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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Wilhelm Lerner: "Spanien soll sein Weinangebot im deutschen Markt geduldig und auf lange Sicht steigern"

Das ist die vom Unternehmensberater empfohlene Strategien im Vortrag "Building scale in the German wine market", den er auf der Fenavin hielt, damit spanische Weingüter ihr Wachstum in einem der größten Märkte für unsere Weine beschleunigen.

11.05.2011 | 

Wilhem Lerner, der an der Universität Geisenheim Weinbau und Önologie studiert hat und anschließend in Vertrieb, Marketing und strategischem Consulting tätig wurde, hat heute auf der Fenavin den Vortrag "Building scale in the German wine market" gehalten. Mit seinen Ausführungen wollte er den spanischen Bodegas verraten, wie sie ein solides Wachstum im deutschen Markt erreichen können.

Der derzeit als Gebietsleiter von Mitteleuropa für Strategie und Organisation beim internationalen Unternehmensberater Arthur D. Little zuständige Referent hat die deutsche Marktstruktur, die deutschen Verbraucher und die aktuelle Situation des spanischen Weins in Deutschland unter die Lupe genommen und die effektivsten Strategien aufgezeiget, sich in einem der weltweit größten Importmärkte für Wein zu positionieren. "Golden Kaam, die Marke für südafrikanischen Wein, ist ein nachahmenswertes Vorbild, wegen ihrer langfristigen Ausrichtung. Genau das ist die richtige Art das Land und die Marke zu präsentieren."

Lerner machte darauf aufmerksam, dass der deutsche Markt sehr eigen ist, "erstens hat er niedrige Preise und zweitens eine Marktstruktur, die sich mit keinem anderen Markt vergleichen lässt. Wir sind verschieden, da ist es schwer Parallelen zu ziehen". Daher sei es notwendig, dass sich nicht nur Weingüter und Genossenschaften vornehmen, in den deutschen Markt einzusteigen. "Es muss eine gemeinsame Anstrengung unternommen werden, im Grunde muss das ganze Land durch öffentliche und private Einrichtungen einsteigen", setzte er hinzu.

Als anschauliches Beispiel lobte er die von Félix Solís unternommene Arbeit. "Er entfaltet seine Präsenz in Deutschland Schritt für Schritt, und man kann eine umsichtige, klare und vor allem langfristige Strategie dahinter erkennen". Er sagte, dass dieses Vorgehen in Deutschland bereits bemerkt werde.

Spanien belegt im Hinblick auf den Export den vierten Platz, nämlich direkt hinter Deutschland, das von Frankreich und Italien angeführt wird. "Trotzdem ist die Zahl der Deutschen, die spanischen Wein trinken, viel kleiner, als die der Konsumenten französischer oder italienischer Weine, deshalb muss man daran arbeiten", fährt Lerner fort.

Somit sollte Spanien dem Fachberater zufolge, eine Kampagne beschließen, um das Land als Ganzes oder Region für Region zu präsentieren. Anschließend könnten nach und nach die verschiedenen Marken und Herkunftsbezeichnungen vorgestellt werden. "Tatsächlich hat Spanien große und besondere Qualitäten, deshalb muss es sie mehr zur Geltung bringen, zumal in einer Zeit, in der das Herkunftsland von Wein wieder eine große Rolle spielt ", schloss Lerner, und hob hervor, dass unser Land der größte Weinproduzent weltweit ist.

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