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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

De Lara spricht sich in seiner Eröffnungsrede der FENAVIN dafür aus, die Winzer mit vereinten Kräften zu unterstützen und aufzuwerten

Der Präsident von Castilla-La Mancha hat am heutigen Morgen die sechste Ausgabe der Spanischen Weinmesse eröffnet

10.05.2011 | 

Der Präsident der Spanischen Weinmesse und des Provinzialrats von Ciudad Real, Nemesio de Lara, hat sich heute bei der Eröffnung der FENAVIN 2011 unmissverständlich dafür ausgesprochen, die Winzer, die produktiven Landwirte in dem Geflecht von Anbau, Herstellung und Weinvertrieb aufzuwerten und zu unterstützten. Er ging sogar noch weiter und drückte mit aller Deutlichkeit aus, dass dieses schwierige Unterfangen nur durch das gemeinsame Handeln von öffentlichen Institutionen, Verbänden und der Fachwelt gelingen kann, die es einmütig und mit einvernehmlichen Absprachen anpacken. "Die Einigkeit des Landes, aller Untersektoren und die politische Einigkeit sind notwendig, wir können in diesem Geschäft keine Grabenkämpfe gebrauchen", sagte er.

Er fügte hinzu, dass das Konzept einer ländlichen Entwicklung seinen Sinn verliert, ohne einen Landwirt, der sich in einem Dorf niederlässt und stabile, lebbare menschliche Strukturen schafft. "Wir sollten den Winzer stärker einbinden", forderte De Lara, und findet, dass der Kuchen besser verteilt werden könnte. Mit Nachdruck fügte er hinzu, wenn das nicht durch einen breiten interprofessionellen Konsens möglich sei, müsse man eine Lanze dafür brechen, Landwirten und Winzern eine bessere Sichtbarkeit in der Nahrungskette zu verschaffen.

Dem Weinbausektor schrieb er eine tragende Rolle zu. Nach seiner Anschauung übernimmt dieser eine strategische Funktion, vor allem im Hinblick auf die Arbeit, die die Landwirte in die Pflege ihrer Weinberge investieren, in die Erhaltung der Umwelt und die Ordnung der Landschaft.

De Lara erinnerte daran, dass sie vor zehn Jahren die Idee hatten, "voller Zweifel und Träume", eine Spanische Weinmesse auf die Beine zu stellen. "Wir haben der Initiative einen ordentlichen Schuss guten Glauben beigemengt und die Überzeugung, dass wir einen eigenen, einzigartigen Messetyp entwickeln müssen, in dessen Mittelpunkt der Handel und die Entfaltung von sehr professionellen fachlichen und humanen Ressourcen stehen, natürlich unterstützt und in Solidarität mit dem ganzen Sektor, mit den Winzern, mit denen wir zusammen gelebt, gearbeitet und gelitten haben, weil wir zuschauen mussten, wie ihre Bemühungen und ihre tagtägliche schwere Arbeit nicht die erwünschten Erfolgen gekrönt waren", setzte er hinzu.

Der FENAVIN-Präsident stellte des Weiteren in seiner Festansprache zur Eröffnung der Messe fest, dass dieses bedeutende Event bereits "mit Abstand die größte Einzelschau für Wein in Spanien ist". Er verschwieg in diesem Zusammenhang nicht seine Dankbarkeit, dass einige die Messe zum Vorbild nehmen und andere das Projekt nachahmen, "was uns eigentlich nicht passte", wie er zugab. Eins jedoch, stehe fest, "die Zahlen belegen die Qualität und die Großartigkeit der Veranstaltung, die wir heute eröffnen."

De Lara stellte fest, dass es nötig ist, Plattformen zu schaffen und Allianzen quer durch Spanien und mit anderen Ländern zu schaffen, um sich der Abschaffung der Pflanzrechte zu widersetzen, die sich besonders für Spanien und für Castilla-La Mancha schon drohend am Horizont abzeichnet. Außerdem brachte er seine Sorge über den alarmierenden Rückgang des Weinverbrauchs in Spanien zum Ausdruck. "Es kann ja wohl nicht sein, dass der Verbrauch seit den 1970er Jahren in dem Land mit der größten Rebfläche weltweit um Dreiviertel geschrumpft ist", unterstrich er, um anschließend klarzustellen, dass "sich die Fachwelt und die öffentlichen Einrichtungen an die Arbeit machen müssten, die Vorbehalte gegen den Wein aus der Welt zu schaffen".

Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass "der Binnenverbrauch von Wein am stärksten in Hotels, Restaurants und Cafeterias zurückgegangen ist. Im häuslichen Bereich war der Rückgang weniger spürbar". "Wäre es da nicht an der Zeit, über eine landesweite Vereinbarung nachzudenken, um Wucherpreise zu verhindern, die in einigen Fällen um 300 oder gar 500% gestiegen sind?", fragte sich De Lara.

