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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

FENAVIN 2013 kurbelt mitten in der Krise, mit den meisten Facheinkäufern aus dem In- und Ausland seit ihrem Bestehen, den Handel an

FENAVIN-Präsident Nemesio de Lara, institutioneller Koordinator José Fernando Sánchez Bódalo und Messedirektor Manuel Juliá präsentierten in Ciudad Real die siebte Ausgabe der Messe, die vom 7. bis 9. Mai stattfindet

De Lara hebt hervor, dass die Messe möglicherweise für den seit 2001 - Jahr der FENAVIN-Premiere - spektakulär gesteigerten Weinexport aus der Provinz, der Region und dem Land den Ausschlag gab. Dem jährlichen Exportbericht des ICEX zufolge verzeichnete die Provinz einen um 189,66% gewachsenen Exportwert

13.03.2013 | 

"Jede Bodega, die auf der FENAVIN ausstellt, agiert im Herzen der Handelswelt für spanischen Wein: Sie brauchen nicht mehr woanders hinzureisen, um alle Facheinkäufer zu treffen, es genügt vollends, wenn sie an den drei Messetagen hier aktiv werden". Mit diesen Worten hat der Präsident der Spanischen Weinmesse und des Provinzialrats von Ciudad Real, Nemesio de Lara, die Rolle einer Messeveranstaltung umrissen, "die bereits morgen ihre Aktivität aufnehmen könnte, und das nicht nur, weil wir organisatorisch alles fertig vorbereitet haben, sondern auch, weil sämtliche verfügbaren Ausstellungsflächen ausgebucht sind".

In diesem Zusammenhang bezeichnete De Lara, gemeinsam mit den institutionellen Messekoordinator José Fernando Sánchez Bódalo und Messedirektor Manuel Juliá die ungünstige Wirtschaftskonjunktur gar als Ansporn. Denn die Messeorganisation betrachte die siebte Ausgabe der Spanischen Weinmesse, im Hinblick auf das Generieren von Handel, als die ehrgeizigste ihrer Geschichte und steckt sich dazu zwei klar umrissene Ziele: Alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit sich Angebot und Nachfrage begegnen; und neue Wege prüfen und finden, um den Weinkonsum aufzuwerten - beides zu einem Zeitpunkt, da sowohl die gesamtwirtschaftliche Situation als auch der niedrige Weinverbrauch in Spanien von schlechten Zeiten für den Sektor künden.

Wie er den Journalisten erläuterte, sollen in diesem Jahr auf der Messe mehr Facheinkäufer aus dem In- und Ausland pro Bodega tätig werden als je zuvor in der Geschichte der FENAVIN – ein Verhältnis, das die maximale Nutzung jeder Arbeitsstunde auf der Messe erlaubt, und, wie der Messepräsident versicherte, "auf keiner anderen Weinmesse der Welt zustande kommt".

Und dieses Ziel ist keineswegs zu hoch gegriffen, denn auf der diesjährigen FENAVIN-Ausgaben werden 1214 Bodegas ihre Weine ausstellen, 1.4% mehr als bei der Voredition, wobei die Beteiligung von 51% Bodegas aus Castilla-La Mancha besonders erwähnenswert ist, darunter 45% direkt aus Ciudad Real, womit annähernd 90% aller Bodegas der Provinz auf der Messe vertreten sein werden. Außerdem werden Weine aus sämtlichen Herkunftsbezeichnungen des Landes ausgestellt, was beweist, dass auch diesmal der gesamte Sektor sein Augenmerk auf die Messe richtet.

Außerdem gibt es eine Warteliste mit aktuell 232 Bodegas aus ganz Spanien, die keinen Stand mehr buchen konnten.

In diesem für den Handel günstigen Szenario, wird die Anreise von insgesamt 12.800 Facheinkäufern aus dem In- und Ausland erwartet, das sind 4,83% mehr als bei der Vorausgabe, eine Einschätzung die auf der Zahl der bisher eingegangenen Vorakkreditierungen beruht, außerdem die 700 von der Messeleitung eingeladenen Einkäufer aus 61 Ländern der Welt berücksichtigt, ebenso wie die fast 3000 über das Programm "Kontakt aufnehmen mit …" gewonnenen Einkäufer aus Spanien, und all diejenigen, die auf eigene Faust und eigene Kosten zur Messe nach Ciudad Real reisen.

Wie De Lara erklärte, kommt die Messeorganisation bei vorsichtigen Schätzungen auf 6000 Verabredungen zwischen Facheinkäufern aus dem In- und Ausland und Ausstellern, die bereits im Vorfeld der Messe getroffen werden.

Rekordzahlen beim Weinexport aus Ciudad Real seit 2001

Andererseits wies der Messepräsident darauf hin, dass "obwohl es sehr schwer ist, den Einfluss der Messe auf den Auslandsverkauf von spanischem Wein aus Provinz und Region zu ermitteln, weil man dabei die Arbeit der Kooperativen, der Weingüter und Kontrollräte sowie verschiedener Institutionen berücksichtigen und werten müsste, sind wir voll und ganz davon überzeugt, dass die FENAVIN entscheidend war, um den internationalen Weinverkauf in all diesen Bereichen zu verbessern".

