährigen Zahlen ausstellender Bodegas und anreisender Einkäufer die allerbesten Referenzen vorweisen könne. Glauben und Vertrauen seien andere Kräfte, die stets wirken und die, wie er sich ausdrückte, "in den finsteren Zeiten, die Spanien gerade durchmacht", nötiger sind denn je.

Er sagte, dass die FENAVIN heute zum siebten Mal ihre Tore öffne und das dank der Arbeiter aus dem Weinbau, der Männer und Frauen vom Land, dank der Winzer und der vielen Tausend Menschen, die direkt oder indirekt von und für Rebe und Wein lebten. "Nur in Castilla-La Mancha macht die Agrarlebensmittelindustrie 30 Prozent des Bruttoindustrieprodukts aus, dabei kommt dem Wein eine herausragende Rolle zu. Diese hat sie auch in anderen Regionen und Gegenden Spaniens, wie La La Rioja, Utiel-Requena, Penedés, Priorato etc.", erklärte er.

De Lara versicherte, dass die FENAVIN sehr sorgfältig vorbereitet worden sei und ließ keinen Zweifel daran, dass ihre Hauptklientel die spanischen Winzer seien, Bodegas und Kooperativen, "und die kommen logischerweise hauptsächlich aus Ciudad Real und Castilla-La Mancha. Er äußerte sich in diesem Zusammenhang skeptisch, ob "auf irgendeiner anderen Messe der Welt ein so günstiges und vorteilhaftes Verhältnis von Einkäufern pro Aussteller erzielt wird, wie auf der FENAVIN".

Nachdem er ausgeführt hatte, dass die FENAVIN weiter wachse und als Eigenmarke Charakteristika zu bieten habe, die von den Ausstellern sehr geschätzt würden, darunter die Weingalerie, das Business-Center, das Programm "Kontakt aufnehmen mit ..." und das breite Veranstaltungsprogramm während der Messe, gestand er, dass man vor Monaten gefürchtete habe, die Krise und die gute Konjunktur des Weinmarktes werden sich negativ auf die Anmeldungen zur siebten FENAVIN-Ausgabe auswirken. "Aber wir haben uns gründlich getäuscht, denn wir mussten über 200 Weinkellereien abweisen", fuhr er fort und schlussfolgerte: "Irgendwas wird an der FENAVIN schon dran sein, wenn sie von denen geschätzt wird, die davon am meisten verstehen, den Winzern".

De Lara ließ aber nicht unerwähnt, dass in den letzten zwölf Jahren auf verschiedenen öffentlichen und privaten Ebenen viel getan worden sei, und die Weinbauern heute Preise erzielten, die vor kurzem noch undenkbar waren. Dennoch warnte er vor der Gefahr, "uns auf dem Erreichten auszuruhen. Das wäre ein krasser Fehler", bemerkte er, um dann als Beispiel "den derzeitigen Stillstand der Märkte für Wein im Gebinde anzuführen.

Er bezog sich auf die Modernisierung der Weinberge und die damit verbundene Steigerung des Produktionspotentials, räumte aber ein, mit Blick auf die Zukunft müsse man die entsprechende Positionierung auf dem Markt mitberücksichtigen. Außerdem habe die Erholung des Binnenkonsums noch nicht wirklich stattgefunden, obwohl für 2012 eine geringfügige Steigerung zu verzeichnen sei. Hinzu kämen, so De Lara, anstehende Änderungen durch die europäische Gesetzgebung. "Das sind definitiv Umstände, unter denen genauso Vorsicht geboten ist wie die Verdoppelung der Bemühungen für Werbung und Handel, die unausgesetzte Suche nach neuen oder besseren und intensivierten Märkten", gab er zu Bedenken.

Aus diesen und anderen Gründen, so der Präsidenten des Provinzialrats von Ciudad Real, gebe es ja die FENAVIN. Und mit ihr sei wirkungsvoll bewiesen, dass das Öffentliche dem Privaten nützlich sein könne, wenn es sich in dessen Dienst stelle, als dessen Instrument verstehe, an dessen Seite arbeite. "Unseren größeren Überblick haben wir ebenso genutzt, um mit steigender Anzahl von Winzern und Kooperativen auch mehr Angebote zu organisieren, bei denen wir Betriebe und Aktionen oder Kampagnen zusammenbringen, weil die Imbissbuden – und das ist keineswegs abwertend gemeint - in dieser globalen Welt allmählich aussterben", sagte er.

