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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Antonio López und Vicente del Bosque werden auf der FENAVIN zu Botschaftern des Weins ernannt

De Lara spricht über die Bedeutung der Auszeichnungen ‚Una vida dedicada al vino' (Ein Leben, dem Wein geweiht), die achtmal verliehen wurde

11.05.2011 | 

Der Maler Antonio López, der Fußballtrainer Vicente del Bosque und der Journalist Paco García Caridad wurden von der Messeleitung der FENAVIN zu Botschaftern des Weins gekürt. Bei der feierlichen Preisverleihung wurden gleichzeitig weitere nationale und internationale Preise an Winzer, Importeure und Vertriebsagenten verliehen, die sich durch ihr Engagement für den Wein auszeichnen. Der Präsident des Provinzialrats von Ciudad Real und der FENAVIN, Nemesio de Lara, sowie der Koordinator Institutionen und Messedirektor Manuel Juliá übergaben die Preise an die Anwärter. De Lara drückte seine Begeisterung für das Werk der Preisträger und Ernannten aus, die alle ihren Teil dazu beitragen, neue Weine zu kreieren und zu bereiten und damit den Sektor voranbringen, der auch vom Sport, von der Kunst und den Medien unterstützt werden muss.

De Lara hob die im Laufe eines ganzen Lebens von den Preisträgern und Ernannten geleitsteten Beiträge lobend hervor. Leider musste er sich mit diesen Ausführungen kurz halten, weil die meisten Gäste den AVE (Hochgeschwindigkeitszug) nach Madrid erwischen mussten. "Sie sind die Protagonisten des Weins - Danke von ganzem Herzen! Dies ist ein glücklicher Tag für die FENAVIN und für Ciudad Real, an dem wir diese bedeutenden Persönlichkeiten treffen durften. Aber er wird überschattet von den Opfern des Erdbebens in Murcia und Lorca. Lasst uns hoffen, dass Spanien von weiteren Tragödien verschont bleibt", sprach De Lara und bat um solidarischen Applaus für die Familien und Angehörigen der Opfer.

Nationale Preise

Die Auszeichnung ‚Una vida dedicada al vino' der Spanischen Weinmesse ehrte das Lebenswerk der Winzer Alonso Mansálvez von Vinícola de Castilla (Manzanares) und Doroteo Navarro von Bodegas Navarro López (Valdepeñas) sowie des Unternehmers Alonso Cortina und des Beraters Juan Antonio Mompó.

Alfonso Monsalve ist seit 1982 Geschäftsführer und leitendes Verwaltungsratsmitglied von Vinícola de Castilla. 1983 wurde er Aktionär des Unternehmens, in das später fünf weitere Aktionäre eintraten. 2010 stellte Vinícola de Castilla 17 verschiedene Rebsortenweine in unterschiedlichen Verfahren her: Crianza-Wein, ökologischer Wein, Schaumwein, Vin doux naturel, Branntwein etc. Unter der Leitung von Montsalve wurde die Firma umstrukturiert und mit exzellenter Weinbau- und Markentechnik ausgestattet. Monsalve ist Mitglied in weiteren Weinbauverbänden, wie der FEVIN, dem Kontrollrat der DO La Mancha und Unternehmerverbänden, wie CEOE-CEPYME.

Doroteo Navarro ist Präsident von ‚Navarro López', einer der modernsten und erfolgreichsten Bodegas in Valdepeñas. Das Weingut wurde 1904 gegründet und von Doroteo Navarro in den 1980er Jahren umstrukturiert, ausgebaut und zu einem reinen Familienunternehmen gemacht. Inzwischen hat das Weingut eine Rebfläche von 150 Hektar und einer Betriebsanlage auf 12.000 Quadratmetern. Seine mit wichtigen Prämien versehenen Marken Don Aurelio, Castillo San Carlos und Premium 1904 werden an über 30 Länder verkauft.

Der Unternehmer Alfonso Cortina von Pago de Vallegarcía ist Wirtschaftsingenieur mit einem Abschluss in Wirtschafts- und Unternehmenswissenschaften. Zurzeit hat er diverse Ämter in verschiedenen nationalen und internationalen Unternehmen inne. Pago de Vallegarcía gehört zu den Projekten, die ihm persönlich am Herzen liegen und das er besonders liebevoll betreut. Das Weingut liegt in den Montes de Toledo, alos mitten im Cabañeros-Nationalpark. Für den Wein werden hier eigene Trauben verarbeitet, die in der Weinwelt einen sehr guten Ruf genießen.

