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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf der FENAVIN werden die zahlreichen positiven Auswirkungen der Antioxidantien des Weins auf die Gesundheit betont

Bei der Podiumsdiskussion "Wein und Gesundheit", die heute im überfüllten Saal 4 stattfand, hoben die Experten die positive Wirkung mäßigen Weinkonsums hervor ? unter anderem gegen Krebs, für das Herz, gegen das Altern und Verkalkung ?, der für die Gesundheit sogar besser ist als Abstinenz

11.05.2011 | 

Saal 4 platzte bei der Podiumsdiskussion "Wein und Gesundheit", die heute im Rahmen der Spanischen Weinmesse auf dem Messegelände der Stadt Ciudad Real stattfand, praktisch aus allen Nähten. Es ging darum, die zahlreichen positiven Auswirkungen des Weins auf die Gesundheit zu erläutern. Wenn dieser mit Maßen getrunken wird, ist er gut fürs Herz, gegen Krebs und gegen die Alterung sowie gesund für die Haut. "Seine Antioxidantien sind für fast jeden Bereich des Körpers gut", erklärte der Koordinator der Veranstaltung und Leiter des Allgemeinen Krankenhauses Ciudad Real, Jesús Fernández Sanz.

Die Podiumsdiskussion wurde von "Vinos de la Tierra de Don Quijote" gefördert. Zu Beginn betonte Fernández Sanz, dass die laufenden Untersuchungen des Krankenhauses in Ciudad Real und der Universität Castilla-La Mancha über Phenole "Informationen über die mögliche krebshemmende Wirkung des Weins" erbringen. Er zitierte in diesem Zusammenhang die Studie über 20 Lebensmittel, die gegen Alterung wirken; dabei findet sich der Wein auf den vorderen Plätzen wieder ? in der Nähe von Äpfeln, Soja und Schokolade.

Der Gastroenterologe Eduardo Rodríguez eröffnete die Gesprächsrunde, indem er sich mit den Definitionen von Wein und Gesundheit auseinandersetzte. Für den Spezialisten ist der Wein in erster Linie eine Lebenserfahrung, eine lebendige Substanz im Wandel und so alt wie die Menschheit. "Die ersten Hinweise stammen aus der Jungsteinzeit und später aus Griechenland. Von dort kommen der Anbau und das Keltern der Trauben." Wichtig sei auch der Zusammenhang mit der Religion und dem Göttlichen. Der Gesundheitsorganisation WHO zufolge, ist Gesundheit der Zustand perfekten körperlichen, psychischen und geistigen Wohlbefindens ? "und ich würde hinzufügen auch sozialen Wohlbefindens", ergänzte er. "Der Wein ist perfekt dafür geeignet, sich vorteilhaft auf die geistige und soziale Gesundheit auszuwirken. Um 5400 v. Chr. wurde bereits auf die herzstärkenden Eigenschaften des Weins hingewiesen." Zusammenfassend könne man sagen: "Wein ist nicht teuer, er tut gut und schmeckt gut ? und außerdem ist er von den Göttern gesegnet."

Im Hinblick auf sein Spezialgebiet betonte er, dass der Wein ein kräftiges Anregungsmittel für die Peristaltik sei, zur Entspannung diene und Keime im Darm abtöte. So unterstütze er ? immer vorausgesetzt, er werde in Maßen genossen ? die Magensäfte, damit diese schneller verdauen und der Magen rascher geleert wird.

Empfehlungen

Bei der aufgenommenen Menge solle man gewisse Grenzen nicht überschreiten, erläuterte Rodríguez. Empfohlen sei als Grenze ein täglicher Konsum von 15 bis 20 Gramm Alkohol für Männer und von 15 Gramm für Frauen. Auf Gläser umgerechnet bedeute das zwei oder drei Gläser beim Mann und ein oder anderthalb bei der Frau.

