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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Der Korkverschluss ist ein Naturprodukt, vollständig abbaubar und umweltfreundlich"

Enrique Vigas, Vorsitzender des Europäischen Korkverbands, stellte auf der FENAVIN die jüngsten Fortschritte und Neuerungen der Korkindustrie vor

12.05.2011 | 

Die fast 1200 Weingüter, die an der Spanischen Weinmesse (FENAVIN) vom 10. bis 12. Mai als Aussteller beteiligt sind, können sich ebendort aus erster Hand über Fortschritte und Neuerungen in der Korkbranche informieren, damit sie anschließend bei der Abfüllung und der Bereitung spanischer Weine erst recht auf dem historisch unverzichtbaren Verschluss bestehen. Der Kork bietet als geprüftes Qualitätsprodukt hohe Garantien für Weingüter und Endverbraucher durch seine unschlagbaren Eigenschaften wie biologische Abbaubarkeit und Umweltfreundlichkeit.

In den Worten des Vorstandsvorsitzenden des Europäischen Korkverbands (Celiège), Enrique Vigas, der auf der FENAVIN als Referent auftritt, hat der größte Teil der Korkenindustrie in den letzten Jahren einen enormen Wandel durchgemacht, wobei als Ziele stets der Fortschritt und die Erneuerung des Erzeugnisses anvisiert wurden, um einen Flaschenverschluss von höchster Gewähr anbieten zu können. Zu dessen Qualität, so betonte er, komme inzwischen eine zukunftsweisende Produktion hinzu.

Enrique Vigas möchte den auf der FENAVIN ausstellenden Bodegas die Idee vermitteln, dass seine Branche keineswegs im Dornröschenschlaf liegt, sondern mit der Zeit geht, die Vorgaben des Gesetzgebers umsetzt und eine kaum noch zu übertreffende Qualität und Nachhaltigkeit aufweist. In diesem Zusammenhang trug der Vorsitzende von Celiège interessante Daten über diese Industrie vor, z. B. sind die Rückstände gleich Null, weil Kork 100% recyclebar ist, und sein COs-Ausstoß liegt demgemäß drei- bis fünfmal niedriger als der anderer Materialien, während bei der Herstellung fünfmal weniger Energie gebraucht wird.

Dazu komme das Marketing-Plus, "weil der Markt die großen Vorteile des Naturkorkens immer stärker abruft, sehr viel mehr als alternative Materialien", stellte er fest. Außerdem versieht der Verband jede entsprechend verkorkte Flasche mit einem Anagramm bzw. Gütesiegel, um das Vertrauen des herstellenden Weinguts bzw. des Endverbraucher zu stärken. Dabei handelt es sich im die Corkmark, ein Anagramm, das die Qualität des Verschlusses garantiert und für Vigas "das wichtigste Marketing-Instrument beim Korkverschluss".

Ein weiterer Grund für Vigas dem Korkverschluss den Vorzug vor anderen Materialien zu geben, ist die Tatsache, dass 80% der Verbraucher ihren Wein lieber mit Kork zugepfropft wissen wollen.

Mikrooxigenation

Der ranghöchste Vertreter der Korkproduzenten stellte fest, dass der synthetische und der Aluminiumverschluss, die in den letzten Jahren aufgetaucht seien, "ganz andere Eigenschaften besitzen und als Verschlüsse mit dem Korken nichts gemein haben". Dieser, so fügte der Celiège-Vorsitzende hinzu, stamme nämlich von derselben Pflanze wie das Barriquefass ab, nämlich vom Quercus, der Eiche, womit sie eine gemeinsame Herkunft haben, und sei damit nichts Lebloses ohne jede organoleptische Funktion, sondern eines von zahlreichen Elementen der Weinbereitung, "mit einer chemischen Reaktion, die zu den wichtigsten des Erzeugnisses gehört, nämlich die Mikrooxigenation des Weins", bemerkte er.

Nach Ansicht des Experten, wird es in Zukunft an Kork auch nicht fehlen, weil er in Spanien, Italien und Frankreich reichlich gewonnen wird und in den Ländern des Maghreb auf großen Waldflächen vorkommt, wo die Herstellung allerdings momentan unter den politischen Unruhen und den Bedingungen der Korkeichwälder leidet. Weltweit umfasst die Produktion über 12 Milliarden Korken im Gegenwert von zwei Milliarden Euro und mit 100.000 Beschäftigten.

Enrique Vigas hat bereits mehrere Ausgaben der FENAVIN als Fachbesucher kennen gelernt, und ist in diesem Jahr erstmals als Referent dabei. Er macht keinen Hehl daraus, dass die Messe für ihn die wichtigste Weinschau Spaniens sei, "es gibt zwar andere, aber keine widmet sich so direkt und ausschließlich der Welt des Weinbaus wie die FENAVIN".

Der Europäische Korkverband namens Celiège vertritt sämtliche Kork produzierenden Vereinigungen, ist Mitglied in der Waldkommission von Brüssel und beteiligt sich an der Erarbeitung der Europarat-Vorschrift über die Tauglichkeit von Kork im Kontakt mit Nahrungsmitteln, ist am Europäischen Zentrum für Standardisierung bei der Erstellung von Normen für Flaschenhälse beteiligt und arbeitet an der Entwicklung einer internationalen Korkenmarke. Seine Forschungsinitiativen betreffen Untersuchungen über den Gasaustausch bei Flaschenweinen und organoleptische Analysen bei Flaschengärungen. Celiège hat unter der Bezeichnung Systecode ein System zur Qualitätssicherung für Kork aufgebaut, das als geprüftes System durch die Organisation Bureau Veritas die Produktqualität bescheinigt.

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