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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der COAG analysierte Themen, die den Sektor interessieren − wie den Weinstock am Spalier und die Liberalisierung der Weinpflanzungen

Bei der Eröffnung wurde eine Schweigeminute für die Opfer des Erdbebens in Lorca (Murcia) eingelegt

12.05.2011 | 

Rund hundert Landwirte der Organisation COAG (Dachverband der Organisationen von Landwirten und Viehzüchtern) aus Castilla-La Mancha versammelten sich auf der FENAVIN, um die Faktoren eines professionellen und rentablen Weinanbaus sowie die Zukunftsperspektiven auf den Märkten und die Liberalisierung der neuen Pflanzungen ab 2015 zu analysieren. Zu Beginn wurde eine Schweigeminute für die Opfer des Erdbebens in Lorca (Murcia) eingelegt.

Die Ausrufung eines offiziellen Solidaritätstages aufgrund des Erdbebens wirkte sich auf die Eröffnung dieser Veranstaltung aus. An ihr nahmen teil: Alfonso Marín, der Vorsitzende der Organisation; María Luisa Soriano, Regionalabgeordnete; der Vorsitzende von IVICAM, Alipio Lara, sowie Julián Añover, stellvertretender Geschäftsführer des COAG-Regionalverbands Castilla-La Mancha.

Gegen das Auf und Ab beim Most

Alfonso Marín erklärte, zu den Themen, welche die Landwirte der COAG beunruhigen, zähle auch die Zukunft der Traube und der aus ihr hergestellten Produkte. Er stimmte mit Azumancha überein, dass die Weinbauern ebenfalls gerne zu Beginn des Jahres planen könnten, um dieses Auf und Ab beim Most nicht zu erleben.

Analysiert wurden auch die kurzfristige Zukunft des Weins und die Orientierung der Märkte, ob sie mehr Most oder mehr Rotwein nachfragen und welche neuen Märkte im Kommen sind ? Asien, Mitteleuropa usw.

Außerdem wurde bei der Veranstaltung das Thema CO2 angesprochen. "Man wird verlangen, dass wir auf den Flaschen angeben, wie viel CO2 damit produziert wird, wie es in Deutschland bereits geschieht." Selbstverständlich wurde auch die Liberalisierung der Rebenpflanzungen thematisiert: "Wir waren die Ersten, die erklärt haben, dass die Liberalisierung der Pflanzungsrechte schädlich für Castilla-La Mancha ist, da sie einen Wechsel für das aktuelle Ökosystem der Region mit sich bringt, weil sich die Menschen die Gegenden aussuchen werden, in denen es mehr Wasser gibt, um mehr produzieren zu können."

Außerdem legte Juliám Añover noch an einer weiteren Stelle den Finger auf die Wunde: "Die Liberalisierung der Pflanzungen passt nicht zu den neuen Zeiten. Es ist unverständlich, dass in Castilla-La Mancha 70.000 Hektar Weinberge gerodet worden sind, so dass dem Markt in gewisser Weise der Sauerstoff entzogen worden ist, und in einigen Jahren werden siebzig, achtzig oder hunderttausend neue Hektar angepflanzt."

Die Sicherung der Rentabilität und die Aufrechterhaltung des Kampfes, damit der Preis der Trauben zumindest die Produktionskosten abdeckt ? das waren weitere Themen, die bei dieser Versammlung erörtert wurden. Der Amtsleiter für Allgemeine Angelegenheiten des Instituts für Rebe und Wein von Castilla-La Mancha (IVICAM), Félix Yánez, führte die Anwesenden in die Techniken und Produktionsziele des Spalieranbaus ein.

Vorteile des Spalieranbaus

Bei der Veranstaltung informierte er die Weinbauern über die Anpassungsfähigkeit dieser Art von Weinstöcken, ihre Vorteile gegenüber dem Einzelpfahlsystem, die Verarbeitung usw. Yañez war der Ansicht, dass diese Art der Weinreben viele Vorteile biete wie die mechanisierte Weinlese, die geringeren Risiken von ernstem Frost und Krankheiten, "sowie die Tatsache, dass die Trauben aufgrund der Höhe der Pflanze besser belüftet sind und mehr Sonne abbekommen, zumal hier die Ablöse-Oberfläche pro Kilo Trauben größer ist ? und folglich sind auch die Trauben besser."

Diese Art der Weinstöcke senkt durch die Mechanisierung die Kosten und ermöglicht eine bessere Wettbewerbsfähigkeit auf den Märkten, erklärte er.

Als Weinbauer, der auf Spalieranbau gesetzt hat, gab Julián Añover zu, dass dies zwar ein sehr großes Opfer bedeutet, da die Investition enorm sei: "Wie sind bis über beide Ohren verschuldet." Doch der Ertrag sei größer als bei traditionellen Weinstöcken oder dem Einzelpfahlsystem. Ein Hektar kann zwischen 9000 und 12.000 Euro einbringen. Momentan gibt es in Castilla-La Mancha 150.000 Hektar Spalieranbau bei 500.000 Hektar insgesamt.

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