Die Familie von Juan Antonio Mompó Gimeno ist bereits in der vierten Generation im Weinbau tätig. Der studierte Jurist hat sich in seiner gesamten beruflichen Laufbahn Bodegas Vinival gewidmet, einem der führenden Betriebe für den Export von spanischem Wein. Hier begann Mompó Gimeno zunächst in der Finanzverwaltung, um nach wenigen Jahren alleiniger Geschäftsführer zu werden. Vinival wurde zuerst von der Gruppe Bodegas y Bebidas und dann von den englischen multinationalen Konzernen Allied Domeq und Pernod Ricard übernommen. Hier hatte Mompó verschiedene verantwortungsvolle Positionen inne, bis er 2009 die Firma verließ. Außerdem war Mompó Mitglied des Kontrollrats der DO Valencia.

Monsalve dankte der FENAVIN für die Auszeichnung. Er sagte, dass der Wein eine Menge Einsatz fordert, dem Produzenten aber letztlich sehr ans Herz wachse. "Und das ist mein Rat an euch: Liebt den Wein!", empfahl Monsalve.

Cortina berichtete, dass er vor Jahren ein Projekt begonnen habe, das heute, auch dank seines wunderbaren Teams, immer noch Bestand hat. Er bekräftige, wie stolz er auf seine Bodega sei und sprach von der besonderen Anziehungskraft des Weins: "Das kann einen schon mit Stolz erfüllen, wenn man wie ich das Glück hat, aus einer Region, die noch vor wenigen Jahren nichts zu bieten hatte, in alle Ecken der Welt exportiert", fügte er hinzu.

Mompó bemerkte, dass der Sektor sich in den letzten zehn Jahren stark verändert hat: "Es gibt jetzt eine neue Generation, die besser ausgebildet ist und an die Zukunft des Weins in dieser Region und in ganz Spanien glaubt."

Abschließend bedankte Navarro sich für die Auszeichnung, die er seiner Familie und seinen Mitarbeitern widmete. "Vielen Dank an die FENAVIN. Ich hoffe, dass mein Vorbild beweist, wie viel man erreichen kann, wenn man sich Tag für Tag bemüht", erklärte der Preisträger.

Internationale Preise

In Spanien selbst sind sie nicht so bekannt, aber sie sind wichtige Bezugspersonen in Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit für spanischen Wein im Ausland. Dies trifft auf Michéle Van Den Bossche zu, die erste Unternehmerin, die spanischen Wein in Belgien importierte. Mit ‚La Riojana', die vor über 30 Jahren gegründet wurde, öffnete sie eine Marktlücke für Bodegas und deren Qualitätsprodukte aus allen DOs Spaniens. ‚La Riojana' war eines der ersten Importunternehmen, das vor über zehn Jahren mit dem Ziel auf der FENAVIN vertreten war, neue Möglichkeiten für die teilnehmenden Weingüter zu eröffnen.

Die Japanerin Chieko Konagaya ist Marktforscherin des Wirtschafts- und Handelsbüros der Spanischen Botschaft in Tokyo und verantwortlich für die Förderung des spanischen Weins auf dem japanischen Markt. Chieko ist eine Größe für den Vertrieb von spanischem Wein in Japan und somit eine wichtige Figur der japanischen Vertriebswege, aber auch für die spanischen Weingüter, die in diesem Markt Fuß fassen wollen. Sie lernte in Salamanca Spanisch, liebt Spanien und genießt seinen Wein und sein typisches Ambiente.

Nicolás Burridge (1934) ist Importeur und Distributeur für spanischen Wein in Großbritannien. Er ist mit einer Spanierin verheiratet und hat sich zugleich in das ganze Land mit seiner Kultur, seinem Essen und natürlich seinem Wein verliebt. Mit fünfzig Jahren bot sich ihm die Gelegenheit, Importeur für spanischen Wein zu werden, und er gründete Burridges of Arlington Street. Sein Ziel war es, Qualitätswein aus den typischen Rebsorten der verschiedenen Weinbauregionen Spaniens zu suchen und zu importieren. Zu Beginn seiner Arbeit wurde er von Wines of Spain unterstützt, was ihm half, langsam erfolgreich zu werden. Im Jahr 1991 trat seine Tochter Teresa in die Firma ein, worauf der Umsatz durch den Handel mit spanischem Wein zu steigen begann. Er bereiste ganz Großbritannien, um auf Messen, bei Weinproben und Essenseinladungen für spanischen Wein zu werben. Außerdem stärkte er das Interesse an spanischen Weinen, indem er ganze Einkäufergruppen von Großbritannien nach Spanien mitnahm, damit sie Weingüter im ganzen Land kennen lernen konnten.

