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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Die Vermarktung ist die große Herausforderung für die Zukunft des Weinbausektors in Castilla-La Mancha

Die Universität von Castilla-La Mancha hat eine Talk-Runde organisiert, an der Politiker, Weinkellereien und Kooperativen teilnahmen, um über die Zukunft des Sektors zu sprechen

12.05.2011 | 

Die Herausforderungen für den Sektor waren das zentrale Thema bei einer der letzten Veranstaltungen im Rahmen der FENAVIN 2011. Die von der Universität Castilla-La Mancha (UCLM) organisierte Gesprächsrunde wurde von dem außerordentlichen Professor Juan Sebastián Castillo Valero moderiert. Dabei ging es um die Vorstellungen von Politikern - vertreten durch Antonio Salinas, Abgeordneter im Regionalparlament -, Winzern wie Alfonso Monsalve, Geschäftsführer der Weinkellerei Vinícola de Castilla, Kooperativen - vertreten durch Ángel Villafranca, Vorsitzender von UCAMAN und BACO - sowie Behörden, die mit Francisco Martínez Arroyo, Geschäftsführer aus dem Bereich Produktion der Land- und Viehwirtschaft des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Regionalregierung Castilla-La Manchas (JCCM) vertreten waren. Obgleich sie innerhalb des Sektors unterschiedliche Interessen haben, stimmten alle darin überein, dass die große Herausforderung der Zukunft darin besteht, die Vermarktung der Weine aus Castilla-La Mancha zu verbessern.

Antonio Salinas ist der Ansicht, dass "wir auf dem Weg sind, uns der Zukunft zu stellen. Im Bereich des Weinbaus gibt es eine Diversifizierung, die önologische Industrie ist modern und wettbewerbsfähig, wir gewinnen Anteile auf dem Auslandsmarkt hinzu und binden F+E-Projekte ein." Dennoch betont der Abgeordnete des Parlaments Castilla-La Manchas die Notwendigkeit, den Konsum anzukurbeln, das Angebot zu überarbeiten, in die Angestellten zu investieren, Werbemaßnahmen umzusetzen und zu verbessern sowie eine bessere Verbreitung zu erreichen. Dabei setzt er auch auf die Forschung und "insbesondere auf eine Verbesserung der Vermarktung".

Diese Ansicht teilt auch der Winzer Alfonso Monsalve. Für ihn "besteht die große Herausforderung darin, alle unsere Bemühungen auf die Vermarktung zu einem angemessenen Preis zu konzentrieren. Die FENAVIN ist ein Mittel, um das zu erreichen, und wir sind sehr zufrieden, dass sie sich so gut etabliert hat und zu einer wichtigen nationalen Bezugsgröße für den Weinsektor geworden ist." Darüber hinaus betont er: "Weiteres Verbesserungspotential gibt es in der Zusammenarbeit mit den Behörden und insbesondere auch bei uns selbst, denn wir haben gute Weinberge, und die Medien unterstützen uns - nun sind wir selbst an der Reihe, damit sie mehr Themen haben, über die sie berichten können."

Ángel Villafranca, Vorsitzender der Vereinten Agrargenossenschaften von Castilla La Mancha (UCAMAN), ist der Ansicht, dass man für die Vermarktung die erforderlichen Strukturen benötigt. In Castilla-La Mancha wissen wir, wie man Wein macht, doch wir haben 220 regionale Kooperativen und dadurch bedingt ein großes, uneinheitliches Angebot. Deshalb wird für uns eine besondere Herausforderung darin bestehen, große Kooperativengruppen zu schaffen, die in der Lage sind, den Bereich zu strukturieren." Er ist der Meinung, dass es notwendig ist, sich an den Geschmack des Verbrauchers anzupassen und in der Lage zu sein, ihn zu erreichen. Aus diesem Grunde hält auch er eine Dynamisierung der Werbeaktivitäten für erforderlich.

In dieser Hinsicht betont Francisco Martínez Arroyo, Geschäftsführer aus dem Bereich Produktion der Land- und Viehwirtschaft des Ministeriums für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Regionalregierung Castilla-La Manchas (JCCM), dass "wir es heute in Castilla-La Mancha geschafft haben, bei den Investitionen für Werbung außerhalb der Europäischen Union die Nummer Eins unter den spanischen Regionen zu sein. Wir haben gute Weinberge, und die Winzer haben große Forschungsanstrengungen unternommen. Nun ist unser Problem die Vermarktung." Martínez Arroyo glaubt, dass man dabei von einer Position des Wettbewerbsvorteils ausgehe, da die Weine aus La Mancha ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. "Aber wir müssen in Wissen investieren und uns an den Geschmack des Konsumenten anpassen. All das muss uns überdies ermöglichen, dass das schwächste Glied in der Kette, der Landwirt, rentabel wirtschaften kann."

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