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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Buchvorstellung auf der FENAVIN: "Ein Beispiel für die Liebe zur Mancha und ihre reiche Kultur"

Der Träger des Premio Nacional de Poesía, José Corredor Matheos aus der Mancha, stellt auf der FENAVIN den Bildband ‚El Espíritu de la Mancha: pan, vino y aceite' von Dionisio Cañas vor. Der Autor und der Fotograf Cruz Cantó sind auch dabei

11.05.2011 | 

"Dieses Buch ist ein Beispiel für die Liebe zur Mancha und ihre reiche Kultur", mit diesen Worten lobt der aus La Mancha stammende Träger des Premio Nacional de Poesía, José Corredor Matheos, auf der FENAVIN das neue Werk des Schriftstellers Dionisio Cañas, ‚El Espíritu de La Mancha: pan vino y aceite' (La Manchas Geist: Brot, Wein und Öl), verlegt vom Provinzialrat von Ciudad Real.

Es handelt sich erneut um ein Essay, in dem die enge Verbindung des Verfassers zu seiner Heimatregion erkennbar wird und das die Bedeutung der drei im Titel genannten Erzeugnisse für die Gesellschaft der Mancha untersucht, und zwar in ökonomischer, sozialer und religiöser Hinsicht.

In seinen einleitenden Worten sagte der renommierte Dichter Corredor Matheos über das Werk: "Indem wir mehr über diese heiligen Lebensmittel erfahren, lernen wir die Seele der Menschen von der Mancha besser kennen."

"Obwohl wir heute Spiritualität und Rationalität so strikt trennen, sind Weizen, Wein und Öl aus unserem Leben nicht wegzudenken. Und das nächste Mal, wenn wir in ein Stück Brot beißen, ein Glas Wein trinken oder Öl zu uns nehmen, werden wir uns sicher an Dionisio Cañas und seinen wunderbar warmherzigen Text erinnern, ebenso wie an die Fotos von Cruz Cantón", führt Corredor Matheos weiter aus.

Dionisio Cañas: "Mein Charakter ist von der Mancha geprägt"

Für den Künstler aus Tomelloso ist die Mancha, ebenso wie seine Wahlheimat New York unentbehrlicher emotionaler Bezugspunkt. "Mein Charakter ist vom Leben in der Mancha und ihrer Mystifizierung in Literatur und Kunst geprägt, aber auch durch New York", berichtet der Autor.

Obwohl sich zahlreiche Gedichte und Essays von Dionisio Cañas der Mancha widmen, behandelt er in diesem Buch erstmals ausdrücklich diese drei Lebensmittel, die man auch als ‚Trilogie der mediterranen Kultur' bezeichnet. "Indem ich diese Erzeugnisse zum Thema meines Buches mache, habe ich die Mancha in den Kulturkreis, die Landwirtschaft und das Klima des Mittelmeers eingeordnet. Außerdem kommt den dreien als Früchten der Erde auch eine religiöse Bedeutung zu, sowohl im Christentum, als auch in früheren Religionen des Mittelmeerraums", erklärt Cañas.

Der Fotograf berichtet seinerseits: "Die Erfahrung war einmalig für mich - ich habe viel gelernt und konnte mich dank Dionisios Vertrauen als Fotograf und Künstler verwirklichen." Er berichtet weiter, dass er im Verlauf des Projekts, in einem Zeitraum von sechs Monaten, über 7000 Fotos gemacht habe. "Das Ergebnis ist überwältigend, da die Bilder perfekt auf Dionisios Text abgestimmt sind", berichtet Cantón.

FENAVIN leistet außergewöhnliche Arbeit

Der berühmte Künstler findet, dass der Provinzialrat von Ciudad Real und die Messeleitung bei der Organisation der FENAVIN Außergewöhnliches geleistet haben - nicht nur wegen des kommerziellen, gesellschaftlichen und internationalen Erfolgs der Messe, sondern auch aufgrund des hohen Niveaus der kulturellen Veranstaltungen im Rahmenprogramm. Seiner Meinung nach ist diese Verbindung von Kommerz und Kultur von großer Bedeutung für die Messe, die sich nicht darauf beschränkt, in größerem Umfang finanzielle Erfolge vorzuweisen, sondern sich bemüht, das kulturelle Leben mit der Wirtschaft zu verbinden.

Der Autor gesteht, selber kein großer Weinkenner zu sein, aber durch die Tradition in seiner Familie hat er die Gewohnheit übernommen, gute Weine aus der Mancha und anderen Regionen zu genießen. Seine Großeltern hatten in Tomelloso noch eine Höhle mit Tonkrügen voller Wein. In New York begann er, als er älter war, selber hin und wieder Wein zu trinken. Dort war das Getränk bereits in den 1980er Jahren modern, während man es in Spanien noch mit Spelunken und der Arbeiterklasse in Verbindung brachte. "Damals hat man mich oft in den Madrider Bars ausgelacht, weil ich Wein bestellt habe - heute ist genau das Gegenteil der Fall", erinnert sich der Dichter.

Dionisio Cañas findet, dass die Weinkultur in Castilla-La Mancha mit großartigen Buchpublikationen und der Nachfrage nach guten Weinen in Bars und Restaurants, sehr präsent ist. Trotzdem sollten die Leute seiner Meinung nach Hersteller und Winzer mehr achten mit ihrer Bemühung, im spanischen und internationalen Markt eine Lücke aufzutun, damit es die Weingüter leichter haben, für einen maßvollen Weinkonsum in Verbindung mit kulturellen Aktivitäten - besonders Musik, Kunst und Film - zu werben.

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