Besonders interessant ist der Fall des Deutschen Rol Freund (Trossingen 1942), der sowohl Archäologie und Philologie als auch Wirtschafts- und Naturwissenschaften studiert hat. Mit der Eröffnung eines kleinen Ladens für Wein und Gourmetprodukte trat er 1981 in das Weingeschäft ein und gründete drei Jahre später einen Großhandel für Wein und Gourmetprodukte (Weinkontor Freund GmbH), für den er zunächst italienische Erzeugnisse importierte. Ab 1990 weitete er seine Produktpalette jedoch aus und verkauft jetzt ebenso spanischen, portugiesischen und französischen Wein.

Die Messeleitung dankte Konagaya dafür, dass sie trotz der aktuellen Probleme, die durch den Tsunami und die darauf folgende Atomkrise in ihrem Land ausgelöst worden sind, an der FENAVIN teilgenommen hat. Der Dank der Organisation galt außerdem den Mitwirkenden, nämlich dem Sprecher der Wochenendnachrichten auf Tele5, José Ribagorda, und Maria José Cubero vom Veranstaltungskomitee der FENAVIN. Außerdem wurden alle gewürdigt, die diese wichtige Messe ermöglicht haben. Konagaya berichtete ihrerseits, dass man noch vor zwanzig Jahren den spanischen Wein in Japan nicht kannte. "Aber heute ist den Japanern spanischer Wein ein Begriff und man bringt ihn mit guter Qualität in Verbindung. Das ist das Image, das sich in meinem Land immer mehr verbreitet", bestätigte sie.

Van Den Bossche erklärte, dass man in Belgien guten Wein trinken will und die Leute wissen, dass Spanien diesbezüglich gerade einen großen Aufschwung erlebt und sie nicht zögern, spanischen Wein zu kaufen.

Burridge brachte seinen Dank für die Auszeichnung zum Ausdruck. Er wies aber auch darauf hin, dass der Preis ebenso seiner Tochter und seinem Sohn gebührt, da sie seit zwanzig bzw. sieben Jahren mit ihm zusammenarbeiten.

Zum Schluss erzählte Freund, dass ihm alle davon abgeraten hätten, spanischen Wein nach Deutschland einzuführen. Aber er entschied sich trotzdem dafür, in den spanischen Weinmarkt einzusteigen und erlebte ein ‚kleines Wunder', da er eine enorme Verbesserung der Weinqualität in spanischen Bodegas feststellte. "Es gibt eine unglaubliche Verbesserung und die deutschen Kunden haben das auch bemerkt. Ich freue mich sehr darüber, dass spanischer Wein in Deutschland immer mehr Beachtung findet, deshalb möchte ich allen danken, die zu diesem Erfolg und zur Verbesserung des spanischen Weins beigetragen haben", schloss er.

Botschafter des Wein

Sie hantieren problemlos mit Pinseln, Fußbällen, Nadeln und Radiofrequenzen und sind Meister ihres Faches. Gleichzeitig sind sie aber auch Liebhaber des Wein und Verfechter der Weinkultur - von ganzem Herzen. Wann immer sie die Gelegenheit haben, loben sie die Eigenschaften und Qualitäten dieses Getränks, was ihnen die Ernennung zu Botschaftern des Weins der FENAVIN 2011 einbrachte.

Antonio López (geboren in Tomelloso, 1932) ist ein hervorragender realistischer Maler. Er ist Träger des Prinz-von-Asturien-Preises für Kunst 1985 und des Velázquez-Kunstpreises 2006. Von Kindesbeinen an hatte er Kontakt zur Weinwelt, die sein Leben bereichert. Der Maler und Bildhauer hat bereits die Königliche Familie portraitiert, die den Künstler sehr verehrt.

