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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Josep Roca erhält auf der FENAVIN 2011 den Sonderpreis für die Förderung der Qualität im Speiselokal

Auf der Messe findet die 5. Preisverleihung des spanischen Hotelverbands statt, der während der Weinausstellung auch eine Podiumsdiskussion über die Sommelier-Ausbildung veranstaltet

05.05.2011 | 

Auch in diesem Jahr übernehmen Hotel- und Restaurantgewerbe eine tragende Rolle auf der Spanischen Weinmesse, der FENAVIN 2011, die vom 10. bis 12. Mai in Ciudad Real stattfindet. Zunächst werden am 11. Mai zum fünften Mal die Preise für die Förderung der Qualität im Speiselokal verliehen, die der Spanische Verband der Maîtres d'Hôtel und Servicemitarbeiter (AMYCE) zweijährig ausschreibt.

Der Sonderpreis geht bei dieser Edition an Josep Roca aus dem Lokal Celler Can Roca, einem Restaurant, das kürzlich von der namhaften britischen Zeitschrift Restaurant zum zweitbesten der Welt gekürt wurde. Der Sommelier und Oberkellner ist für diesen Preis sehr dankbar. "Für mich bedeutet er, bei mit daheim anerkannt zu werden, sozusagen von Kollege zu Kollege. Was könnte es schöneres geben?", fragt Josep Roca bescheiden und nimmt den Preis mit der Selbstverpflichtung entgegen, sich zum Botschafter der AMYCE zu machen und darauf zu pochen, dass wir "eine Symbiose zwischen Service und Küche benötigen. An dieser Stelle müssen wir unbedingt enger zusammenarbeiten, um es in unserem Sektor zu etwas zu bringen".

Während Arturo Cantoblanco die Auszeichnung der Kategorie als Bestes Hotel erhält, bekommt der Verlag Prensa Ibérica den Preis für das beste Kommunikationsmedium, Silken als Hotelkette, San Sebastián Gastronomika als Messe und die CECC in Barcelona als Ausbildungsstätte.

"Ein Sommelier darf nicht vergessen, dass er zum Service gehört und nicht Önologe ist"

Am 12. Mai findet eine weitere Veranstaltung statt, die der Verband AMYCE organisiert hat. Nämlich ein Podiumsgespräch unter dem Titel "Ausbildungsstätten für Sommeliers", um aufzuzeigen, wie die Aktualität und die Zukunft für diesen Beruf aussieht. Der Landwirtschaftsjournalist José Luis Murcia wird die Moderation des Gesprächs zwischen den Vertretern verschiedener Lehranstalten übernehmen, nämlich aus dem IFE in Madrid, aus der Hotelfachschule von Artxanda, aus dem Integrativen Andalusischen Ausbildungszentrum für Freizeitindustrie (CIOMIJAS), aus dem Spanischen Institut für Qualifizierungen (INCUAL) und aus dem Institut für Rebe und Wein von Castilla-La Mancha (IVICAM).

Am wichtigsten findet José Luis Murcia, "dass die Ausbildung zum Sommelier vereinheitlicht und geregelt wird. Ich glaube, dass dies ein notwendiger Beruf ist. Bei uns sinkt ja der Weinverbrauch, von daher ist es entscheidend, dass dafür geworben wird, und dass sich die Stimme von Experten vernehmen lässt, die was von ihrer Sache verstehen".

Was das betrifft, so ist der Ehrenvorsitzende von AMYCE Mariano Castellanos der Ansicht, dass es heute "sehr kundige Sommeliers gibt, die aber einen komplizierten Fachjargon sprechen und die Gäste damit langweilen. Ein Sommelier darf nicht vergessen, dass er zum Service gehört und nicht Önologe ist, und dass die meisten Gäste nichts anderes wollen, als einen Wein genießen, sie haben kein Interesse daran ihn in den Himmel zu loben oder zu studieren".

Beide sind sich darin einig, dass Gastronomie und Wein, also Küche und Service eine Einheit bilden, und dass ein Sommelier die Speisen und die jahreszeitlichen Erzeugnisse kennen muss, um in der Lage zu sein, Zusammenstellungen von Gerichten mit Weinen zu empfehlen. "Und je besser ein Sommelier ist, desto eher empfiehlt er Weine mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Letzten Endes geht es darum, dem auf den Gast einzugehen und ihn zufrieden zu stellen, in der aktuellen Wirtschaftslage gewinnt dieser Punkt unweigerlich an Bedeutung", erläutert Murcia zusammenfassend.

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