De Lara sprach sich anschließend dafür aus, die Qualität weiter zu steigern, „die uns einen höheren Mehrwert verspricht, weil der Wein unserer Region im Gebinde zwar wettbewerbsfähig ist, wir uns aber weiter für den Flaschenwein einsetzen müssten, "ohne, und das versteht sich von selbst, Werbeinitiativen aus dem Auge zu verlieren, die den Verbrauch eines gesundheitsförderlichen und –erhaltenden Getränks ankurbeln, wie der Wein es ist, oder der Idee zu verfallen, dass die Zentripetalkräfte wichtiger sind als die zentrifugalen, so dass wir für den spanischen Weinbau und Wein eine interessante, stabile, von Wechselbädern verschonte Zukunft schaffen können."

Der Präsident der FENAVIN glaubt, dass "wir ein großes Erzeugnis haben, gute Winzer, die beste Technologie und hervorragende Fachleute. Die Marke Spanien, ist, wenn es um Wein geht, keine simple Entelechie, nicht bloß voluntaristisches Streben, sie ist eine Herausforderung, ein Rettungsschirm, der geschickt aufgespannt, allen Gewinn bringt."

In diesem Zusammenhang forderte er Winzer, Einkäufer, Importeure und Genossenschaftler auf, "die FENAVIN für sich zu nutzen. Sehen Sie uns mögliche Fehler nach und genießen Sie die bevorstehenden Tage. Die FENAVIN ist nämlich nicht nur ein Instrument für die Vermarktung unseres Weins, sie ist eine aufrichtige Würdigung von Ihnen allen", schloss er.

Staatliche Unterstützung für den Sektor

Anschließend ergriff die Landwirtschaftsministerin der Regionalregierung María Luisa Soriano das Wort. Sie betonte Castilla-La Manchas Potenzial im Weinbausektor, schließlich "sind wir flächenmäßig der größte Weingarten Europas und die bedeutendste Exportzone Spaniens und damit Player auf der internationalen Bühne."

Soriano bestätigte, dass "Weinbau und Wein zur Nachhaltigkeit und zum sozialen Zusammenhalt von Castilla-La Mancha beitragen", und bekundete ihren Stolz "auf die Leute, die sich dieser Welt widmen, auf ihren Einsatz, auf ihre Arbeit und auf ihren Unternehmergeist", und versprach dann, dass ihnen "die Unterstützung der Regionalregierung sicher ist".

Sie erwähnte, dass der Wein die schwierige aktuelle Wirtschaftskrise "sehr viel zufriedenstellender bewältigt als andere Branchen, dank der vielen Bemühungen und des großen Einsatzes seit vielen Jahren", und sie hob lobend hervor, wie viel Geschick die Bodegas und Kooperativen gezeigt haben, um sich veränderten Verbrauchergewohnheiten und wandelnden Märkte anzupassen".

Die regionale Vertreterin der Landwirtschaft erinnerte daran, dass der Weinumsatz der Region im vergangenen Jahr eine "historische Marke" erreicht und erstmals über 500 Millionen Euro gestiegen sei, im Wesentlichen dank der beträchtlichen Steigerung des Durchschnittspreises – die sie eindeutig als internationale Anerkennung der Qualität der Weine aus Castilla-La Mancha deutete.

In diesem Zusammenhang hob sie hervor, wie wichtig langfristige starke Werbekampagnen im Ausland sind, und führte dazu aus, dass den Winzern und Kooperativen der Region in diesem Jahr 16,4 Millionen Euro für die Werbung in Drittländern zur Verfügung gestellt würden, womit 96 Winzern die Gelegenheit hätten, mehr als 200 Aktionen in 36 Ländern durchzuführen.

Sie erwähnte auch lobend, dass die angesehene Zeitschrift The Wine Advocate den Weinen aus Castilla-La Mancha kürzlich eine Verkostung durch den Önologen Neil Martin gewidmet habe, dabei seien 194 Weine mit mehr als 84 Punkten bewertet worden, "was uns weitere Türen öffnen wird, sowohl in den USA als auch in vielen anderen Ländern".

Der FENAVIN-Direktor erläuterte die pragmatische Messephilosophie

Der Direktor der FENAVIN Manuel Juliá legte seinerseits die fünf Grundideen dar, welche die Messeorganisation, "nach einer eingehenden Analyse der Handelsmessen für Agrarlebensmittel weltweit", entwickelt habe. "Der Handel", so sagte er, „ist die erste Idee, denn eine Handelsmesse ist nichts anderes als eine Begegnung zwischen einer idealen Angebotsmenge und einer Nachfragemenge, weshalb die Bedingungen für eine solche Begegnung so geartet und durchdacht sein müssen, dass das Messeziel erreicht wird: Handelsvereinbarung bzw. Vertragsabschluss. Alls übrige muss dieser unangefochtenen Wirklichkeit des Marktsystems, in dem wir leben, unbedingt untergeordnet werden".

