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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

"Qualität hat ihren Preis" - Teófilo Arribas verteidigt die Weinpreise in der Gastronomie

FEVIN sprach bei seinem Weinforum auf der FENAVIN die Stärken und Schwächen des Weinbausektors von Castilla-La Mancha an; der Vorsitzende des Unternehmerverbands Hotel und Tourismus von Ciudad Real scheute sich nicht, das heiße Eisen der Weinpreise in der Gastronomie anzupacken.

12.05.2011 | 

Der Regionale Unternehmerverband für Wein, Spirituosen und Moste Castilla-La Mancha (FEVIN) veranstaltete heute am letzten Messetag der FENAVIN 2011 ein interessantes Forum, auf dem wichtige Repräsentanten verschiedener Bereiche die aktuelle Lage des Sektors analysierten und Verbesserungsvorschläge machten, ohne dabei die Schwachstellen auszusparen. Die Veranstaltung wurde von Alfonso Monsalve, dem Vorsitzenden des Weinindustrieverbands der Provinz, eröffnet. Im Rahmen des Forums scheute sich Teófilo Arribas, der Vorsitzende des Unternehmerverbands Hotel und Tourismus von Ciudad Real, nicht, das heiße Eisen der Weinpreise der Hotel, Restaurant und Catering-Branche (Horeca) anzupacken: "Viele Jugendliche sagen, dass sie wegen der hohen Preise und dem Mangel an Information keinen Wein trinken. Aber wir finden, selbst wenn die Preise vielleicht etwas hoch sind, geht es doch darum unsere Qualitätsprodukte auch zu würdigen."

Des Weiteren plädierte Arribas für die Weiterbildung, sowohl der Gastwirte, als auch der Gäste. Projekte, wie ‚Mejor con Vino' (Besser mit Wein) seien in dieser Hinsicht von großer Bedeutung: "Heutzutage wird immer weniger zuhause getrunken, der Konsum beschränkt sich weitgehend auf den Horeca-Bereich, weshalb das Servicepersonal in Restaurants und Hotels inzwischen die wichtigsten Vermittler für das Weintrinken selbst und die Gästeinformation sind."

Der Vorsitzende des Weinindustrieverbands der Provinz schlug ebenso vor, Weinproben stärker zu unterstützen und attraktiver zu machen, Wein aus La Mancha zu konsumieren und zu empfehlen, Restaurants stärker zu thematisieren, Wein auf der Speisekarte auch glasweise anzubieten, das Mitbringen eigener Weine in Restaurants zu erlauben und einen exzellenten Service vorzuhalten.

Der Verkaufsleiter des Saatgutzentrums Toledo, Ricardo Rodríguez, nahm für seinen Teil einen eher fachlich motivierten Standpunkt des Sektors ein: "Wir müssen beweisen, dass unser Wein gut ist, wir müssen unsere Position finden, halten und verteidigen. Die Kooperativen müssen sich wie Unternehmen verhalten und dürfen nicht mehr allein auf finanzielle Unterstützungen und Subventionen bauen". Er verfocht außerdem eine umfassendere Ausbildung der Önologen: "Sie müssen sich sowohl auf dem Weinberg als auch in der Weinkellerei und im Vertrieb auskennen", damit die Bodegas beim Verkauf und bei der Modernisierung des europäischen Weins immer selbständiger werden. "Das erfordert eine sehr viel liberalere Regelung."

Die Parlamentsabgeordnete der Autonomen Region Castilla-La Mancha, María Luisa Soriano, nahm ebenfalls an dem Forum teil. Sie drückt in ihrem Beitrag ihre Trauer über das Erdbeben in Lorca (Murcia) aus.

Der sozialistische Parlamentsabgeordnete von Castilla-La Mancha, Antonio Salinas, schloss sich der Anteilnahme über die Geschehnisse in Murcia an. Im Anschluss präsentierte er Daten über Wein und Weinbau in der Region, die den rückläufigen Binnenkonsum der Wein produzierenden Länder belegen. Er belegte aber auch, dass das Weintrinken immer internationaler wird, da jedes Jahr mehr Länder das Getränk entdecken.

Das Forum endete mit den Worten des FEVIN-Vorsitzenden, Bienvenido Muñoz, der allen Referenten für ihre Teilnahme dankte und betonte, wie wichtig es sei, die Vermarktung zu stärken, "um unsere Unterstützung für die hervorragende Qualität unserer Weine unter Beweis zu stellen."

Mitgliederversammlung des FEVIN

Vor dem Forum fand die jährliche Mitgliederversammlung der FEVIN statt, an der die verschiedenen Provinzvorsitzenden teilnahmen: Alfonso Monsalve für Ciudad Real, Bienvenido Muñoz für Toledo, Andrés Calvo für Albacete, Francisco Uribes für Cuenca und Eusebio Mariscal für Guadalajara.

FEVIN wurde vor über 12 Jahren gegründet und hat bereits rund 180 Mitglieder, meistens Weingüter, aber auch einige Kooperativen. Der Berufsverband befasst sich nicht nur mit Fragen von Weinbau und Weinbereitung, sondern auch mit Umweltfragen, Arbeitsrecht, Etiketten ... dazu hat er allgemeine Dienstleistungen zu bieten und ist außerdem ein einzigartiger, wertvoller Gesprächspartner, wenn es um die Verteidigung der Interessen der ihm angehörenden Bodegas geht.

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