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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Journalisten, Akademiker und Politiker loben den Weingenuss

"Wir sollten den Konsumenten nicht verschrecken, das Wichtigste ist doch, dass Wein genossen wird", lautet das Fazit der Podiumsdiskussion ‚Einen (Wein) trinken gehen', die am zweiten Tag auf der FENAVIN 2011 stattfand.

11.05.2011 | 

"Ich glaube, wir Weinexperten verschrecken die Leute. Wir benutzen zu viele Fachbegriffe, die der durchschnittliche Weinkunde nicht versteht, dabei ist es doch wichtig, dass der Konsument eine positive Beziehung zum Wein aufbaut, ihn genießt und alles andere um sich herum vergisst", erklärt der Winzer Carlos San Pedro von Bodegas Pujanza, einer der Referenten auf der Veranstaltung ‚Einen (Wein) trinken gehen', die von dem Wein- und Gastronomieautor Andrés Sánchez Magro geleitet wurde.

Überzeugend war auch der Sportjournalist und Weinliebhaber Sergio Saúca, der als Laie sprach als er sagte: "Unser Wein ist ein Geschenk, dessen müssen wir uns bewusst werden und ihn noch intensiver innerhalb und außerhalb unserer Grenzen vermarkten."

Der aus Guipuzcoa stammende Regierungsabgeordnete und studierte Gastronom, Gustavo de Arístegui, fügte hinzu: "Gastronomie und Wein sind eine Religion, die einzigen Unterschiede, die es zwischen Weinen gibt, sind die zwischen einem guten und einem schlechten Wein. Wir sind alle bereits mit der Tradition ‚Einen trinken zu gehen' aufgewachsen", greift er das Thema der Podiumsdiskussion auf.

"Die große Kontroverse dreht sich derzeit um die Frage, ob man nach dem Abendessen Wein trinken darf. Ich bin mir sicher, dass es auch für diesen Anlass den richtigen Wein gibt. Die Auswahl ist so vielfältig und komplex, dass Wein sehr viel mehr kann, als nur ein Essen zu begleiten. Ich weiß, das ist nicht die klassische Reihenfolge, aber meiner Meinung nach ist es durchaus angemessen", erklärt der Politiker.

Der Teilnehmer aber, der sich am entschiedensten äußerte, kommt selbst aus dem Weinbausektor - Carlos San Pedro, Herz und Kopf von Bodegas Pujanza. Er berichtete, wie er den Rückgang des Weinkonsums in Spanien im Laufe der Jahre selber miterlebt hat: "Es ist ein echtes Problem. Beruflich komme ich viel herum und sehe, dass der Weinkonsum in den letzten Jahren in allen Industrieländern gestiegen ist. Wir sind der drittgrößte Weinproduzent weltweit und trotzdem trinken wir ihn selber kaum. Zurzeit gibt es in Spanien keine Trinkkultur in Verbindung mit Wein, und meiner Meinung nach ist es genau das, was uns fehlt. Wir sollten die Sache mal etwas entspannter angehen und zulassen, dass sich jeder auf seine Weise vergnügt- solange es mit Wein passiert."

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren sich alle darüber einig, dass vor allem der Genuss beim Trinken betont und beworben werden sollte.

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