Umgekehrt erklärte er, nachdem er eine stärkere Konzentration des Angebots auf die Marke Spanien befürwortet hatte, ohne dass die Herkunftsbezeichnungen und die geschützten Anbauregionen ihre Individualität einbüßen, die FENAVIN sei gut vorbereitet und habe versucht, alle Menschen miteinzubeziehen, die hinter dem Wein stehen. "Hinter der FENAVIN stehen andere wie Ángel Amador und Manuel Juliá, für die meine Worte des Dankes nicht ausreichen, und ich danke dem ganzen Messeteam für seine Mitarbeit, der Provinzregierung, den Bodegas und Ausstellern, den einheimischen und den internationalen Einkäufern, und den Einrichtungen und Kommunikationsmedien, die mit und für uns arbeiten", schloss De Lara.

Weitreichende Bedeutung

Der Präsident von Castilla-La Mancha, José María Barreda, versicherte in seiner Ansprache, dass die weitreichende Bedeutung der Weingärten und des Weins aus der Region eindeutig sei, sowohl aus wirtschaftlicher, als auch aus sozialer und demografischer Sicht. Er betonte, wie wichtig die Rebenzucht für die Umwelt ist, und äußerte sich offen, wie vor ihm De Lara, gegen die Abschaffung der Pflanzrechte und die Chaptalisation (Unterstützung der Weingärung durch Zuckerzusätze).

Barreda sprach sich dafür aus, eine ganzheitliche Strategie zur Unterstützung des Weinsektors zu entwickeln. Er versicherte, dass man eine Methodik entwickelt werde, die ein Beispiel dafür würde, "wie man mit der ganzen Gesellschaft zusammen regiert". Er erwähnte in diesem Zusammenhang die Verdoppelung der Spaliererziehung bis 2020 oder die Gründung von Unternehmerverbänden für Wein- und Mosterzeugnisse und die Beteiligung am Programm FOCAL für Förderhilfen für die Qualität von Agrarlebensmitteln in Castilla-La Mancha, bzw. den Spirituosensektor von Castilla-La Mancha.

Barreda möchte, jedenfalls hat er das heute Morgen auf der FENAVIN gesagt, dass gemeinsam daran gearbeitet wird, den Export rentabler zu machen. Er sprach auch von der Schaffung einer berufsübergreifenden Weinorganisation in Castilla-La Mancha, von einem Weinobservatorium und von der Einführung eines Systems zur Abfrage von Marktauskünften. Er hat das Ziel, den Export bis zum Jahr 2020 zu steigern, damit 70 % der Produktion ausgeführt werden. "Wenn wir die größten Weinproduzenten und -hersteller sind, dann müssen wir es auch schaffen, diejenigen zu sein, die am meisten verkaufen. Und wir müssen unsere Produkte rentabler machen", stellte er fest.

Er gratulierte dem Präsidenten von Provinzregierung und FENAVIN, "weil er die glückliche Eingebung hatte, eine große Weinmesse in Ciudad Real zu gründen, und heute ist sie eine großartige Realität". Er betonte, dass dieser es auch verstanden habe, eine großartige Idee in ein Projekt umzumünzen, und gratulierte allen, die die Messe möglich machen, "weil sie eine große Ermutigung und eine gute Nachricht ist für uns alle."

Die Oberbürgermeisterin von Ciudad Real, Rosa Romero, hieß alle Teilnehmer und Besucher der FENAVIN in der Provinzhauptstadt willkommen. "Sie werden eine liebenswürdige, gastfreundliche, fröhliche und lebendige Stadt entdecken, die als eine Stadt mit einer hohen Lebensqualität gilt. Besuchen Sie unsere Monumente und Plätze und Parks, und nutzen sie die Lokale, die die Stadt prägen, um die reiche Vielfalt der Gastronomie der Mancha kennen zu lernen, natürlich mit einem unserer hervorragenden Weine", begann sie.

Romero sagte weiter, dass der Weinbausektor für die spanische Wirtschaft grundlegend und für die Region existenziell sei. Sie hob mit Freude hervor, dass eine große Weinmesse in Ciudad Real stattfindet, weil sich der Ort damit von ganz alleine in eine Kongressstadt für Ausstellungen mit der Reichweite der FENAVIN verwandle, neben anderen in- und ausländischen Veranstaltungen.

Sie wünschte den Handelsagenten und Ausstellern, dass sie die Messe nutzen, um Kontakte zu knüpfen und Geschäfte zu machen, legte ihnen aber ans Herz, "dass Sie nicht die Gelegenheit verstreichen lassen, Ciudad Real und seine Leute kennen zu lernen, sich in eine dynamische, vitale Stadt zu begeben, die Sie mit offenen Armen empfängt ".

Der Direktor der FENAVIN, Manuel Juliá, sprach die einführenden Worte zu dieser Messeeröffnung. Er sagte unter anderem, dass die FENAVIN ein riesiges Handelsschiff ist, "und wir schaffen die Bedingungen, damit die Geschäfte so reibungslos wie möglich abgewickelt werden". Und er stellte fest, dass sich die FENAVIN von der Nachfrage aus aufbauen muss, "weil es die Nachfrage ist, die das Produkt erschafft."

An einer anderen Stelle seiner Ansprache machte Juliá deutlich: "Wir von der FENAVIN wissen Bescheid, alle, vom Präsidenten bis zum untersten Arbeiter, dass Handel und Image die beiden Pfeiler des Erfolgs sind. Hoffentlich sind wir am Ende der diesjährigen Messe alle mit dem Ergebnis zufrieden."

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