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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der Lyriker Pedro González Moreno wirft während der FENAVIN einen literarischen Blick auf die "Kräfte des Weins"

In seinem Vortrag 'Wein, Literatur und Erinnerungen', am 11. Mai um 18.00 Uhr, werden auch Auszüge aus Prosa und Lyrik gelesen.

04.05.2011 | 

Die Spanische Weinmesse FENAVIN, die vom 10. bis 12. Mai in Ciudad Real stattfindet, hat einen interessanten literarischen Rundblick mit stark persönlichem Akzent des Buchautors und Lyrikers Pedro Antonio González Moreno aus Ciudad Real auf dem Programm stehen - und natürlich geht es dabei um die Welt des Weins.

Im Vortrag 'Wein, Literatur und Erinnerungen', den er am 11. Mai um 18.00 Uhr hält, lässt González Moreno den Wein in der Literatur zu Wort kommen und wirft dafür einen Blick in die Bücher von Autoren wie, Cervantes mit seinem Don Quijote, den Erzpriester Gonzalo de Berceo aus Hita und die Schriftsteller aus der Mancha Eladio Cabañero und Sagrario Torres. Dabei wird, wie der Autor erläutert, sein Vortrag zum Thema mit Lesungen von Gedichten zu dessen Untermalung abwechseln. Diesen Teil der Veranstaltung übernimmt der in der Provinz von Ciudad Real und durch zwei Gedichtbände bekannte Dichter José María González Ortega.

Zunächst wird sich González Moreno an die Rolle von Wein in seiner Kindheit in der Mancha erinnern. "Ich will Erinnerung an meine Kindheit aufleben lassen, mit dem ständigen Karrenverkehr zu den Weinkellern und der Arbeit meiner Familie." Im zweiten Teil der Veranstaltung will für die Teilnehmer den Wein in der spanischen Literatur zu Wort kommen lassen und mit schönen, bekannten Versen illustrieren.

Was das angeht, so hat er bereits eins verraten, nämlich dass der Wein literarisch gesprochen über verschiedene Kräfte verfügt: heilende oder medizinische, "sowohl für den Körper als auch für die Seele"; enthemmende, "weil er Fesseln löst"; und "rosthemmende", die in seinem Vortrag mit dem Mythos der ewigen Jugend im Faust in Verbindung gebracht werden.

Das Dionysische gegenüber dem Apollinischen

Er wird auch Überlegungen über die Vielfalt der "Weinarchitektur" anstellen, von der Kurve bis zur Gerade. "Das spontane Gefühl zum Wein ist ein dionysisches, impulsives, rundes: wie seine Frucht, die Fässer, das Glas, etc., und weniger das Ausgewogene und Apollinische, abgesehen von deren schrecklicher Ausnahme in Form des Tetrapacks, in dem mancher Wein abgefüllt ist."

González Moreno wird zum ersten Mal auf der FENAVIN auftreten. Nach seiner Ansicht ist die Messe ein Ereignis von großer nationaler und internationaler Bedeutung, "denn sie führt Kellermeister und Winzer an der Kultur des Marketings heran".

Pedro Antonio González Moreno (Calzada de Calatrava, Ciudad Real, 1960) bekennt sich zur Mancha und gesteht, dass er ein großer Weinliebhaber ist. Sein lyrisches Werk ist teilweise in der Anthologie 'La erosión y sus formas' (Erosion und ihre Formen), Madrid, Vitruvio, 2007 publiziert worden. Außerdem ist er Autor des Essays 'Aproximación a la poesía manchega' (Annäherung an die Lyrik aus der Mancha) in der Biblioteca de Autores Manchegos. Unter anderen Auszeichnungen hat er einen Preis von Adonais für 'Pentagrama para escribir silencios' (Pentagramm für das Schreiben von Stille) erhalten.

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