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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

Die Internet-Plattform WINETech verschafft Messeteilnehmern Zugang zu neuen technologischen Errungenschaften von sieben europäischen Weinbauregionen

Die Agrarorganisation Cooperativas Agroalimentarias de Castilla-La Mancha führt die Region auf der europäischen Internet-Plattform an. Außerdem veranstaltet sie auf der Spanischen Weinmesse (FENAVIN) ihre Vollversammlung, zu der über einhundert Mitglieder erwartet werden

28.04.2011 | 

Auf der Online-Plattform WINETech haben Unternehmen Zugang zu den technologischen Errungenschaften von elf Fachorganisationen aus sieben Weinbauregionen Spaniens, Frankreichs und Portugals. WINETech präsentiert sich auf der diesjährigen Spanischen Weinmesse (FENAVIN), die vom 10. bis 12. Mai stattfindet.

Ziel der Plattform ist es, die Welt der Unternehmer mit den spezifischen Forschungsgruppen des Weinbausektors in Verbindung zu bringen, die gewöhnlich wenig Kontakt zueinander haben. Das Tool ging 2009 online, es verfügt über ein Budget von 1,6 Millionen Euro und wird zu 75 Prozent durch Feder-Fonds finanziert. Das Projekt möchte die anwendungsorientierte Forschung (F+E) und den Technologietransfer zu den Weingütern anregen.

Am ersten Messetag wird in Zusammenarbeit mit der Organisation Cooperativas Agroalimentarias de Castilla-La Mancha ein Workshop stattfinden, um die Plattform bekannt zu machen. Die Experten Shira Murciano und Jesús Ángel Peñaranda sowie die Forscher Manuel Carmona und Rosario Salinas von der Universität Castilla-La Mancha werden an dieser Veranstaltung mitwirken.

Die Regionen Castilla-La Mancha, Castilla y León, Galicia und La Rioja, die französischen Landkreise Languedoc Rousillon sowie die portugiesischen Regionen Alentejo und Norte nehmen an der Plattform teil. Diese wichtigen Weinbaugebiete stellen ihre Errungenschaften in der Forschung Weinbaubetrieben zur Verfügung, die sich technologisch verbessern wollen. "So können wir geographische Barrieren überwinden und neue Verbindungen zwischen Regionen schaffen, die es heute so nicht gibt. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu allen Forschungsgruppen in den teilnehmenden Regionen", erklärt die Agraringenieurin Shira Murciano von der Organisation Cooperativas Agroalimentarias de Castilla-La Mancha.

Für die Online-Plattform musste mühsame Vorarbeit geleistet werden, die bereits erste Ergebnisse zeigt. Es sind zunächst Informationen über den technologischen Bedarf der Weingüter gesammelt worden, außerdem galt es herauszufinden, welche Projekte für die Betriebe des Sektors von Interesse sind. In Castilla-La Mancha legte die Universität eine Datenbank an, in der das gesamte Angebot der F+E gefunden werden kann. Das Tool kann online unter www.winetech-sudoe.eu oder www.agroalimentariasclm.coop aufgerufen werden und soll demnächst durch eine Fachzeitschrift ergänzt werden.

'Ent-alkoholisierung' des Weins

Die Unternehmen aus Castilla-La Mancha sind laut Murciano besonders interessiert an den Forschungsthemen: ‚Ent-alkoholisierung' von Wein, effiziente Bewässerung, schnelle und einfache Diagnoseverfahren für Reben und Verwertung von Nebenprodukten. In Bezug auf den ersten Punkt berichtet die Expertin, dass die Nachfrage nach Wein mit einem geringen Alkoholgehalt steigt. "Obwohl es bereits einige Methoden gibt, um dies zu erreichen, müssen wir auf dem Gebiet noch weiter forschen, damit wir nicht die organoleptische Qualität des Weins einbüßen", betont Murciano. "Außerdem suchen die Weingüter bessere und preiswertere Kontrollverfahren für die Rebenqualität, i.e. deren Gesundheit, Farbe, Reifegrad und andere Merkmale, wie etwa die Schale. Abgesehen informiert die Plattform Weingüter unter anderem über Hefen und Enzyme. Dies sind Bereiche, in die regulierend eingegriffen werden sollte", meint die Expertin.

Forschungsgruppen lernen durch das europäische Online-Projekt die Anliegen der Betriebe aus dem Weinbausektor besser kennen und können, nach Ansicht von Shira Murciano, dadurch in Zukunft praxisorientierter forschen.

Mitgliederversammlung

Wie andere große Landwirtschafsorganisationen, haben die Cooperativas Agroalimentarias de Castilla-La Mancha ebenfalls ihre Jahresversammlung auf die FENAVIN verlegt. Es werden über hundert Mitglieder erwartet. Auf der Tagesordnung steht ein Strategieplan für das Kooperativenwesen, der den Kooperativen im Weinbausektor helfen soll, sich unternehmerisch zu verbessern. Anschließend wird es um die Bestätigung der Aktionslinien des Verbands und um die Rechnungsprüfung des letzten Geschäftsjahres gehen. Die Versammlung findet am 11. Mai im Festsaal des Messezentrums von Ciudad Real statt.

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