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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Auf dem diesjährigen FENAVIN-Programm steht eine Vermählung von Wild mit Weinen aus der Mancha

Die von Bodegas und Gaststätten aus Ciudad Real gegründete Initiative ‘Mejor con Vino’ (Besser mit Wein) will den Reichtum von Süß- und Schaumweinen aus Castilla-La Mancha vorstellen und mit kleinen kulinarischen Kunstwerken abrunden

25.04.2011 | 

Spaniens Reichtum an Rebsorten und Weinen ergänzt sich vorzüglich mit der vielseitigen und erlesenen Gastronomie des Landes. So werden auf der Spanischen Weinmesse (FENAVIN), die vom 10. bis 12. Mai stattfindet, einige interessante Kombinationen zum Probieren bereit stehen, darunter Schaum- und Süßweine aus Castilla-La Mancha, ergänzt durch Appetithappen aus der Küche der Mancha; oder erlesenes Wild aus der andalusischen Küche, begossen mit trockenen Sherrys aus Córdoba. Bei der Vorbereitung dieser verlockenden Degustationen werden die kleinsten Details berücksichtigt, um den Teilnehmern beim Genuss der vorzüglichen Weine und der kleinen essbaren Kunstwerke, in der die kulinarische Weisheit eines ganzen Landes steckt, die ganze Bandbreite der Sinneseindrücke zu ermöglichen.

Neu auf der FENAVIN ist die Vermählung von Wild mit Weinen aus Castilla-La Mancha, eine vom Spanischen Netzwerk für Wild Asiccaza organisierte Verkostung. Der noch junge Asicazza möchte die Vorzüge des Produkts bekannt machen "und das könnte gar nicht besser gehen, als Hand in Hand mit den Weinkellereien der Region und in einem einzigartigen Rahmen wie der FENAVIN", so Geschäftsführer Jaime Hurtado.

Als Schmorfleisch oder im Eintopf mit kräftigeren Weinen begleitet; mariniert und als Paté mit leichteren Weinen, passt das magere Fleisch von Wild "perfekt" in den Speisplan von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern, erläutert Hurtado. Mit einem auf den Export konzentrierten Markt möchte Asicazza den noch ruhenden Binnenhandel beleben, "wir wollen, dass der spanische Verbraucher, die Vorzüge der verschiedenen Wildsorten zu schätzen weiß und sie beim täglichen Einkauf berücksichtigt. Denn ich bin sicher, dass sich der Verbraucher umstellt, wenn im Supermarkt das Rebhuhn aus Montiel neben dem Farmerhähnchen angeboten wird", glaubt er.

Während das Netzwerk mitten in der Erarbeitung von Strategieplänen und Marktstudien zu Produktion und Zugang zu Wildfleisch steckt, beabsichtigt Asicazza, sich mit der Verkostung auf der FENAVIN hauptsächlich an die Kommunikationsmedien zu richten, damit sie die Erlesenheit dieses Fleisches mit seinen reichen Naturvorkommen kennen lernen und darüber berichten, dazu dürfen die Pressevertreter und übrigen Gäste die besten in der Region gekelterten Weine genießen. Die Verkostung findet am 11. Mai um 12.00 Uhr im Bereich der Gastronomieausstellung statt und ist auf 30 Personen begrenzt.

Die Verkostungen von Speisen & Weinen des Projekts Mejor con Vino gehören zur Messeroutine, denn die Initiative der Gaststätten- und Weinbauverbände von Ciudad Real wird vom Provinzialrat finanziert, mit dem Ziel in der Bevölkerung eine Weinkultur zu schaffen und durch Werbung, Ausbildung und einen guten gastronomischen Weinservice zu stärken. Auf der diesjährigen Edition wird die Initiative Mejor con Vino die Gäste ihrer Degustation mit Schaum- und Süßweinen überraschen, ergänzt durch gastronomische Kostbarkeiten aus der Provinz. Zunächst war zwar geplant, jedem Weintyp einen bestimmten Tag vorzubehalten, nun zieht es die Organisation jedoch vor, drei Schaumweine und zwei Süßweine jeweils in eine Verkostung zu integrieren, um die Kombinationen "variabler und anregender" zu gestalten; diese Verkostungen finden am 10. Mai um 11.15 Uhr im Bereich der Gastronomieausstellungen und am 11. Mai um 17.30 Uhr im Saal 'Custodio Zamarra' statt. Dabei bleibt das Hauptziel, wie Cristina Miranda vom Gaststättenverband erinnert, dass Unternehmer und Profis (von innerhalb und außerhalb unsrer Provinz) die Qualität unserer Weine schätzen lernen und sie mit kleinen kulinarischen Kunstwerken abzurunden verstehen, um die Nuancen jedes Weins aufzuwerten.

