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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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ASEVICAMAN setzt sich auf der FENAVIN für Wein als natürliches Lebensmittel, Teil der mediterranen Esskultur und Immaterielles Kulturerbe ein

Der regionale Winzerverband von Castilla-La Mancha veranstaltete am heutigen 10. Mai seine Vorstandssitzung auf der Spanischen Weinmesse

10.05.2011 | 

Der regionale Winzerverband von Castilla-La Mancha (ASEVIMACAN) hielt heute auf der FENAVIN, die vom 10. bis 12. Mai stattfindet, seine Vorstandssitzung ab. Die Veranstaltung wurde von dem Verbandsvorsitzenden, Miguel Ángel Valentín, und dem Verbandssekretär von AEMZUCAMAN-AEMZU, Rafael Puyó geleitet. Zahlreiche Vertreter von Unternehmen aus der Region Castilla-La Mancha, wie Félix Solís und García Carrión, nahmen an der Sitzung teil, die am 10. Mai im Saal 2 des Messezentrums stattfand.

Rafael Puyó setzt sich dafür ein, alle spanischen Weine unter der Marke Spanien zusammenzufassen, um sie so als Einheit zu vermarkten. Wenn es darum geht, den Wein als ‚natürliches Lebensmittel' zu vermarkten, wie es im Gesetz für Rebe und Wein genannt wird, das vom Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde, spielen für ihn Institutionen und Behörden eine entscheidende Rolle.

Es sei an der Zeit, dass die Regierung die Initiative ergreift und den Wein als Lebensmittel aufwertet, meint Puyó. Schließlich sei er ein wichtiger Bestandteil der mediterranen Esskultur und wurde als solcher vor kurzem von der UNESCO zum "Immateriellen Kulturerbe" erklärt.

Im Vorstand von ASEVICAMAN sind viele wichtige Repräsentanten von Betrieben und Unternehmen wie Félix Solís und García Carrión vertreten. Auf der Sitzung wurden Verträge und gesetzliche Neuerungen, wie das Gesetz zur Lebensmittelqualität diskutiert. Weitere Themen waren der Plan für nationale Unterstützung, den der Verband gerne verlängern lassen würde, und der Investitionsplan, der zum Plan für nationale Unterstützung gehört. Zuletzt wurde beschlossen, man wolle sich für eine Verlängerung der derzeit geltenden europäischen Weinmarktordnung (WMO) einsetzen. "Die Förderung kann nicht einfach 2013 enden und alles lahm legen. Wir brauchen diese Fördermittel und Investitionen, um weiterzubestehen."

Zur bevorstehenden Abschaffung der Pflanzrechte sagte der Verbandssekretär von AEMZUCAMAN-AEMZU, es sei besser, wenn diese Regelung nicht bereits 2015 in Kraft tritt. Man solle die möglichen Auswirkungen auf den weltweiten Weinanbau, den Konsum und die Bewertung der Erzeugnisse bis 2020 weiter prüfen und verbessern. Bei dem bedauerlichen Binnenkonsum und dem schwächelnden globalen Verbrauch können die Pflanzrechte nicht abgeschafft werden.

Bei der Vermarktung von Wein als Lebensmittel im Ausland müsse man mit Werbung und Marketing beginnen, wobei eine Unterstützung durch die Institutionen nötig sei, erklärt Puyó. "Warum gehen wir nicht nach Asien oder Amerika und werben für die mediterrane Esskultur, in der Wein ein fester Bestandteil ist und vor kurzem als solcher von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe erklärt wurde? So werden die Verbraucher beginnen, Wein als gesundes und natürliches Lebensmittel wahrzunehmen. Man muss schließlich kein Experte sein, entweder der Wein schmeckt einem - oder eben nicht", bemerkt der Verbandssekretär.

Vertrieb über die Marke Spanien

In Bezug auf Vermarktung und Vertrieb glaubt Puyó, dass Spanien weit hinter anderen Ländern zurück liegt. Da ist zum Beispiel Australien, das dreimal weniger Wein verkauft als Spanien, aber denselben Umsatz hat. In dieser Hinsicht wünscht er sich mehr Unterstützung durch Fachwissen und Studien, die zum Teil von den Behörden durchgeführt werden. Außerdem sollten andere Weinbauprodukte, wie Traubenmost und Saft nicht vernachlässigt werden: "Diese Erzeugnisse erhalten keinen einzigen Euro Fördergeld und werden auch sonst nicht unterstützt".

Rafael Puyó erklärt: "Wenn wir so weiter machen, werden wir unseren Wein in Spanien weiterhin für 0,96 Euro pro Liter und in Castilla-La Mancha für 0,43 Euro verkaufen. Deshalb brauchen wir die Marke Wein aus Spanien. Wir können schließlich nicht erwarten, dass ein Japaner weiß, wo Somontano oder Tacoronte liegen."

ASEVICAMAN vertritt Vertriebsunternehmen jeder Art von Wein und hat bekannte Mitglieder wie Félix Solís und García Carrión, die in Europa führend sind. Außerdem ist der Verband in der berufsunabhängigen Vereinigung der DO La Mancha und Valdepeñas vertreten. Zu den ursprünglichen Zielen von ASEVICAMAN gehört eine professionelle, unpolitisierte Einigung des Berufsstands.

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