Ciudad Real, may 09-11 2017

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"Wein ist Leben, nicht bloß ein Getränk …"

Juan Cruz betrachtet Wein als Lebensgefährten. Der kanarische Schriftsteller und Journalist moderiert am 12. Mai um 13.00 Uhr die Podiumsdiskussion Wein und Romane auf der FENAVIN. Dabei sind außerdem die Schriftsteller Luis Landero, Clara Sánchez und Manuel Hidalgo.

07.05.2011 | 

"Es gibt Vergnügungen, die dem Geldbeutel und der Gesundheit schaden, aber der Wein ist ein Vergnügen, welches das Leben sogar verlängert. Wein ist Leben, nicht bloß ein Getränk…", so Juan Cruz (geboren 1948 in Puerto de la Cruz, Teneriffa). Der Journalist und Schriftsteller ist der Verfasser zahlreicher Romane und wurde bereits mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Darunter 1988 der Premio Azorín, 2000 der Kanarische Literaturpreis und 2009 der Premio Comillas de Historia, Bibliografía y Memorias. Cruz sinniert darüber, was Wein für die Geschichte, den Film, den Journalismus und natürlich für ihn selbst bedeutet.

Der gebürtige Kanarier feiert dieses Jahr ein besonderes Ereignis: den 35. Geburtstag der Zeitung EL País, die er mitgegründet hat. "Wein ist für mich wie ein Gefährte, eine besondere Persönlichkeit, die in Würde altert und niemanden beleidigt, der es nicht darauf anlegt. Wein bringt das Beste im Menschen zum Vorschein", schwärmt Cruz.

Es ist genau diese Einstellung zu Wein, die ihn zum idealen Moderator von Wein und Romane macht, einer Podiumsdiskussion am 12. Mai, an der auch die Schriftsteller Luis Landero, Clara Sánchez und Manuel Hidalgo teilnehmen werden. "Bei solchen Gästen wird es mit nicht schwer fallen die Diskussion zu leiten, denn sie werden sich alle sehr gebildet ausdrücken", versichert er. "Wie ich schon vor ein paar Tagen zu Vargas Llosa gesagt habe: Es ist kein Verdienst jemanden zu befragen, der dir immer wunderbare Antworten gibt."

Für Cruz gibt es eine seit jeher die Verbindung zwischen dem Roman und dem Wein. "Viele Romane und auch Filme sind voller Wein. Bei Baroja, bei Cela und bei unzähligen anderen Autoren aus der gesamten Literaturgeschichte. Sogar viele Zeitungsberichte wären ohne Wein nie gedruckt worden", versichert der Schriftsteller. Er erinnert auch an Ernest Hemingway, der viele seiner Entdeckungen ohne Wein nie gemacht hätte, und Manu Leguineche, dessen Werke ohne das Getränk kaum vorstellbar wären.

Auch wenn er beim Schreiben nüchtern ist, muss er zugeben, dass es Momente im Leben gibt, in denen man auf Wein nicht verzichten kann: zum Beispiel bei einem Abendessen mit köstlichen Speisen und guter Unterhaltung und auch sonst, um den Genuss oder die Kreativität zu steigern. "Um mal einen konkreten Fall zu erzählen: Vor ein paar Tagen habe ich Luis Landero interviewt und, als wir gerade anfangen wollten zu reden, hat er sich ein Glas eingeschenkt - er brauchte den Wein um den Mund aufzubekommen", erinnert sich Cruz.

Der Schriftsteller gesteht, dass er eine Schwäche für Kamillentee und sorgfältig gewählte Weine hat. Beides findet er sehr anregend. In Bezug auf den Wein bewundert er die Fähigkeit seiner Frau, immer den passenden Wein zu wählen. Die Frage, ob er glaubt, Frauen seinen sensibler bei Weingenuss und Auswahl - ein Thema, das die Moderatorinnen Marta Robles (Journalistin) und Carmen Posadas (Schriftstellerin) auf anderen Podien bei der FENAVIN behandelt wird - verneint er nachdrücklich: "Es gibt Männer und es gibt Frauen und wir unterscheiden uns alle voneinander. Ich glaube nicht an Kategorien, die sich nur auf das Geschlecht beziehen".

"Man muss liebevoll erklären, dass Wein zum wahren Lebensgenuss dazu gehört"

Dem rückläufigen Konsum von Wein in Spanien, einem in den letzten Jahren in Spanien viel diskutiertem Thema, könne man am besten entgegenwirken, indem man liebevoll erklärt, dass Wein ein niedrigprozentiges alkoholisches Getränk ist und zugleich eines der wichtigsten Getränke in unserem Kulturkreis. "Wenn die Leute erkennen, dass Wein zum wahren Lebensgenuss dazugehört, werden sie ihn auch wieder zu einem festen Bestandteil ihres Speiseplans machen."

In dieser Hinsicht stimmt er der FENAVIN zu, dass es darum gehen muss den Ruf des Weins zu verbessern, indem er mit Kultur, Sport, Gesundheit und anderen positiv besetzten Werten in Verbindung gebracht wird. Abschließend lobt Cruz die Spanische Weinmesse, die ihre Tore am 1o. Mai in Ciudad Real öffnet, als eine sehr professionelle Messe, die sich mit Leidenschaft der Aufgabe widmet, den Wein so vielen Menschen wie möglich nahe zu bringen.

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