Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Gastronomie und Wein, Küche und Service sind eine Einheit

Die Referenten verschiedener Schulen, die Sommeliers ausbilden, sind sich einig, dass der Lehrgang in Spanien reguliert werden muss und die Figur des Meister-Sommeliers wieder her soll

12.05.2011 | 

Heute Mittag fand auf der FENAVIN das Podiumsgespräch: 'Ausbildungsstätten für Sommeliers' statt, moderiert vom Agrarjournalisten José Luis Murcia, unter Beteiligung von Elena Ariztia, Direktorin der Hotelfachschule IFE; Rafael Rodríguez de la Cruz, Direktor des INCUAL (Spanisches Institut für Qualifizierungen); Enrique Malagón Terrón, Dozent in CIOMIJAS (Andalusisches Ausbildungszentrum für Integrale Freizeitindustrie); Amador Orbea, Kursleiter für die Fachausbildung von Sommeliers in der Hotelfachschule Artxanda, und Alipio Lara, Direktor von IVICAM (Institut für Rebe und Wein von Castilla La Mancha).

Nach der gestrigen Preisverleihung durch den Spanischen Verband der Maîtres de Hotel und Servicekräfte auf der FENAVIN, nahm der AMYCE mit einer weiteren Veranstaltung am Rahmenprogramm der Messe teil, die sich Gegenwart und Zukunft eines Berufsstandes in Spanien zum Thema setzte. Um darüber zu diskutieren, kamen die Leiter verschiedener repräsentativer Ausbildungsstätten unseres Landes für diesen Sektor.

José Luis Murcia, Journalist und Mitglied im Internationalen Weinjournalisten und Weinautorenverbands FIJEV führte die Beiträge der einzelnen Referenten ein, indem er "die Notwendigkeit einer einheitlich geregelten Ausbildung zum Sommelier" klar zum Ausdruck brachte. Darin bestärkte ihn Rodríguez de la Cruz und erwähnte die kommende Genehmigung des Ministerrat einer geschützten Berufsbezeichnung Sommelier, nachdem die Autonomen Regionen den Königlichen Erlass von 2008 zur Vereinheitlichung bisher nicht umgesetzt haben. Dieses Gesetz wird dazu beitragen, die Berufsabschlüsse von Sommeliers zu regulieren und dem Sektor enorm nützen, indem besondere Ausbildungsgänge entstehen werden, ähnlich wie bei Sprachen, Umweltbelangen, der Hygiene und der Lebensmittelsicherheit, um nur einige zu nennen.

Eine weitere erstaunliche Angabe, nämlich dass 82 % der Hoteliers es abgelehnt haben, ihr Personal regelmäßig weiterzubilden, zeigt deutlich, wie wichtig es ist, dass die Unternehmer ihre Weigerung ablegen, weil sie auf Dauer dem eigenen Geschäft, seinen Mitarbeitern und den Gästen schadet.

Die Referenten machten sich ebenfalls stark für die Wiedereinführung des Meister-Sommeliers im Service und die Notwendigkeit, dass ein qualifizierter Berufskellner neben seinen Kenntnissen der Weinkultur, auch korrekte Harmonien zuwege bringt, den Tisch decken und abdecken kann, einen Fisch entgräten etc. In diesem Sinne waren sie sich einig, dass Gastronomie und Wein, Küche und Speisesaal ein Ganzes bilden und, dass ein Sommelier die Speisen kennen muss, die Erzeugnisse der Saison und in der Lage sein sollte, Harmonien von Gerichten mit Weinen zu empfehlen. Außerdem, "je besser ein Sommelier ist, desto eher empfiehlt er Weine eines ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnisses. Letzten Endes geht es darum, dem Gast Gehör zu schenken und ihn zufrieden zu stellen, und in der aktuellen Wirtschaftslage gewinnt dieser Punkt unweigerlich an Bedeutung", erklärte Murcia.

Volver