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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Präsentation des Buchs La historia del vino en la antigua Roma (Die Geschichte des Weins im Alten Rom) von Elena Díaz Funchal

Der Historiker Manuel Espadas betont die soziale und sakrale Bedeutung des Weins in der Römerzeit

10.05.2011 | 

Der Historiker und Forscher an der größten Forschungseinrichtung Spaniens, dem CSIC, Manuel Espadas Burgos, stellte heute Nachmittag auf der FENAVIN zum ersten Mal das Buch der Journalistin und Autorin Elena Díaz Funchal mit dem Titel La historia del vino en la Antigua Roma (Die Geschichte des Weins im Alten Rom) vor. Das Werk ist eine Wissenssammlung über Weinanbau, Produktion und Trinkkultur vor tausend Jahren und beschreibt den Einfluss, den das Getränk auf Literatur, Medizin, Gastronomie und Kunst hatte.

Espadas Burgos nannte das Buch eine leichte, angenehme Lektüre auf dem Hintergrund einer sorgfältigen, ausführlichen bibliographischen und dokumentarischen Recherche. Die Messe sei dafür der denkbar beste Rahmen in einem Land, "wo Wein ein besonders wichtiges Element ist, nicht allein in gastronomischer und kultureller Hinsicht, sondern auch aus religiösen Gründen", so der promovierte Historiker der Universidad Complutense von Madrid. Für Espadas Burgos, der zum ersten Mal auf der FENAVIN sein wird, ist der Titel für jeden ein Muss, der die Bedeutung des Weins für die europäische, und insbesondere für die römische Welt erfassen will, die er berufshalber und durch einem neujährigen Aufenthalt in Rom bestens kennt.

Die Journalistin aus Toledo weist darauf hin, dass sie durch Zufall, auf eine Anregung des Verlegers Jesús Ayuso hin, das Projekt aufgegriffen habe. Obwohl sie einräumt, keine Weinexpertin zu sein, habe sie bei ihren Recherchen gestaunt, wie groß der Nachlass der Römern an die europäische Kultur sei und wie eng die Verbindung zwischen Wein und Religion, "so prägte der Wein den Kalender der Feiertage und war fester Bestandteil von Riten und Opfern an die Götter."

Mit dieser Publikation, die den Untertitel El vino como alimento del espíritu de la civilización occidental (Wein als Geistesnahrung der westlichen Zivilisation) trägt, möchte die junge Autorin die Neugier des Lesers wecken, den sie nicht eingrenzt. "Ich habe kein Buch für ein bestimmtes Fachpublikum geschrieben, sondern für jeden, der sich auf angenehme Weise in eine Dokumentation über die Bedeutung des Weins bei den Römern vertiefen will". Eine Zivilisation, die Díaz Funchal zufolge, ihrerseits von den Sitten und Gepflogenheiten der Etrusker, der Griechen und Karthager u. a. geprägt war, dazu gehörten das Weinverbot für Frauen, die Zusammenkünfte von Adligen rund um den Bacchus-Nektar, auch Symposien genannt, und die Lagerung von Weinen, die als geweiht angesehen wurden, in sehr reinen Tonkrügen.

Díaz Funchal, Journalistin beim Castilla-La Mancha-Magazin der Regionalregierung, ist überzeugt, dass es die römische Zivilisation war, die den Weinbau professionalisiert und die Rebennutzung rentabel gemacht habe. Gleichzeitig habe sie die Weinkultur, im Zuge der Ausweitung des römischen Imperiums durch die Soldaten, in ganz Europa verbreitet. Eine Tradition, die sich, trotz des Niedergangs des Römischen Reiches tausend Jahre darauf, in der christlichen Welt gehalten habe, "als sakrales Element wurde der Wein in die Eucharistiefeier übernommen; Außerdem haben die Mönche den Weinbau gepflegt". In ihrem Buch ist auch die Rede vom Letzten Abendmahl, bei dem das Sakrament der Eucharistie eingesetzt wird; die Autorin stellt über die von Jesus verwendete Weinsorte verschiedene Hypothesen an.

Zuvor wies der Verleger Jesús Ayuso, Träger der Medalla de Oro en el Tabajo und der Plakette für regionale Verdienste, darauf hin, dass der Verlag Endymon eine Auflage von tausend Exemplaren herausgebracht hat, deren Deckblatt von der Mythologie des Weins zu Zeiten der Römer inspiriert ist.

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