Sherrys aus Montilla mit Autoren-Tapas

Der Kontrollrat der Herkunftsbezeichnung Montilla-Moriles aus Córdoba wird auch diesmal die Fach- und Laienwelt mit vier verschiedenen Weinsorten (Sherry, trockener Sherry, würziger Sherry und Pedro Ximénez) in Erstaunen versetzen, besonders in der Kombination mit den geplanten Autoren-Tapas. Der Sekretär des CRDO Manuel López Alejandre zeigt sich als Vertreter der teilnehmenden Bodegas hocherfreut, erneut auf der Messe dabei zu sein (was er seit der Erstausgabe tut), denn "unsere Ergebnisse waren bestens, wir sind hochzufrieden", versichert er. Für diesen Kontrollrat repräsentiert die FENAVIN nämlich die kommerziellste Seite des Sektors mit ihrer Vielzahl an Einkäufern, damit die Bodegas Geschäfte machen können, "die Messe verfolgt ein eindeutiges Ziel und ist nicht Treffpunkt, um einen zu heben", stellt er klar.

Die DO Montilla-Moriles, gegründet 1945, umfasst eine Rebfläche von 6.000 ha mit einer Produktion von mehr als 26 Millionen Litern, im Wesentlichen Sherry und Pedro Ximénez, vor allem für den Inlandmarkt, besonders Andalusien, aber auch Madrid, Katalonien, Kantabrien. Drei Millionen Liter werden nach Kanada, in die USA, nach Iberoamerika, Japan, Deutschland, die Benelux-Länder, Australien, etc. ausgeführt.

Der Sherry ist, nach Aussagen von López Alejandre, trocken, leicht bitter und salzig, während der trockene Sherry kräftiger in der Nase ist, amberfarben, betont, noch bitterer und duftender als der Vorangehende. Der würzige Sherry, so fährt der Fachmann fort, ist ein oxidativ ausgebauter Wein und einfacher für den Verkoster, weil er keine komplexe Blume hat, und der Pedro Ximénez ist der Prototyp des Dessertweins mit einem Geschmack nach Rosinen, Datteln und im Mund "wie reinster Honig", sagt er.

Diese einzigartigen Erzeugnisse werden mit ausgewählten Autoren-Tapas kombiniert. Den Sherry soll ein Iberischer-Schinken piccolino mit Olivenöl, beträufelt mit Córdoba-Sauce begleiten; den trockene Sherry eine Spanferkelfrikadelle mit Kartoffelcreme und einer Pfeffersauce aus Pimiento de piquillo; zum würzigen Sherry gibt es ein Häppchen oder "Minihamburger" aus Ochsenschwarz mit Zwiebelchen und iberischem Bauchfleisch; und für den Pedro Ximénez ist eine Nachspeise eingeplant, eine Milchreiscreme mit Baiserhaube und Süßweingelatine.

Für die Köstlichkeiten verantwortlich ist die Casa Matías in Cañete de las Torres (Córdoba), deren Chef Matías Vega Ortiz verrät, dass diese Tapas eigens für die FENAVIN entworfen wurden, um dort die typische Küche Córdobas vorzustellen, "der würzige Sherry kann zum Beispiele wie ein Wermut oder ein Wein mit mehr Boden getrunken werden, dazu passt sehr gut der Ochsenschwanz, und der Pedro Ximénez passt perfekt zu der mit Gelatineperlen aus natürlichen Algen bestreuten süßen Creme".

Als Liebhaber der guten Küche und vehementer Verteidiger der Weine seiner Region, erzählt Matías Vega, er sei kein Anhänger der Philosophie, derzufolge zu Fleisch Rotwein gehöre, "diese Weine aus Córdoba können mit jeder Speise kombiniert werden, aber sie wollen mit Muße genossen und eine Weile im Mund geschmeckt werden", bemerkt er abschließend.

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