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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Mit der Verteidigung der natürlichen Weineigenschaften wird das Rahmenprogramm der sechsten FENAVIN-Ausgabe eröffnet

Das Fachseminar führt ein in die Besonderheiten und die Situation dieser Weingattungen in Spanien.

06.05.2011 | 

Mit dem Vortrag "Natürliche Weine - die wahren Terroir-Weine" wird das Rahmenprogramm der Messe eröffnet, die vom 10. bis 12. in Ciudad Real stattfindet. Julián Ruiz, Mitbegründer des Verbands der Erzeuger Natürlicher Weine in Spanien -PVN- führt ein in die Besonderheiten und die Situation dieser Weingattungen in Spanien. Jørgen Ljøstad, Erzeuger natürlicher Weine im italienischen Piemont, wird seinerseits von seinen Erfahrungen als Hersteller und norwegischer Importeur berichten sowie das Thema international ausrichten.

Um sich der Angelegenheit anzunähern, sei zunächst gesagt, dass man unter natürlichen Weinen solche versteht, die mit der geringst möglichen Eingriffen bereitet werden. Das Ergebnis ist ein getreues Abbild der Gegend, wo der Wein herstammt. Was ihn von den ökologischen Weinen unterscheidet, ist dass diese das Verbot gewisser chemischer und mineralischer Substanzen orthodoxer handhaben.

Gemäß den Zehn Geboten des Verbands der Erzeuger Natürlicher Weine Spaniens, dem aktuell 30 Weingüter angehören, müssen solche Weine die folgenden Erfordernisse erfüllen: umweltschonender Anbau; Verpflichtung gegenüber der natürlichen Umgebung; der Winzer ist Akteur sämtlicher Prozesse, er prüft den Weinberg, ist für alle durchgeführten Arbeiten verantwortlich und trifft die Entscheidungen; Authentizität und Einzigartigkeit müssen gewährleistet sein, daher das Verbots Wein hinzuzukaufen und die Verteidigung der Hand- und handwerklichen Arbeit, außerdem darf die schwefelige Säure 20mg/l nicht überschreiten.

Julián Ruiz, Gründer des Ökologischen Weinguts Bruno Ruiz, erstes Bioweingut der Provinz Toledo, Mitbegründer des Verbands PVN und Direktor der Gruppe Esencia Rural, hat sich auf die Produktion handwerklicher Erzeugnisse spezialisiert und uns damit bei der Markttendenz zur Erzeugung natürlicher Weine und Lebensmitteln einiges voraus. Ruiz findet, dass wir in Spanien gegenüber anderen Erzeugerländern, wie Frankreich oder Italien, ziemlich rückständig sind, was das angeht, obwohl in der Mancha natürliche Weine mit mehr Struktur bereitet werden könnten, die in Nase und Mund eleganter seien, außergewöhnlicher. "Zweifellos ist Spanien ein Weinbauland mit vielen Möglichkeiten und einem großen Potenzial, aber es fehlt uns an Erfahrung". Was allerdings den Verbrauch angeht, da gibt es eine Mode, bei der uns Europa einiges voraus hat, die der Ökoweine, der natürlichen und biologisch-dynamisch hergestellten Weine, die zwar alle in Abstufungen ähnlichen Parametern folgen. Gemeinsam lehnen sie die Homogenisierung und die "industrielle" Weinbehandlung ab, weil sie erreichen wollen, dass der Wein sozusagen von alleine die Persönlichkeit seines Terroirs und seiner Rebsorte entwickelt.

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