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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Die Emissionen von Treibhausgasen können sich als Barriere für den spanischen Weinexport erweisen

Strategien zur Verringerung des CO2-Ausstosses im Weinsektor werden auf der Fenavin 2011 vorgestellt

01.05.2011 | 

Die Experten Alejandro López-Cortijo, Direktor des Beraterbüros für Klimawandel und Umwelt IIMA, und Manuel Sánchez-Brunete, Winzer und Projektleiter für Agrarlebensmittel des internationalen Beraterbüros INCLAMCO2, werden auf der sechsten Ausgabe der Fenavin einen Vortrag halten zum Thema 'CO2-Ausstoß im Weinbausektor'.
Zum einen wird Alejandro López-Cortijo die allgemeinen Auswirkungen des Austoßes von Treibhausgasen mit besonderem Augenmerk auf den Weinbausektor besprechen. Zum anderen wird Sánchez-Brunete die praktische Umsetzung dieser Erkenntnisse auf Standards im Weinbau sowie die Kosten- und Berechnungsmodelle dieser Emissionen nach Größe des Weinguts erläutern.

Was die Umwelt angeht, läuft in Spanien alles über politische Regulierungen, von daher braucht es unbedingt Impulse durch Beratungsbüros, öffentliche Stellen und die Herkunftsbezeichnungen selbst. Diese Organismen müssten sich für die Einsetzung von Mechanismus zur Berechnung der Treibhausgase und von Verfahren zur Reduzierung dieser Emissionen stark machen und über Kampagnen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Weinbausektor hier nicht nur eine moralische Aufgabe hat, sondern durchaus auch Energieeinsparungen und -gewinne. Es geht darum, "ökologische" Verfahren im Weinbau zu etablieren - angefangen bei der Pflege des Weinbergs, über die Behandlung der Rückstände, die Kühlung, die Herstellen von Glasflaschen, bis hin zur Logistik - , die bis zu 50% der Treibhausgasemissionen einsparen.

Für López-Cortijo "gehört der spanische Weinbausektor zu den Sektoren, die am schnellsten freiwillig ihren Beitrag zu leisten gewillt sind, um die Treibhausgasemissionen zu verringern, aber dennoch bleibt viel zu tun. Das Ziel besteht darin, nicht nur schonend mit der Umwelt umzugehen, sondern auch ein Marketing zu verfolgen, das den Bodegas erlaubt, Marktquoten zu erobern und sich von ihrer Konkurrenz zu differenzieren. Die großen Vertriebsketten sind nämlich dabei, auf internationaler Ebene Maßstäbe zu entwickeln, um Öko-Weine und Weine der weißen Marke zu vermarkten, die sich dieser Sache verpflichtet haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie in Zukunft die spanischen Weine, die diese Umweltstandards nicht erfüllen, verdrängen."

Zweifellos handelt es sich um ein Thema von wachsender Aktualität aufgrund der Unterzeichung des Kyoto-Protokolls. Weil es um einen Beitrag zum Umweltschutz und Konsequenzen für den Weinexport geht, hält die Fenavin das Thema für äußerst wichtig, denn auf internationaler Ebene ist man teilweise schon weiter. Diese Situation bringt Spanien gegenüber Ländern, in denen gerade eine neue Umweltgesetzgebung verabschiedet wird, in eine schwierige Lage, denn dadurch können Barrieren für die Vermarktung spanischer Weine entstehen. Bei dieser Aussicht gibt sich Alejandro López-Cortijo kompromisslos: "Für die Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Weinbausektor braucht es eine umfassende Informationskampagne".

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