Die selbe Bewunderung hat der König gegenüber dem Nationaltrainer Vicente del Bosque zum Ausdruck gebracht, dem er nach der Weltmeisterschaft in Südafrika den Titel Marqués Del Bosque verlieh. Abgesehen von der Weltmeisterschaft gewann er mit Real Madrid zwei Spanische Meisterschaften in Folge und zwei Champions-League-Titel. Letzten April wurde ihm außerdem die Ehrendoktorwürde der Universität von Castilla-La Mancha verliehen. Während seiner Teilnahme an der FENAVIN gestand Del Bosque seine Liebe zum Wein, er sprach sich für das Weintrinken in Maßen aus und erzählte, dass er nach einem Sieg gerne mit einem ‚Rioja' anstößt. Wein ist das einige alkoholische Getränk, das im Speiseplan der Fußballer erlaubt ist.

Die letzte Ernennung betraf Paco García Caridad, Rundfunkleiter von Radio Marca, dem ersten reinen Sportsender. García Caridad ist eine feste Größe im spanischen Sportjournalismus.

García Caridad bedankte sich für die Ernennung, nachdem er bestätigte, ein großer Weinliebhaber zu sein: "Der Wein hat mein Leben verändert, weil er mir geholfen hat, mich auf eine apostolische Weise in die Gesellschaft zu integrieren. Ich bemühe mich, sowohl privat, als auch in der Öffentlichkeit, die Vorteile des Weins bekannt zu machen, der für mich wie eine Ode an die Freundschaft und das Leben ist", fügte er hinzu.

Del Bosque führte seinerseits weiter aus, dass Wein auch bei der Vorbereitung auf den Europacup eine Rolle spiele: "Fußball und Sport schaffen eine Gemeinschaft, besonders, wenn alle zusammen beim Wein an einem Tisch sitzen. Einige Fußballer investieren außerdem in Wein. Der Wettbewerb wird immer größer, da es eine vielfältige Auswahl und gute Qualität gibt", erklärte der Nationaltrainer, der dem FC Barcelona gratulierte, der mathematisch gesehen bereits die Liga gewonnen hat.

Der weltbekannte Maler Antonio López stammt aus Tomelloso, einer Stadt mit exzellentem Wein. Dies bestätigte er während seiner kurzen Dankesrede für seine Ernennung zum Botschafter des Weins. "Meine ersten Erinnerungen sind Wein und Weizen", sagte er sich und ergänzte, dass seiner Meinung nach die besten Weinbilder von Caravaggio stammen, der oft Bacchus mit einem Glas des köstlichen Tranks abbildete. Er berichtete auch, dass das erste Bild, das er unter Anleitung seines Onkels Antonio malte, ein Glas Wein darstellte. Zur Situation von Castilla-La Manchas Weinen auf dem Weltmarkt sagte er: "Es grenzt an ein Wunder, was alle die Leute getan haben, damit der Wein eine solche Qualität bekommt."

Alle Preisträger wurden von berühmten Figuren aus der Welt des Weins empfangen, im Anschluss gab es eine Flamenco-Darbietung, worauf die Verleihung der nationalen und internationalen Preise ‚Una vida dedicada al vino' stattfand. Der Höhepunkt des festlichen Abends war die Ernennung der drei ‚Botschafter des Weins'. Miguel Muñoz de Morales moderierte das kulturelle Rahmenprogramm und lobte vor allem einen der anwesenden Künstler: den berühmten Pantomimen und Vertreter des Physical Theatre, José Piris, der Schüler von Marcel Marceau war und gemeinsam mit seinem Ensemble, der Gruppe ‚Mimox' auftrat, die verschieden Vorstellungen mit Mitgliedern der internationalen Schauspielschule ‚Noveau Colombier' in Planung hat.

Auch der Flamenco durfte im Festprogramm der Preisverleihung nicht fehlen. Das Ensemble des berühmten Tänzers Fran Vilchez präsentierte seine Show ‚Temple Flamenco', die großen Anklang bei Kritikern und beim Publikum fand. ‚Temple Flamenco' besteht aus einer Folge verschiedener ‚Palos', die aufeinander aufbauen und eine einzigartige Dynamik in Szene und Choreographie entwickeln - eine Verbindung von Moderne und Tradition.

Die künstlerischen Darbietungen endeten mit einem überraschenden gemeinsamen Auftritt von José Piris' Ensemble mit der Flamencogruppe.

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