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Persönlichkeiten aus Medien und Weinwelt gestehen auf der FENAVIN: "Wir haben getrunken und werden weiter trinken … in Maßen"

José Ribagorda und Lorenzo Díaz koordinieren eine Gesprächsrunde, bei der bekannte Medien- und Weinvertreter von ihren Erfahrungen mit dem Getränk erzählen und die aktuelle Lage zu kommentieren

10.05.2011 | 

Unter dem vielversprechenden Titel Ich bekenne, ich habe getrunken - in Maßen gestanden Persönlichkeiten aus den Medien und der Welt des Weines, dass sie getrunken haben und weiter trinken werden… in Maßen. Die Veranstaltung, die sich dem maßvollen Weingenuss widmet, wurde von dem Duo José Ribagorda, (Journalist und Sprecher der Wochenendnachrichten auf Tele5), und Lorenzo Díaz (Soziologe und Journalist) koordiniert.

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde sprachen über die Vorteile des maßvollen Weingenusses, ihre persönlichen Erfahrungen und die zukünftige Entwicklung des Weinkonsums. Unter den Referenten sind der Programmleiter von Tele5, Manuel Vilanueva; der Sommelier des Ladens Lavinia, Javier Gila García; der Winzer Raúl Pérez; der Geschäftsführer bei Bodegas Margón, Eugenio González Rubio; die Sommelierin der Terraza del Casino de Madrid; Iván Morales und Álvaro Castellanos, Inhaber des Restaurants Arzábal; Diego Rodríguez Rey, Servicechef im Restaurant El Bohío; María Marsans, Inhaberin der Bodegas Arrayán, und der Schauspieler Jordi Rebellón aus der Serie Hospital Central auf Tele 5.

Zum Programm sagt Lorenzo Díaz: "Unser Ziel ist es, zu vermitteln, dass Wein in Maßen ein gesundes und gutes Getränk ist. Wir wollen zum moderaten Konsum anregen und uns gegen die massive Kampagne wehren, die versucht, den Wein zu verteufeln". Ribagorda fügt hinzu, es sei wichtig, Wein nicht mit anderen alkoholischen Getränken in einen Topf zu werfen.

Der angesehene Winzer Raúl Pérez unterstützt diese Aussage: "Wir haben in Spanien fast kreuzzugsähnliche Zustände, wenn es um Alkohol geht. Den Meisten ist anscheinend nicht klar, was es bedeutet in Maßen zu trinken - von zwei Gläsern Wein wird man nicht betrunken. Der spanische Wein hat heute ein sehr hohes Niveau und es ist leicht, Wein von guter Qualität zu finden. Wein ist Lebensmittel und Kultur."

"Zurzeit wird der Konsum von Wein sehr stark abgewertet, deshalb finde ich es wichtig, eine taktvolle und zurückhaltende Gegenkampagne zu starten, die sich für einen vernünftigen Konsum von Wein ausspricht. Es ist schon verwunderlich, dass wir der drittgrößte Weinproduzent der Welt sind, aber paradoxerweise in Spanien selbst so wenig getrunken wird", bemerkt Lorenzo Díaz.

Der rückläufige Weinkonsum und der aktuelle Imagewechsel des Weines waren wichtige Themen in der Gesprächsrunde. María José Huertas, die Sommelierin der Terraza del Casino de Madrid führt den geringen Weinkonsum auf die Finanzkrise und weitere Einschränkungen, wie das Auto zurück.

Der Sommelier des Ladens Lavinia, Javier Gila García, schlug vor, man solle die Grenzen enger stecken um so den Konsum zu fördern.

Iván Morales und Álvaro Castellano, Inhaber des Restaurants "Arzábal", gaben als Referenten in der Gesprächsrunde ihre professionelle Einschätzung über den Konsum von Wein und dessen aktuelle Rückläufigkeit ab. Als wichtigsten Ursache für diese Entwicklung sehen sie die Finanzkrise: "Die Konsumenten verlangen im Moment ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis."

Aber auch die Kampagne gegen Alkohol, die Lorenzo Díaz und José Ribagorda bereits angesprochen haben, ist aus ihrer Sicht verantwortlich für die aktuellen Tendenzen. "Dieser Punkt ist zwar nicht so ausschlaggebend, wie die Finanzkrise, aber die Leute stehen Alkohol kritischer gegenüber", meint Morales.

Der Inhaber des Restaurants Arzábal geht auch auf die Weiterentwicklung der Weinherstellung in den letzten 20 Jahren ein: "Der Wein ist nicht mehr so hochprozentig, so dass seine Wirkung sehr viel milder ist, als noch vor 20 Jahren. Die heutigen Weine sind fruchtiger, weniger holzig und weniger alkoholhaltig." Der Schauspieler Jordi Rebellón, bekannter als Doktor Vilches in Hospital Central erzählt: "Ich erinnere mich noch an diese starken Weine, die mein Vater immer kaufte, wenn wir meine Großeltern besuchten. Aber heute ist der Wein ganz anders und es lohnt sich auf Reisen immer den Wein der jeweiligen Region zu bestellen - es gibt in Spanien so viel zu entdecken!"

Diego Rodríguez Rey, Servicechef im Restaurant El Bohío weist auf einen wichtigen Punkt in Bezug auf den Weinkonsum hin: "Die heutige Jugend trinkt keinen Wein mehr, die Kultur des Weintrinkens geht verloren."

"FENAVIN ist eine Pflichtveranstaltung für jeden Weinliebhaber"

Der Journalist und Sprecher der Wochenendnachrichten, José Ribagorda, betont, dass die FENAVIN eine Pflichtveranstaltung für jeden Weinliebhaber sei. "Die Messe ist weltweit bekannt und hat in sehr kurzer Zeit eine unglaubliche Große und Reichweite erlangt. Ich bin seit der ersten FENAVIN mit dabei und habe mein bestes gegeben, um die Messe noch bekannter zu machen", erklärt er.

Auch Lorenzo Díaz lobt die Veranstaltung: "Ich komme selber aus La Mancha und bin sehr stolz darauf, dass meine Region eine so wichtige und professionelle Messe von internationaler Reichweite veranstaltet. Wenn die Menschen in La Mancha etwas anpacken, dann machen sie es richtig."

Iván Morales vom Restaurant "Arzábal" bewundert die Professionalität der FENAVIN: "Ich habe schon andere Messen besucht, die eher einem Treffen unter Freunden gleichen. Wenn man auf so eine Messe geht, möchte man Geschäfte machen und will nicht von anderen Dingen abgelenkt werden."

Auch Manuel Villanueva zeigt sich beeindruckt von dem Ausmaß der FENAVIN: "Als ich heute Morgen die erste Messehalle betreten habe, war mein erster Gedanke: ‚Das ist sogar noch größer als die Internationale Tourismusmesse (FITUR)'"

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