Dieser Meinung schloss sich der Endokrinologe Miguel Aguirre Sánchez-Covisa an. Er bezog sich auf einige Experimentalstudien wie beispielsweise jene, die vom "British Medical Journal" im Februar dieses Jahres veröffentlicht worden ist. Darin wird klargestellt, dass der mäßige Weinkonsum sich vorteilhaft auf Veränderungen des Stoffwechsels auswirkt und zur Senkung des Risikos von Herz- und Gefäßerkrankungen sowie zum Anstieg des Lipoproteins HDL beitrage. Darüber hinaus erwähnte er einige Untersuchungen über die positiven Auswirkungen der Antioxidantien wie Resveratrol, das gegen die Alterung wirkt, das Immunsystem stärkt und die Insulinresistenz senkt. Auch andere Studien betonen, dass es besser sei, ein wenig Wein zu trinken, als abstinent zu leben: "Die Sterblichkeit bei Personen, die Wein trinken, sinkt gegenüber Abstinenten um 20 bis 30 %."

Ebenso interessant war ein Vortrag des Kardiologen und Hämodynamikers Ignacio Sánchez, der verschiedene Studien erwähnte, die eine Besserung beim Cholesterin-Stoffwechsel aufzeigen; das Lipoproteins LDL werde verstärkt abgebaut. Unter anderem gibt es eine Untersuchung der Universität Barcelona, in der es um die entzündungshemmende und antifibrotische (Vermeidung der Bildung von Grützbeuteln) Wirkung geht.

Wein vermeidet das Fortschreiten von Erkrankungen der Koronargefäße

Der Spezialist wies darauf hin, dass der Wein das Fortschreiten von Erkrankungen der Koronargefäße stoppt oder verhindert und dafür sorgt, dass die Arterien oder Venen geschützt sind, so dass solche Erkrankungen bei moderaten Weintrinkern seltener vorkommen als bei abstinenten Personen.

Außerdem hob er die wichtigen Auswirkungen auf das Gehirn hervor: "Der Wein verhindert das Fortschreiten von Alzheimer." Darüber hinaus schützt er vor Lungen-, Prostata- und Brustkrebs sowie vor Leukämie. Zudem senkt er die Strahlenbelastung bei Röntgenbehandlungen auf bis zu 75 %.

Auch die Wirkung der Antioxidantien wie Flavonoide und Resveratrol betonte er. "Das ist ein Antimykotikum, das der Weinstock produziert, um die Ansiedlung von Pilzen zu verhindern, und das sich in der Schale der Traube einlagert. Es hat als Antioxidans eine noch stärkere Wirkung als Vitamin E." Der Mediziner stellte in diesem Zusammenhang klar, dass Rotweine mehr Polyphenole enthalten als Weißweine, da die Schale den Wein fermentiert; und in dieser Hinsicht gibt es auch Unterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten.

Als vierter und letzter Redner sprach der Psychiater Luis Beato. Zunächst würdigte er die Messe, die er bislang nie besucht habe und die ihn sehr beeindrucke. Der Spezialist für Essstörungen ist der Ansicht, dass das Problem nicht die Wirkstoffe sind, sondern die Person. Der Psychiater erläuterte, Wein habe eine entspannende Wirkung und erleichtere die Kommunikation. Dies sei für die Bevölkerung sehr wichtig, zumal sie immer mehr unter Fettleibigkeit, mangelnder Bewegung, Geldknappheit, Ungleichheit und gesellschaftlicher Isolierung leide.

Der Arzt und Rheumatologe Javier Paulino Tévar beendete diese zweite Podiumsdiskussion "Wein und Gesundheit" in der Geschichte der FENAVIN. Er erklärte, ein Glas Wein mit Freunden zu trinken, sei nützlicher und wirkungsvoller, als eine Tablette zu nehmen. Er fuhr fort, Fuster und Rojas Marcos betonten die Verbindung zwischen Körper und Geist sowie die Bedeutung der Empathie und die heilende Kraft des Optimismus. Javier Paulino äußerte die Meinung, dass Wein eine echte "Medizin" sei, wirksam, preiswert und deutlich weniger schädlich als irgendein entzündungshemmendes Medikament, das zudem den Magen belaste.

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