Er führte weiter aus: "Die zweite Idee ist eine Strategie, die darauf beruht, die FENAVIN mehr vom Standpunkt der Nachfrage als von dem des Angebots zu konzipieren. Das bedeutet zu verstehen, dass die neue Marketing-Realität, im Unterschied zu den sechziger oder siebziger Jahren, eher die Kenntnis des Marktes als die Verführung des Marktes verlangt. Aus dieser Perspektive haben wir begriffen, wie wichtig es war, die vielen auf den großen Messen üblichen Ablenkungen wegzulassen, weil sie das Grundziel des Ausstellers, nämlich zu verkaufen und nicht verkauft zu werden, erschweren. Aus diesem Grund lassen wir auf der FENAVIN, im Gegensatz zu anderen Messen, keine Aussteller von Hilfsindustrien zu, bis auf die Presse und die Branchenverbände."

Als dritte Idee nannte er "die Entwicklung einer Realität des indirekten Marketing, bei dem wir mit gesellschaftlichem Prestige für einen gemäßigten Weinkonsum werben. Aus diesem Grund kommen Maler, Dichter, Romanschriftsteller, Schauspieler, Reisende etc. zu uns, um der Gesellschaft zu erzählen, dass Wein, in Maßen genossen, ein gesundes Erzeugnis ist und sein positiv erlebter Genuss zur Menschheitsgeschichte dazu gehört".

"Ebenso von Anfang an haben wir gefunden, dass die FENAVIN sich grundsätzlich auf die Außenmärkte spezialisieren sollte. Schließlich ist unser Schicksal, seit wir 1986 der Europäischen Union beigetreten sind, Europa und die Welt", bemerkte Juliá mit Blick auf die vierte Idee.

Und die fünfte Idee schließlich, so der Messedirektor, sei "die Entwicklung von Arbeitsmethoden, die auf der strikten Einhaltung von Strategien zur planerischen Konsequenz beruhen, zur maximalen Professionalität, Arbeit mit Ordnung, Ernsthaftigkeit ohne Übertreibungen, befreiter Kreativität, ständiger Verbesserung, Verpflichtung zur Wahrheit und dem unbedingten Vertrauen in die Fähigkeiten des menschlichen Geistes, um, wie es unsere eigene Evolution zeigt, grundlegende und Alltagsschwierigkeiten zu meistern".

Er schloss mit der Bemerkung: "Das sind fünf Konzepte, fünf Grundidee unserer Arbeitsphilosophie, und wir alle, die wir im Organisationsteam arbeiten, habe sie fest verinnerlicht. Wir wollen uns von diesen klaren, prägnanten, eindeutigen Ideen leiten lassen, damit wir auch noch für das schwierigste Problem die beste Lösung finden".

Die Bürgermeisterin von Ciudad Real sprach ein Grußwort

Ein Grußwort an die Winzer und Einkäufer von der Bürgermeisterin der Stadt Ciudad Real Rosa Romero durfte auch nicht fehlen. Ihrerseits erhielt sie dankende Worte vom Präsidenten und dem Direktor der FENAVIN, die hervorhoben, dass die Stadtverwaltung von Ciudad Real in verschiedenen Bereichen mit der Messeorganisation aktiv zusammengearbeitet habe.

Romero zeigte sich sehr zufrieden mit der Aussicht, Ciudad Real mit der FENAVIN zur Weinhauptstadt werden zu sehen. Sie zitierte Napoleon, der schon zu seiner Zeit orakelte, die Mancha werde der größte Weingarten der Welt werden. Die Bürgermeisterin lud die Besucher ein, nach getaner Arbeit die Stadt zu erleben und zu genießen.

Der Präsident von Globalcaja Higinio Olivares: "Castilla-La Mancha hat diese Messe verdient"

Nach der feierlichen Eröffnung fand der traditionelle Rundgang durch die Messehallen statt. Das von den anwesenden Amtsträgern angeführte Komitee machte an verschiedenen Ständen halt, darunter dem des Hauptsponsors der Schau, der Bank Globalcaja, deren Präsident Higinio Olivares sein Glas mit den Worten in die Runde erhob: "Castilla-La Mancha hat diese Messe, die FENAVIN, verdient".

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