Le informamos que utilizamos cookies propias y de terceros para ofrecerle un mejor servicio, de acuerdo con sus hábitos de navegación. Si continúa navegando, consideramos que acepta su uso. Puede consultar nuestra Política de Cookies aquí.

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

Buscador

Buscar

SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

"Die Rebsorte Airén hat in den USA kaum Zukunft"

Jay Miller und Pancho Campo stehen auf der FENAVIN Winzern und Presseleuten Rede und Antwort

11.05.2011 | 

Die Rebsorte Airén habe auf dem amerikanischen Markt wenig Zukunft, erklärt Jay Miller auf der FENAVIN, der Spanischen Weinmesse, die in Ciudad Real veranstaltet wird. Jay Miller, rechte Hand von Robert Parker in Spanien, stand dem Publikum der Messe heute morgen in einer Fragestunde zur Verfügung.

"Leider hatte ich bis vor kurzem keine Gelegenheit, die Rebsorte Airén selber zu probieren, aber ich glaube nicht, dass sie im Augenblick Chancen auf dem amerikanischen Markt hätte", antwortet Miller auf die Frage eines Winzers aus Castilla-La Mancha.

Der US-amerikanische Kritiker vertritt den angesehenen Newsletter The Wine Advocate in Spanien und zeigt sich begeistert über die Entwicklung des Exports - Spanien sei mit Argentinien und Chile eins der Länder mit dem größten Zuwachs auf dem nordamerikanischen Markt. Gemeinsam mit Pancho Campo, dem ersten spanischen Master of Wine und dem Landwirtschaftsminister der Regionalregierung, Martínez-Guijarro, stand er dem Publikum heute in einer Fragestunde zur Verfügung, wo zu von dem angesehenen Experten und Mitarbeiter des nicht weniger renommierten Bob Parker zu hören war, wie er den spanischem Wein beurteilt.

Miller gab bekannt, dass er sämtliche von ihm verkosteten Weine in dem namhaften Weinführer besprechen werde. Was ihn an der Mancha besonders beeindruckt, ist die Fülle an Rebsorten. "Hier kann man viel mehr verschiedene Stilrichtungen probieren, als in den USA, weil die Importeure dort im Voraus eine Auswahl treffen, bei der verschiedene Rebsorten gemischt werden."

Er erzählte von seinen Plänen, am Ende des Jahres den Südspanien und dessen Ostküste zu bereisen. Die Tour soll in Jerez beginnen und in Jumilla sowie der Autonomen Region Valencia enden. "Mein Ziel ist es, alle Herkunftsbezeichnungen zu besuchen und die unterschiedlichen Rebsorten kennen zu lernen", so Miller.

Über die Tendenzen des US-amerikanischen Weinmarktes berichtet Miller, dass der durchschnittliche Weinkunde aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage vor allem Weine unter 15.- Dollar verlangt, die fruchtig, aromatisch und leicht trinkbar sind. Eine Eigenart des amerikanischen Marktes sei, dass er Wein eher nach dessen Rebsorte als nach der Anbauregion wählt. "In Amerika haben wir gedacht, Rioja wäre eine Traube", berichtet er.

Miller verriet außerdem wie es ihm gelingt, viele Weine bei einer Sitzung zu verkosten. "Mir geht es nicht so, wie vielen anderen Fachleuten, dass mein Gaumen erlahmt. Das Wichtigste sind Konzentration und Erfahrung - viel Erfahrung und Übung. Solange der Geist wach ist, kann er auch beurteilen, was man gerade verkostet", erklärt der Kritiker.

Volver