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Besserer Zugang zu den technologischen Errungenschaften des Weinbausektors – auf der FENAVIN

Die Internet-Plattform WINETech verschafft Messeteilnehmern Zugang zu neuen technologischen Errungenschaften von sieben europäischen Weinbauregionen

10.05.2011 | 

Heute morgen wurde die Online-Plattform WINETech auf der FENAVIN präsentiert. Auf WINETech haben Unternehmen Zugang zu den technologischen Errungenschaften von elf Fachorganisationen aus sieben Weinbauregionen - vier spanischen (Castilla-La Mancha, Castilla y León, Galicia und La Rioja), zwei portugiesischen (Alentejo und Norte) und einer französischen (Languedoc Rousillon).

Das Programm vereint Südwesteuropa, eine Region, die in Hinsicht auf Wettbewerb und Innovation eng zusammenarbeitet. Außerdem sind diese Weinbaugebiete verbunden durch ihr Streben nach Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung sowie ihre geographische Lage. Auf Grund dieser Kriterien können die Regionen harmonisch und ausgeglichen zusammenarbeiten.

Ziel von WINETech ist es, die Welt der Unternehmer mit den spezifischen Forschungsgruppen des Weinbausektors in Verbindung zu bringen. Deshalb werden Innovation und Technologietransfer gefördert und der Wettbewerb innerhalb der Weinbaubetriebe - Weingüter, Brennereien, Mostereien - angeregt.

"Wir wollen den Weinbausektor bei der Förderung von F+E motivieren und unterstützen sowie dafür sogen, dass sie nachhaltig ist. Dies erreichen wir durch die Mitarbeit der Forschungszentren", erklärt Shira Murciano, Technikerin des Projekts WINETech und Verantwortliche für dessen Präsentation.

Seinerseits präsentierte der Agraringenieur Dr. Jesús Ángel Peñaranda die Ergebnisse einer Studie über Innovation in Castilla-La Mancha, die letztes Jahr begonnen wurde. Die Unternehmen aus Castilla-La Mancha sind laut Peñaranda besonders interessiert an den Forschungsthemen: Alkoholentzug von Wein, effiziente Bewässerung, Verwertung von Nebenprodukten, Einfluss des Klimawandels auf den Weinbau, Verbesserung der Traubenqualität, mehr Input zu Themen der Önologie, Dünger und die Anpassung von Rebsorten an unterschiedliche Terroirs.

Für die Online-Plattform musste mühsame Vorarbeit geleistet werden, die bereits erste Ergebnisse zeigt. Es sind zunächst Informationen über den technologischen Bedarf der Weingüter gesammelt worden, außerdem galt es herauszufinden, welche Projekte für die Betriebe des Sektors von Interesse sind. In Castilla-La Mancha legte die Universität eine Datenbank an, in der das gesamte Angebot der F+E gefunden werden kann. Das Tool kann online unter www.winetech-sudoe.eu oder www.agroalimentariasclm.coop aufgerufen werden und soll demnächst durch eine Fachzeitschrift ergänzt werden.

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