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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Bobal "ist eine versteckte spanische Rebsorte, aus der großartige Weine gemacht werden können", wird auf der Fenavin gemunkelt

Die Vereinigung Primum Bobal, zu der sich sieben Weingüter aus Utiel und Requena zusammengeschlossen haben, hat ein Seminar über das Potenzial dieser Rebsorte gehalten.

10.05.2011 | 

Die Spanische Weinmesse Fenavin in Ciudad Real diente am Nachmittag des 10. Mai als Plattform, von der aus der Welt gezeigt werden sollte, dass "mit der autochthonen spanischen Rebsorte Bobal großartige Weine hergestellt werden können" - so Félix Martínez, Präsident der Vereinigung Primum Bobal über die Rebsorte, die vor allem im Zentrum der Provinz Valencia vorkommt.

Die Vereinigung Primum Bobal, die im März von sieben Weingütern aus der Region Utiel und Requena rechtskräftig gegründet wurde, informierte die Fachbesucher der Fenavin über die verschiedenen Phasen dieser Weine, vom traditionellen Verbrauch als Mischung vom Fass, bis zu einer vielversprechenden Gegenwart mit gezogenem Wein, der aus Trauben aus alten Weinbergen mit geringer Produktion und schlechtem Boden kultiviert und im Fass hergestellt wird, "wodurch diese Weine als Lagerweine oder Spitzenweine außerordentlich geeignet sind", sagte Félix Martínez, der von den Weinkunde- und Weinbauexperten Daniel Expósito und José Luis Salón begleitet wurde.

Bei den Weingütern aus Utiel Requena, die Mitglieder der Vereinigung sind, handelt es sich um: Chozas Carrascal, Dominio de la Vega, Pagos del Molino, Dagón, Vera de Estenas, Pasiego und Finca Ardal. Der Leiter des Letzteren, Luis Gil-Orozco, erläuterte, dass "dies eine versteckte Rebsorte ist, die verwendet wird, um Mängel bei anderen, etwa bei der Farbe, auszugleichen, aber selbst ebenso vielversprechend und qualitativ hochwertig wie andere ist".

Vor 2.500 Jahren, im 5. Jahrhundert vor Christus, wurde in der Region Requena am Fluss Cabriel bereits Wein angebaut. Früher wurde Bobal von den Katalanen und Franzosen zur Mischung mit den eigenen Weinsorten verwendet, da die sinnesanregenden Eigenschaften der Weine durch diese Sorte nicht verfälscht wurden. Heute ist Bobal die am meisten angebaute Rebsorte auf den 53.000 Hektar der Comarca Utiel Requena.

"Es gibt bestimmte autochthone Rebsorten, die an Bedeutung verlieren, weil auf dem Markt neue Marken wie Merlot, Cabernet oder Syrah angeboten werden, und wir müssen dafür kämpfen, uns mit unseren Rebsorten auch weiterhin hervorzuheben", fügte Gil-Orozco hinzu.

Auf der Veranstaltung bemerkte Félix Martínez Roda außerdem, dass die Zukunft des Bobal dank Vereinbarungen mit den Universitäten von Valencia und Valladolid in der Forschung steckt, bei der eine Pflanze mit weniger fest sitzenden Trauben und weniger Kernen sowie ein Endprodukt, das nicht zwangsläufig im Fass lagern muss, hervorgebracht werden soll. In den Fermentationsprozess soll die Mikrooxigenation aufgenommen werden "um fruchtige, vollmundige Qualitätsweine unter sechs Euro anbieten zu können, die angenehm zu trinken sind", informierte der Winzer. Hauptabnehmer dieser Weine sind die nördlichen Länder Europas und die USA.

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