Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der Mikroweinberg – die Wiederbelebung des landwirtschaftlichen Kleinbetriebs zeigt, wie unser aktuelles Wirtschaftsmodell umgebaut werden kann

Juan Cascant Vicent, Initiator des Projekts, und der Wirtschaftsexperte Francisco Álvarez Molina schlagen auf der FENAVIN die Rückkehr zu sozialen, umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Parametern vor

11.05.2011 | 

Heute wurde auf der FENAVIN der Mikroweinberg vorgestellt, im Vergleich zur Globalisierung ein kleines Agrarprojekt, aber ein zugkräftiges ökonomisches Gegenmodell, das ohne Zweifel als Pionierinitiative viel Wert für die Weinwelt hat.

Die FENAVIN 2011 möchte dem Projekt die ihm gebührende Aufmerksamkeit schenken und hat daher Juan Cascant Vicent, Inhaber des Celler La Muntanya in Alicante, und Francisco Álvarez Molina, Ex-Vizepräsident der Pariser Börse und ehemaliger Generaldirektor der Börse von Valencia, zu einem Vortrag eingeladen. Gemeinsam haben sie das Projekt Microviña vorgestellt, eine Initiative zur Wiederbelebung des landwirtschaftlichen Kleinbetriebs und Beispiel für den Umbau von unten unseres derzeitig in die Krise geratenen Wirtschaftsmodells. Dazu sagt Álvarez Molina: "In den Genen des Systems, in dem wir leben, ist die Krise vorprogrammiert. Der Grund ist ein unmenschliches und widernatürliches Modell - von oben nach unten -, das unter vielen anderen Gründen damit zu tun hat, dass wir unsere unmittelbare Umgebung verlassen und eine städtische Wirtschaft pflegen, die sich nur noch um Geld dreht, ohne soziale und umweltrelevante Parameter zu berücksichtigen, die dem Menschen innewohnen". Molina hält es auch für grundlegend, den Verbraucher über lokale Erzeugnisse und die von ihnen geschaffenen Bezüge zu informieren und dafür ein Bewusstsein zu schaffen.

Das Projekt Microviña vereinigt sämtliche Merkmale eines 'natürlichen' Wirtschaftsmodells, das von der Erde kommt, um die Landschaft von agrarischen Kleinbetrieben neuzubeleben - bis vor wenigen Jahren die territoriale Grundlage Spaniens. Der Initiator Juan Cascant Vicent führt diesen Plan zur Rückkehr auf das Land anhand der Anlage kleiner Weingärten vor. Ein Werk, das ganz und gar rentabel ist und zwar "aus wirtschaftlicher Sicht, um uns die Biodiversität zu erhalten, die Umwelt, die Kultur, unsere Identität und unsere Landschaften".

Die Initiative ist vor vier Jahren im Hinterland von Alicante entstanden und versteht sich als Alternative zum derzeitigen Wirtschaftsmodell. Zurzeit wird das Konzept von Microviña in verschiedene Gegenden Spaniens mit ähnlichen Merkmalen verpflanzt, und mehrere Universitäten und öffentliche Einrichtungen haben schon Interesse bekundet, seine Möglichkeiten weiterzuerforschen. Eine ganze Zukunft tut sich da auf, die alle drei Umgebungen eines idealen Wirtschaftsmodells zusammenbringt: die ökonomische, die soziale und die Umwelt.

Volver