Demnach fiel, dem jährlichen Exportbericht des ICEX zufolge, die Steigerung des Exportwerts von Wein (in Millionen von Euro) seit dem Jahr 2001 bis Dezember 2012 für die Bodegas und Kooperativen aus Ciudad Real mit 189,66% sehr hoch aus, und wuchs von 99.281.000 Millionen Euro in 2001 auf 287.582.000 in 2012. Der Weinexport Spaniens stieg in demselben Zeitraum um 90% und ging in traditionellen Exportprovinzen nach oben, so in La Rioja um 58%, und in Katalonien um 93%. De Lara macht aber besonders auf Gegenden wie Ourense, der Wiege des Ribeiro, aufmerksam, deren Exporte in diesem Zeitraum um 10,48% rückläufig waren, oder auf Cádiz, mit seinen Exportschlagern Jerez und Manzanilla, das einen Rückgang von 46,68% zu verkraften hat.

Was jedoch den Exportwert von 2001 bis Dezember 2012 angeht, so lässt sich im Verhältnis zu Gesamtspanien feststellen, dass Ciudad Real 2001 7,34% der Ausfuhren tätigte, während es inzwischen bei 11,20% angelangt ist.

Auf das Volumen bezogen exportiert Spanien heute 815% mehr als 2001, während Ciudad Real gegenüber dem Jahr 2001 eine spektakuläre Steigerung von 1765% verzeichnet, und sein Verkauf damit von 26.010.205 auf 485.125.913,5 Liter geklettert ist.

Für De Lara, "sind diese Zahlen kein Zufallsergebnis, dessen Erträge über die Gewinne für die Bodegas hinaus, zum Großteil in unserem Land bleiben, denn, selbst bei der Vorstellung, dass auf der Messe kein einziger Kontakt zustande käme, vervielfacht sich die Investition des Provinzialrats großzügig mit dem in der Hauptstadt generierten Gewinn an Arbeitsplätzen und Handelsaktivitäten in den mit der Messe verbundenen Betriebe, so dass sich das wirtschaftlich unmittelbar auswirkt und für jeden ausgegebenen Euro 5,5 Euro eingenommen werden", stellte er fest.

Indirektes Marketing zur Aufwertung des Weinkonsums: Mitwirkung von großen Namen aus der Welt von Kultur, Sport und Gastronomie

Das zweite Ziel dieser siebten Messeausgabe, nämlich den Weinkonsum aufzuwerten, wird durch die Mitwirkung einer noch größeren Anzahl von Vertretern aus Kultur, Mode, Sport und Gastronomie, als bei vorangehenden Messeeditionen, kräftig unterstützt. So werden an den 61 geplanten Veranstaltungen voraussichtlich 170 Gäste teilnehmen, kündigte der Messepräsident an. Die dahinter stehende Idee möchte den Weinkonsum aufwerten, indem seine historische Verbindung zu Kultur, Gesundheit, Ästhetik und Sport aufgezeigt wird.

Daher bereitet die Messeorganisation ein Veranstaltungsprogramm vor, das, abgesehen von Fachseminaren und –vorträgen zu Themen, wie dem verbesserten Weinexport in verschiedenen Ländern, den jüngsten Entwicklungen im Markting oder neuen Technologien zur Optimierung des Weinvertriebs, verschiedene Events vorsieht, in denen wichtige Persönlichkeiten aus der Welt der Literatur, von Film und Mode, Sport und Gesundheit sowie aus den Medien nicht nur ihre Leidenschaft für die Weinkultur vermitteln, sondern auch über den Mehrwert sprechen werden, den ein gemäßigter Weinkonsum zum Leben der Spanier beitragen kann.

In diesem Jahr werden große Autoren und Autorinnen dabei sein, wie Luis García Montero, Fernando Sánchez Dragó, Benjamín Prado, Juan Cruz, Fanny Rubio und Luis Alberto de Cuenca; Vertreter und Vertreterinnen von Rang aus der Welt des Films, nämlich José Luis Cuerda, José Luis Garci, Pablo Berger, Eduardo Chapero Jackson, Emilio Gutiérrez-Caba, Concha Cuetos; Sängerinnen wie Mónica Molina; Journalisten und Journalistinnen von anerkanntem Format, wie Olga Viza, José Ribagorda, José María García, Sergio Sauca, Lorenzo Díaz, Eduardo San Martín und José Manuel Novoa; Sportler und Sportlerinnen der obersten Liga, wie Talant Dujshebaev, Muriel Bujalance, Montse Puché, Alfredo Di Stéfano und Rafa Guerrero. Außerdem werden aus der Modewelt Designer von internationalem Ruf erwartet, wie Amaya Arzuaga, Kommentatoren, wie Carlos García Calvo, die Modeexpertin Carla Royo Villanova und Alicia Hernández, als creative director des Labels "Dolores Promesas".

Darüber hinaus werden während der drei Messetage herausragende Persönlichkeiten aus der internationalen Weinwelt ihre Kenntnisse in verschiedenen Veranstaltungen weitergeben. Dazu gehören Robert Joseph, der zu den 50 einflussreichsten Vertretern der internationalen Welt des Weins zählt, Gründer des International Wine Challenge ist sowie Chefredakteur des Fachmagazins Wine Business Internacional und näher beleuchten möchte, wie man sich zu den Geschmäckern der Verbraucher in den verschiedenen Ländern Zugang verschafft; Pedro Ballesteros, spanischer Master of Wine, María José Huertas, Nariz de Oro (Goldnase) und Sommelier der Terraza del Casino in Madrid, sowie David Seijas, Sommelier im El Bulli bis zu dessen Schließung und Nariz de Oro (Goldnase) 2006.

Mit diesen und weiteren Gästen und Veranstaltungen möchte die FENAVIN die Bevölkerung ermutigen, den Wein als Begleiter bei Tisch wiederzuentdecken, weil er, in Maßen genossen, ein nicht wegzudenkender Bestanteil der spanischen Volksgesundheit und Lebenskultur ist.

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