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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Das Ansehen des Weins verpflichtet Filmemacher, Musiker und Kulturschaffende

Der Musiker José María Sanz Beltrán 'Loquillo', der Schriftsteller Fernando Marías, der Filmemacher Agustín Díaz Yanes und der Bildhauer Víctor Ochoa waren die Teilnehmer des Podiumsgesprächs 'Wein und Männer', moderiert von der Schriftstellerin Carmen Posadas, zum Abschluss der sechsten Ausgabe der FENAVIN.

12.05.2011 | 

Beim zweiten Podiumsgespräch der Initiative "Mitten im Labyrinth, geht es nicht darum, ob weiß oder rot", zum den Abschluss des umfangreichen Rahmenprogramms der Fenavin 2011, waren die Männer an der Reihe. Rund um das Thema "Wein und Männer" teilten der Filmemacher Agustín Díaz Yanes, der Schriftsteller Fernando Marías, der Bildhauer Víctor Ochoa und der Sänger und Schriftsteller José María Sanz Beltrán Loquillo, mit der Moderation der Schriftstellerin Carmen Posadas, ihre Erlebnisse mit dem Getränk. Alle bekannten, erst spät in die Welt des Weins eingeweiht worden zu sein, bis auf Marías, der seit 15 Jahren Abstinenzler ist.

Carmen Posadas kategorisiert die Männer nach ihren Getränken

Posadas gestand ihre Vorliebe für Wein und Alkohol, den sie früher als Anhaltspunkt verwendete, um die Männer nach ihren Trinkgewohnheiten einzuordnen: "Der Dry Martini-Mann", "der Rum-Mann", "der Whiskey-Mann", "der Champagner-Mann" und "der Wein-Mann".

Victor Ochoa: Männer sind aufgeschmissen, wenn sie das Flaschenetikett nicht sehen

Der Bildhauer Víctor Ochoa räumte für seinen Teil eine späte Initiation in die Weinkultur ein; zustande kam sie, wie er sich erinnerte, durch eine Bodega, die eine Skulptur bei ihm in Auftrag gab. "Und erst da, machte ich die überraschende Entdeckung, dass Wein mit anderen Getränken nichts zu tun hat; mir kommt es vor, als wäre er lebendig, eine Person, das hat mein Werk 'Vinea' inspiriert, in Anlehnung an eine Frauenfigur", erzählte er.

Er gab zu, dass er sich beim Wein von seiner Partnerin und anderen fachkundigen Empfehlungen leiten ließe, wie die einer bekannten Önologin, die zu ihm sagte: "Männer sind aufgeschmissen, wenn sie das Flaschenetikett nicht sehen".

Agustín Díaz-Yanes und das Schweigen der Lämmer

Der Regisseur Agustín Díaz Yanes berichtete, dass seine Einführung in die Welt des Weins sehr spät stattgefunden habe, "ich war ein zwanghafter Cola light Trinker, zum Leidwesen meines Vaters", aber dank der Filmproduzenten, "die mich am Korken schnuppern ließen und mir von Wein erzählten", begann er Rotwein zu trinken.

Für den Cineasten ist die beste Filmszene über Wein die mit dem Schauspieler Anthony Hopkins in 'Das Schweigen der Lämmer', als er in der Rolle des Hannibal Lecter der Polizistin Starling (Jodie Foster) gesteht, welch ein Genuss es gewesen sei, die Leber eines Opfers mit einer guten Flasche Chianti zu verspeisen.

Männer sind kein James Bond mehr

Im Gespräch ging es auch um den derzeitigen Wandel des Männerbildes, wobei den Mythen der Vergangenheit, wie James Bond oder die Rockmusiker, nachgetrauert wurde. In diesem Zusammenhang beschrieb Díaz Yanes den Unterschied zwischen Wein und anderen alkoholischen Getränken im Film, wo ersterer eher mit feinen, glamourösen Welten in Verbindung gebracht wird und letztere mit Plätzen des niedrigen Milieus.

Loquillo schmeckt Rotwein, weil er ein echter Fleischfresser ist

Auch José María Beltrán, bekannt als Loquillo, erzählte von seinem späten Kontakt mit dem Wein, "nachdem ich alles getrunken hatte, eigentlich zu spät". Im Wesentlichen waren zwei Gründe dafür verantwortlich: ein Liedtext von Lou Reed, in dem er erklärte, dass er "wie ein guter, alter Wein ist", und das vergangene Jahr im Sonorama, das von Weingütern in Ribera de Duero gesponsert ist und wo man ihm nach seinem Auftritt, ein paar Flaschen Wein mit seinem Namen und seinem Foto auf dem Etikett überreicht habe. Außerdem erzählte er von seiner Vorliebe für Rotwein, "weil ich ein echter Fleischfresser bin".

Loquillo kam es bei diesem Poidum zu, über die Beziehung von Wein und Alkohol im Allgemeinen zur Musik, konkret zum Rock, zu sprechen, damals, als diese Musikrichtung noch eine Lebensart war und nicht "ein Geschäft, wie heute". Der Rock-Veteran griff die vom Filmemacher erwähnten Mythen auf und spann sie weiter; er fand dass das Klischee des betrunkenen Rock Songwriter, "der Abend gehört der Vergnügung, der Morgen dem Denken", doch ziemlich überholt sei.

Rätselhaftes Zusammenleben von Fernando Marías mit dem Wein

Ohne Zweifel ist die Beziehung von Schriftsteller Fernando Marías zum Wein die seltsamste. Als Abstinenzler seit 15 Jahren aus gesundheitlichen Gründen räumt er eine rätselhaftes Zusammenleben mit dem Getränk ein, das er schon in sehr jungen Jahren getrunken habe, und heute lediglich mit der Nase riecht, "worauf mir eine Hitze in den Kopf steig und einen emotionalen Höhenflug auslöst", und er fügte hinzu: "Nach einem Glas Wein ist es einfacher, kreativ zu sein ...".

Eben diese Stimulierung durch Wein beim künstlerischen Schaffen war eins der weiteren Themen, zu dem alle sich äußerten und darin übereinstimmten, dass ein gemäßigter Weinkonsum das schöpferische Potenzial aktivieren kann.

Zum Schluss wurden die Ergebnisse beider Podiumsdiskussionen zusammengetragen, bei denen es um die unterschiedlichen Perspektiven von Männern und Frauen zu verschiedenen Aspekten in der Beziehung des jeweiligen Geschlechts und der verschiedenen Kulturbereiche zur faszinierenden Welt des Weins ging.

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