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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Kürzlich eingerichtete technologische Weinplattform wird als EU-Pionier auf der FENAVIN präsentiert

Als Treffpunkt aller Beteiligter will sie Spaniens Wettbewerbsfähigkeit stützten und seine Rolle als europäischer Branchenführer festigen

19.04.2011 | 

Mit einem untrüglichen Gespür für die Bedeutung von Wissenschaft und Technik sowie Aktionsplänen für den Forschritt in der Weinwelt liefert die FENAVIN der kürzlich vom Ministerium für Wissenschaft und Innovation gegründeten Plataforma Tecnológica del Vino (Technologische Weinplattform) die Bühne, damit sie sich der Öffentlichkeit präsentieren kann.

Es handle sich, so erläutert die promovierte Wissenschaftlerin aus dem Fachbeirat Trinidad Márquez, um die erste Technologische Weinplattform (PTV) dieser Art, die in Europa ans Netz gehe, "denn bisher gibt es in keinem anderen für die Branche relevanten europäischen Land einen vergleichbaren Computercluster". Der sei aber ein Instrument, so ergänzt sie, das Spaniens Wettbewerbsfähigkeit stützen und seine Rolle als europäischer Branchenführer festigen könne.

Das Forum wird vom Unternehmen geleitet, dient aber als Treffpunkt für sämtliche Akteure der Branche, von Weinkellereien und Dienstleister über die öffentliche Verwaltung und Institutionen, Unternehmerverbände und Kontrollräten bis hin zu Universitäten und Weinstädten etc. An dieser Ressource sind die kompetentesten Fachleute, Wissenschaftler und Technologen beteiligt, um für die Weinbranche Strategien und bedürfnisorientierte Aktionspläne zu analysieren bzw. auszuführen.

Die PTV geht mit einer Subvention von 276.000 Euro und um die hundert bei ihr angemeldeten, öffentlichen und privaten Einrichtungen an den Start. Gegen Ende des zweiten Trimesters soll sie offiziell in einer konstituierenden Vollversammlung organisiert werden, um anschließend ihre Bemühungen darauf zu richten, Zukunftsvisionen für den Sektor zu schaffen, die in einer Strategischen Agenda für den Weinbau nachzulesen sein sollen.

Márquez weist darauf hin, dass die Plattform nicht bloß Informationen und Kenntnisse über den Technologiebedarf und dessen Herausforderungen für Weinwelt und Winzer vermitteln möchte, sondern ebenfalls öffentliche und private Investitionen von Spanien oder Europa für die Projekte und Verträge ihrer Mitglieder und Kooperationspartner koordiniert; den Infrastruktur- und Ausstattungsbedarf eruiert sowie die Verbreitung von F+E im gesamten Sektor durch das Gründen und Betreiben eines Internetportals fördert. Ihr Endziel besteht darin die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Sektors auf internationalem Niveau zu stärken.

Die neun ersten Mitglieder der Plattform sind: Der Spanische Weinverband; das Spanische Institut für Rebe und Wein; die Spanische Konferenz der Kontrollräte; der Spanische Rebschulenverband; die Weinbaubetriebsgruppe; der Zusammenschluss hundertjähriger und traditioneller Bodegas und der Verband der Familien-Bodegas, alle in Rioja; die Bodegas Miguel Torres und das europäische Projekt Wine Tech.

Jeder Betrieb und jeder Fach- oder Berufsverband, so wie sie auf der FENAVIN anzutreffen sind, kann jedoch der PTV über die Homepage www.ptvino.com kostenlos beitreten.

Beim Vortrag "Präsentation der Technologischen Weinplattform und Instrumente des Zentrums für die Technologische Entwicklung der Industrie (CDTI) zur Finanzierung von Betrieben im Weinbausektor", der auf der FENAVIN, am 11. Mai, um 16.00 Uhr in Saal 2 stattfindet, wird auch die Unterstützung des CDTI bei der Finanzierung von Betrieben des Weinbausektors zur Sprache kommen. Denn das CDTI umspannt als öffentliche Stelle, die dem Ministerium für Wissenschaft und Innovation angegliedert ist, einen größeren Rahmen als die technologische Plattform.

Seit 2009 kanalisiert das Zentrum die Anträge zur Finanzierung und Förderung von F+D-Projekten der spanischen Betriebe auf nationaler und internationaler Ebene. Außerdem stellt das CDTI den Betrieben mit seiner Belegschaft von 300 Ingenieren und höheren Akademikern ein strategisches Netz von Auslandsbüros zur Verfügung, z.B. Japan, Belgien Brasilien, China, Indien, USA, etc. Diese Stelle, so erläutert Eduardo Cotillas Provencio von der Direktion der Globalen Innovativen Märkte und der Abteilung für Biochemie, Gesundheit und Agrarlebensmittel des CDTI, bewilligt dem Betrieb eigene finanzielle Mittel und erleichtert den Zugang zu Drittmitteln für Forschungs- und Entwicklungsprojekte im In- und Ausland.

Darüber hinaus leistet das Zentrum Hilfe bei der technologischen Förderung und bei Innovationsprogrammen in den Betrieben, sowie bei multilateralen (Eureka und Iberoeka) und bilateralen Kooperationsprojekten mit Kanada, Japan, China, Südkorea und Südafrika. Eine weitere vom Experten Eduardo Cotillas des CDTI benannte Aufgabe des Zentrums ist die Weitergabe von Berichten zur Vernetzung der von ihm finanzierten Projekte, "um den Betrieben mehr Rechtssicherheit zu geben, wenn es darum geht, Steuererleichterungen zu bekommen".

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