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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die FENAVIN schließt mit 140.000 Handelskontakten und bezeigt den Opfern des Erdbebens ihre Solidarität und ihren Respekt

De Lara bestätigt FENAVIN als spanische Messe und sagt, es würde ihn freuen, wenn ein neuer Kongresspalast entstünde, ganz gleich, ob während oder nach seiner Amtszeit

12.05.2011 | 

Die sechste Ausgabe der FENAVIN schließt am heutigen Nachmittag erfolgreich ihre Tore, trotz der aktuellen Wirtschaftskrise in Spanien. Diese, so verriet Präsident Nemesio de Lara, habe die Messeleitung verriet, zu einem Plan B veranlasst, der aber glücklicherweise nicht habe zum Einsatz kommen müssen, weil lange vor Messebeginn mehr Aussteller angemeldet waren als die Fläche hergibt. Man könnte also behaupten, dass "auf der FENAVIN von der Krise nichts zu bemerken war" - eine Information, so wichtig sie auch sein mag, die für De Lara am heutigen Morgen nicht das Wichtigste war. Er schickte seiner Messebilanz nämlich Worte der Solidarität für die vom Erdbeben in Lorca heimgesuchten Familien voraus, vor allem für jene, die einen Angehörigen verloren haben. "In ganz Spanien werden für die Opfer Mitgefühl und Beistand demonstriert, dem wollen wir uns mit einer Schweigeminute anschließen, weil auch wir den Opfern unseren Respekt erweisen wollen", sagte er.

Dann entschuldigte sich De Lara bei allen Winzern, die gerne kommen wollten, aber nicht dabei sein konnten. Also bei all den Weingüter und Ausstellern im unteren Teil der Warteliste, für die der Platz auf dem Ausstellungsgelände in Ciudad Real nicht gereicht hat. "Der fehlende Kongress- und Ausstellungspalast, der partout nicht gebaut wird, würde die Sache rund machen, aber wir werden keinen politischen Streit dafür anzetteln, sondern darauf warten, dass das Offensichtliche diejenigen in Bewegung setzt, die dazu verpflichtet sind, sich um den Bau zu kümmern. Und ich werde uns dazu beglückwünschen, wenn er steht, selbst wenn das zu einem Zeitpunkt stattfindet, wo ich nicht mehr im Präsidentenamt sitze; ich werde glücklich sein, denn andere Städte, die keine Messe der Größenordnung der FENAVIN beherbergen, haben durchaus den nötigen Platz dafür", fügte er hinzu.

Deshalb, so De Lara, "spricht nur eins gegen diese Messe, nämlich dass uns ein passender Kongress- und Ausstellungspalast fehlt. Die Quadratur des Kreises wäre perfekt, wenn es ihn gäbe, obwohl wir genauso imstande wären, die FENAVIN unter vier Sonnensegeln zu veranstalten, weil sie eine Marke ist. Wenn wir sie verkaufen wollten, fänden sich schnell Interessenten, und wir würden eine Menge Geld dafür bekommen", stellte er fest.

Er betonte, dass er aus dem Weinbausektor "bisher" keine einzige Stimme gegen die Messe vernommen habe, denn alle Aussagen, die gesammelt wurden, "sind positiv".

So konnte er berichten, dass die FENAVIN zwar für die spanischen Winzer die erste Messe der Welt sei, in diesem Ranking aber zwischen dem zweiten und dem dritten Platz schwanke. Er erklärte in diesem Zusammenhang auch: "Für einen spanischen Kellermeister, ganz gleich wo er seinen Wein bereitet, ist es praktisch unmöglich, anderswo auf der Welt eine bessere Messe für seine Geschäfte zu finden". Und er wiederholte: "Das hier ist seine Messe, hier bei uns in Spanien, in Castilla-La Mancha und in Ciudad Real".

Er führte aus, dass es ihm eine große Genugtuung sei, wenn ihm immer wieder vorgeschlagen wird, die FENAVIN zu einer Messe für internationalen Wein umzuwandeln, also Aussteller von überall zuzulassen. Aber er sei an diesem Punkt ganz eindeutig: "Das wäre absurd, weil wir nur Weine aus Spanien ausstellen und zum Verkauf anbieten. Zu diesem Zweck ist die Messe ins Leben gerufen worden und genau das soll sie für lange Zeit bleiben", bekräftigte er, und hielt nicht hinterm Berg damit, dass Leute wie der Vorsitzende des Spanischen Verbands der Gastronomiejournalisten und der Vorsitzende der Handelskammer ihm unterbreitet hätten, dass Weingüter von außerhalb Spaniens daran interessiert sind, bei der FENAVIN auszustellen. "Sicher ist, dass Portugal bei der Spanischen Weinmesse vorsprechen wird, aber unser Anliegen ist Wein aus Ciudad Real, aus Castilla-La Mancha und aus Spanien, in dieser Reihenfolge", sagte er noch einmal.

Weitere Meinungen, die De Lara nach dem Zufallsprinzip wiedergab, war die einer katalanischen Ausstellerin, die einem Minderjährigen Zutritt zur Messe verschaffen wollte; als ihr mitgeteilt wurde, dass das nicht gestattet sei, habe sie die Messeleitung zu dieser Haltung beglückwünscht. Des Weiteren zitierte er einen australischen und einen italienischen Handelsagent. Der erste sagte, dass ihm die FENAVIN viel besser gefalle als die Alimentaria. Und der zweite, dass sie die Vinitaly in den Schatten stelle.

