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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Über dreißig Blinde verkosten sechs Weine aus La Mancha, Castilla y León und Valencia

Der Provinzdirektor der Blindenvereinigung ONCE, Cristino Ortuno, weist darauf hin, dass einige Weingüter bereits Etiketten mit Blindenschrift herstellen

10.05.2011 | 

Auf der FENAVIN genossen über dreißig Personen gestern sechs verschiedene Weine, die für die Verkostung für Blinde ausgewählt worden waren. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Blindenvereinigung ONCE statt. Nach dem Erfolg der Veranstaltung auf der letzten FENAVIN leitete der Vorsitzende des Madrider Sommelierverbands und Direktor des Hotel Aldaba, Luis García de la Navarra, dieses Jahr wieder die Verkostung. Er führte die Teilnehmer, unter denen auch ein Taubblinder war, in die Welt der Aromen, Farben und Geschmacksrichtungen verschiedener Weine aus La Mancha, Castilla y León und Valencia ein.

Der hervorragende Sommelier wählte für die Verkostung zwei Rotweine aus dem Weingut Mustiguillo in Utiel (Valencia); zwei Weißweine aus dem Weingut Hacienda Albae in Argamasilla de Alba und weitere Weine aus den Weingütern Teso la Monja de Zamora. Bei dieser Auswahl an interessanten Produkten sei es wichtig, so García de la Navarra, dass die blinden Verkoster zuvor eine fachmännische Einführung in die Aromen, Farben und Geschmacksrichtungen bekommen. So können sie sich später besser für den Wein entscheiden, der ihnen am besten schmeckt.

Auf der Verkostung erläuterte der Sommelier ausführlich die verschiedenen Besonderheiten der ausgewählten Weine. Auf diese Weise konnten die Blinden später ihre Lieblingsweine nach unterschiedlichen Kriterien, wie zum Beispiel Aroma, Crianza-Wein, Chardonnay und Fruchtigkeit auswählen. "Es stimmt, dass Blinde einen ausgeprägteren Geschmacks- und Geruchssinn haben", bestätigt García de la Navarra, "aber auf der Verkostung ging es vor allem darum, Leuten, die sich nicht mit Wein auskennen, etwas beizubringen."

Für García de la Navarra ist es wichtig, dass die Weine auf einer Verkostung persönlich ausgewählt wurden, ohne zu viele nebensächliche Daten: "Der Leiter einer Verkostung sollte wissen, warum ein Wein ein bestimmtes Aroma hat, der Wein muss alle erreichen und beliebt sein."

Das Wachstum der FENAVIN in diesem eher schwachen Jahr überrascht García de la Navarra

Das Wachstum der FENAVIN 2011 überrasche ihn, meint der berühmte Sommelier, besonders da dieses Jahr wirtschaftlich eher schwach war. "Ich habe zwei neue Messehallen entdeckt und es gibt mehr Aussteller mit Projektideen, als man sich anschauen kann. Ich finde, das großartig für die Messe, die immer noch weiter wächst", betont er.

Der Provinzdirektor der Blindenvereinigung ONCE, Cristino Ortuno begleitete den Regionalvertreter der ONCE für Castilla-La Mancha und den Pressesprecher der Vereinigung. Das Ziel dieser Verkostung, die schon zum zweiten Mal auf der FENAVIN stattfindet, sei es, Blinden die Welt des Weins näher zu bringen, wie jeder anderen Gruppe auch, erklärt Ortuno.

Besserer Zugang

Es war eine sehr erfolgreiche Verkostung mit interessanten und hilfreichen Ergebnissen. Die Teilnehmer wurden über die Weingüter und deren Arbeit informiert und erfuhren von den neuen Bemühungen vieler Unternehmen, ihre Weine mit Blindenschrift zu etikettieren. "Es gibt bereits einige Weingüter, die Blindenschrift benutzen und die Zahl steigt. Aber es ist auch wichtig, dass die Vorrichtungen und Internetseiten zugänglicher für Blinde gemacht werden. Diese Fehler geschehen oft aus Unwissenheit", erklärt Ortuno.

Aber letztendlich ging es darum, den Tag spielerisch zu verbringen und unter der Leitung des Nationalen Gastronomiepreisträgers 2004, die Rebsorten mit Geschmack und Geruch zu erkunden.

Die verkosteten Weine waren ein Hacienda Albae Chardonnay Blanco Joven ein Hacienda Albae Selección Chardonnay Blanco Barrica, Mestizaje y Finca Terrerazo aus Valencia und Almirez y Alabaster aus Zamora.

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