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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Der Historiker Manuel Espadas und die Journalistin Elena Díaz Funchal geben Einblicke in die soziale und sakrale Bedeutung des Weins in der Römerzeit

Die junge Autorin aus Toledo betritt mit ihrem Buch 'La historia del vino en la Antigua Roma' (Die Geschichte des Weins im Alten Rom), das auf der FENAVIN präsentiert wird, die Welt der Literatur

02.05.2011 | 

Der Historiker und Forscher an der größten Forschungseinrichtung Spaniens, dem CSIC, Manuel Espadas Burgos, stellt auf der FENAVIN eine interessante Neuerscheinung der Journalistin und Autorin Elena Díaz Funchal mit dem Titel 'La historia del vino en la Antigua Roma' (Die Geschichte des Weins im Alten Rom) vor. Eine leichte, angenehme Lektüre auf dem Hintergrund einer sorgfältigen, ausführlichen bibliographischen und dokumentarischen Recherche, das ist der erste von dieser Autorin vorlegte Titel, "der auf der Spanischen Weinmesse seinen Segen erhält". Die Messe sei dafür der denkbar beste Rahmen in einem Land, "wo Wein ein besonders wichtiges Element ist, nicht allein in gastronomischer und kultureller Hinsicht, sondern auch aus religiösen Gründen", so der promovierte Historiker der Universidad Complutense von Madrid.

Für Espadas Burgos, der zum ersten Mal auf der FENAVIN sein wird, ist der Titel für jeden ein Muss, der die Bedeutung des Weins für die europäische, und insbesondere für die römische Welt erfassen will, die er berufshalber und durch einem neujährigen Aufenthalt in Rom bestens kennt.

Die Präsentation verspricht insofern interessant zu werden, als der Historiker aus Ciudad Real sie mit Anekdoten seiner Besuche in Vil-la Adriana und in Pompeji anreichern wird - geschichtsträchtige Orte, an denen sich aus nächster Nähe studieren lässt, was der Wein für die römische Kultur war: "Die Wände sind dort voller Malereien von Banketten, Mahlzeiten, Bodegas, Keltern, Tavernen … " Noch heute, erinnert er, werden römische Festgelage mit Gerichten aus den lateinischen Texten veranstaltet und werden Weine bereitet, die damals getrunken wurden und "sehr schwer zu konservieren sind", bemerkt der Forscher.

Die Journalistin Elena Díaz Funchal (Toledo, 1979), die mit ihrem Erstlingswerk die literarische Welt betritt, beschreibt ihr Buch als "ein Kompendium zum Wissen, wie vor 2000 Jahren Wein angebaut, hergestellt und getrunken wurde, und wie dieses Nahrungsmittel die römische Literatur, die medizinische und gastronomische Tradition und die Kunst beeinflusst hat". Sie weist darauf hin, dass sie durch Zufall, auf eine Anregung des Verlegers Jesús Ayuso hin, das Projekt aufgegriffen habe.

Obwohl sie einräumt keine Weinexpertin zu sein, habe sie bei ihren Recherchen gestaunt, wie groß der Nachlass der Römern an die europäische Kultur sei und wie eng die Verbindung zwischen Wein und Religion, "so prägte der Wein den Kalender der Feiertage und war fester Bestandteil von Riten und Opfern an die Götter".

Zusammenkünfte rund um den Wein oder 'Symposien'

Mit dieser Publikation, die den Untertitel 'El vino como alimento del espíritu de la civilización occidental' (Wein als Geistesnahrung der westlichen Zivilisation) trägt, möchte die junge Autorin die Neugier des Lesers wecken, den sie nicht eingrenzt. "Ich habe kein Buch für ein bestimmtes Fachpublikum geschrieben, sondern für jeden, der sich auf angenehme Weise in eine Dokumentation über die Bedeutung des Weins bei den Römern vertiefen will". Eine Zivilisation, die Díaz Funchal zufolge, ihrerseits von den Sitten und Gepflogenheiten der Etrusker, der Griechen und Karthager u. a. geprägt war, dazu gehörten das Weinverbot für Frauen, die Zusammenkünfte von Adligen rund um den Bacchus-Nektar, auch Symposien genannt, und die Lagerung von Weinen, die als geweiht angesehen wurden, in sehr reinen Tonkrügen.

Díaz Funchal, Journalistin beim Castilla-La Mancha-Magazin der Regionalregierung, ist überzeugt, dass es die römische Zivilisation war, die den Weinbau professionalisiert und die Rebennutzung rentabel gemacht habe. Gleichzeitig habe sie die Weinkultur, im Zuge der Ausweitung des römischen Imperiums durch die Soldaten, in ganz Europa verbreitet. Eine Tradition, die sich, trotz des Niedergangs des Römischen Reiches tausend Jahre darauf, in der christlichen Welt gehalten habe, "als sakrales Element wurde der Wein in die Eucharistiefeier übernommen; Außerdem haben die Mönche den Weinbau gepflegt". In ihrem Buch ist auch die Rede vom Letzten Abendmahl, bei dem das Sakrament der Eucharistie eingesetzt wird; die Autorin stellt über die von Jesus verwendete Weinsorte verschiedene Hypothesen an.

Die Präsentation des Buches 'La historia del vino en la Antigua Roma' findet am ersten Messetag, dem 10. Mai, um 18.00 Uhr in Saal 2, statt. Der Verleger Jesús Ayuso wird ebenfalls anwesend sein; er beschreibt den Titel als "wertvollen Rundgang durch das Alte Rom, bei dem der Wein als roter Faden dient". Ayuso, Träger der Goldmedaille für berufliche Verdienste und des regionalen Verdienstabzeichens von Castilla-La Mancha, wies darauf hin, dass der Verlag Endymion die Auflage von 1000 Exemplaren sorgfältig aufgemacht habe mit einem an die Weinmythologie der Römerzeit angelehnten Titelbild.

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