De Lara erwähnte das angenehm ruhige Arbeitsklima für Aussteller und Einkäufer auf der FENAVIN und urteilte: "Die Messe ist ein Luxus, unser ganzer Stolz, eine große Befriedigung für uns, auch, weil wir Hotels und Restaurants gefüllt haben und weil Ciudad Real durch die FENAVIN an Bekanntheit gewinnt".

FENAVIN in Zahlen

Der FENAVIN-Präsident trug vor, dass 9442 Einkäufer aus dem Inland erfasst worden sind, was einen Zuwachs von 148 Prozent gegenüber 2009 darstellt; 2740 ausländische Einkäufer wurden gezählt, also 29 Prozent mehr als bei der Voredition. Insgesamt sind das 12.182 Einkäufer und Importeure, ein Anstieg von 104 Prozent.

Desweiteren kamen 140.000 Handelskontakte zustande. Er ergänzte diesbezüglich, dass sich diese Zahl aus der Summe der Einkäufer plus der Hälfte aller akkreditierten Fachbesucher ergibt, die mit einem Durchschnittswert von nur zwei Kontakten pro Tag multipliziert werden. Damit ist jedenfalls geklärt, dass diese Schätzung alles andere als übertrieben ist.

De Lara erzählte auch, dass Einkäufer aus 54 Ländern da waren, elf mehr als 2009; dass 120.000 Flaschen von 1200 Marken entkorkt wurden, hundert weniger, als erwartet. Die Weingalerie hatte 75 Mitarbeiter, die in diesem Jahr die Herausforderung gemeistert haben, die größte Weinverkostung bereit zu halten, die seit Bestehen der Messe auf der FENAVIN stattgefunden hat, also mit den meisten Teilnehmern, den meisten Weinen und dem größten Renommee Ansehen des leitenden Verkosters.

Anders ausgedrückt, haben 450 Personen daran mitgearbeitet, diese Messe auf die Beine zu stellen, viele davon, schon sehr lange vor Beginn der Messe. Außerdem waren 1197 Weingüter an rund 600 Ständen vertreten, da manche Weingüter und Kooperativen Gemeinschaftsstände hatten, ebenso wie einige Pagos.

Insgesamt 2400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen betreuten die Fachbesucher und Einkäufer in den Bereichen, die ihnen die Messeorganisation eingerichtet hat. Es gab 74.300 Akkreditierungen, davon werden 42.000 Fachbesuchern zugeordnet.

An der FENAVIN 2011 waren insgesamt 25 outgesourcte Betriebe beteiligt, davon 22 aus der Provinz Ciudad Real. "Die FENAVIN kostet Geld und ist scheinbar ein Kostenfaktor und keine Investition. Aber die Aufträge für Güter und Dienstleistungen sind in unserer Provinz vergeben worden", hat De Lara betont und bezifferte die Ausgaben der Provinzregierung für die Messe mit 1,4 Millionen Euro. Die Differenz zu den Gesamtkosten von drei Millionen tragen Sponsoren bei, Körperschaften und Banken, bzw. die Aussteller über ihre Standgebühr.

"Die FENAVIN ist die kostengünstigste Messe, die sich mit diesen Merkmalen irgendwo in Spanien oder in der Welt organisieren lässt. Unsere Ausgaben sind nichts abstraktes, denn wir verwenden Waren und Dienstleistungen, die uns die Menschen in Ciudad Real zu bieten haben. Wir werfen nicht einen einzigen Cent aus dem Fenster. Ich rede nicht von induziertem Reichtum, denn die Kosten für die FENAVIN, stecken in den Gegenleistungen, von denen Unternehmer in der Provinzhauptstadt und in der Provinz profitieren", stellte er klar.

Was die Anekdoten der diesjährigen FENAVIN betrifft, weil immer welche erzählt würden, so gab De Lara eine zum Besten, wo ein chinesischer Handelagent eine kleine Bodega mit ökologischen Weinen aufsuchte und in seinem Auftrag vier Mal soviel Wein bestellen wollen, als die Bodega erzeugt. Eine andere Kuriosität sind 3900 durch das Programm Kontakt aufnehmen mit ... bestätigte Kontaktwünsche, obwohl die Messe noch gar nicht in Gang war. Er versicherte, dass dieses System noch perfektioniert wird, das schon als weiteres Differenzierungsmerkmal mit Sternchen dieser Messe gegenüber anderen Ausstellungen gelobt wird.

Bevor er die Arbeit und die Kooperation der Presse, insbesondere der Medien aus der Provinz Ciudad Real, lobend erwähnte, brachte De Lara seinen "ganz besonderen" Dank gegenüber dem Institutionellen Koordinator Ángel Amador und dem Messedirektor Manuel Juliá zum Ausdruck, sowie gegenüber dem gesamten Team der FENAVIN.

"Ab heute Abend, wenn die FENAVIN 2011 ihre Tore schließt, werden wir mit den Vorbereitungen für die kommende Edition beginnen", mit dieser Ankündigung, die er seit zehn Jahren ans Ende seines Resümees vor der Presse setzt, schloss De Lara seine gewohnte Bilanz am letzten Messetag.

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