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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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SALA DE PRENSA

NOTAS DE PRENSA

Über 100 asiatische Weineinkäufer, vornehmlich aus China, Hongkong und Taiwan, reisen zur Fenavin

Nemesio de Lara betont "enorme Wachstumsraten bei Asiens Import von europäischem Wein"
Die asiatischen Gäste sind auch auf dem FENAVIN-Seminar "China, zwei Märkte für den Flaschenwein: Empfehlungen für spanische Bodegas" vom IPEX Castilla-La Mancha

17.04.2011 | 

Rund 100 asiatische Weineinkäufer, vornehmlich aus China, werden zur Spanischen Weinmesse in Ciudad Real, der FENAVIN-2011, für die Tage vom 10. bis 12. Mai erwartet. Sie kommen auf Einladung des Instituts für die Auslandspromotion von Castilla-La Mancha IPEX, das mit der Stiftung ‚Castilla-La Mancha Land der Weinberge' und dem Landwirtschaftsministerium von Castilla-La Mancha zusammenarbeitet, und werden nicht nur die Messe besuchen, sondern auch beim Fachseminar "China, zwei Märkte für den Flaschenwein: Empfehlungen für spanische Bodegas" dabei sein, das am 11. Mai stattfindet. Der Präsident der Fenavin Nemesio de Lara betont die enormen Wachstumsraten bi Asiens Importen von Wein aus Europa, was bedeute, dass hier große Gelegenheiten auf die Messe warten.

Die über 100 asiatischen Weineinkäufer kommen vorzugsweise aus China, Hongkong und Taiwan, Schwellenländern, in denen der Konsum wächst und die Nachfrage nach westlichen Erzeugnissen stetig zunimmt, wobei der Wein hoch im Kurs steht, da er in Asien als gesundes Getränk gilt.

Hauptreferent des Fenavin-Seminars zu China ist der Experte Dan Siebers, Sommelier und Leiter von "Summergate Wines" in Nord-China, der den Teilnehmern einen Überblick über Chinas Situation und sein Potential für den Weinsektor und den Weinverkauf verschaffen will. Außer ihm treten der Marketingberater des Pekinger Büros Ignacio Mezquder, der IPEX-Leiter Javier Vega und die Koordinatorin des Auslandsnetzwerks und Gebietsleiterin für Asien im IPEX, Marisa Flores, auf.

Nemesio de Lara: Chinas Weinimport wächst exponentiell

Wie Nemesio de Lara, Präsident der Fenavin, erläutert, ist "der Weineinkauf und -import in China exponentiell gestiegen, was beweist, dass Konsum und Bruttosozialprodukt in diesem Schwellenland mit mehr als 1300 Millionen Einwohnern weiter wachsen. China wird auf unserer diesjährigen Messe deutlich präsent sein und unseren Bodegas und Kooperativen beachtliche Handelschancen bieten".

Der Vizepräsident der Fenavin Angel Amador erläutert ferner, dass " sich das Seminar an Unternehmer aus Castilla-La Mancha und Spanien richtet, die mit Einkäufern von den Märkten in China, Hongkong und Taiwan Verbindung aufnehmen möchten, denn es werden dazu insgesamt 100 asiatische Weinhändler erwartet, wobei der Andrang begrenzt wurde und eine Auswahl der Besten getroffen werden musste".

Der Direktor des IPEX Castilla-La Mancha Javier Vega hebt hervor, dass "im Geschäftsjahr 2010 der Weinverkauf nach China deutlich zugenommen hat, so dass das Handelsvolumen von CLM beim Chinaexport höher war als beim Export in die USA, allerdings hat auch der Verkauf von Bordeaux an den asiatischen Giganten deutlich zugelegt".

Äußerst repräsentative Unternehmen

Zu den zur Messe anreisenden Unternehmen gehören einige der repräsentativsten Namen, wie ASC Fine Wines, COFCO, Maxford Wines oder Grupo TEMPUS, so der IPEX-Direktor von Castilla-La Mancha Javier Vega, der daran erinnert, dass "der chinesische Markt sehr hoch im Kurs steht und das Weintrinken in der chinesischen Kultur als ein Zeichen von Gesundheit gilt". Auch lässt er nicht unerwähnt, dass "20% von Chinas gesamten Weinverbrauch China aus dem Import stammen, weshalb Spanien dort einiges zu sagen hat".

Mehr als 600 Millionen Chinesen sind aus der Armut aufgestiegen und somit potentielle Konsumenten

Marisa Flores, IPEX-Leiterin in Hongkong, erinnert daran, dass "mehr als 600 Millionen Chinesen in den letzten 30 Jahren aus der Armut aufgestiegen sind und sich zu einem sehr attraktives Verbraucherpotential entwickelt haben, indem sie ihre Einkünfte steigern konnten".

Der chinesische Markt gehört heute zweifellos zu den begehrtesten, wie auch bei vorangehenden Fenavin-Ausgaben festgestellt wurde. Seine ganz eigene, aber stetige Entwicklung zu einer gewissen Art von Konsumgesellschaft sowie die beeindruckende Bevölkerung von über 1300 Millionen Menschen machen ihn zum bevorzugten Ziel für alle möglichen Investitionen.

Während des Seminars wird dieser Markt sehr ausführlich beleuchtet und einer realistischen Analyse unterzogen werden, um den auf der Messe ausstellenden Weingütern und potentiellen Weinexporteuren relevante Informationen über Handelschancen zu liefern, die sich im asiatischen Markt für sie auftun. Auch die Umgangsformen und das Geschäftsverhalten einer Kultur, die sich von unserer grundlegend unterscheidet, werden auf dem Seminar nicht zu kurz kommen.

Chinas beliebteste Weinvarietäten sind Cabernet, Merlot, Syrah und Pinot noir, bei den Rotweinen; und bei den Weißen der Chardonnay und der Savignon blanc.

Was die Vermarktung angeht, so ist die Sache nicht ganz einfach, weil es in China Großunternehmen gibt, die 30 Millionen Liter Wein umsetzen und durch Exklusivverträge riesige Wettbewerbshindernisse aufbauen. "Es ist ein komplexer Markt, auf dem eine Menge Ausdauer und Geduld erforderlich sind, außerdem sollte man nach einem passenden Geschäftspartner Ausschau halten", sagt Javier Vega und ermutigt Unternehmen aus Spanien und Castilla-La Mancha, ihre Marken in China eintragen zu lassen: "Das ist kein kostspieliges Verfahren, aber etwas, was sich zu einem späteren Zeitpunkt auszahlt und meistens nicht bedacht wird."

Vega weist ebenfalls darauf hin, dass man sich dem Stil der chinesischen Verbraucher anpassen müsse, z.B. beim Etikett, denn die chinesischen Lieblingsfarben seine Gold, Rot etc. "Es ist wichtig, sich in den asiatischen Verbraucher hineinzuversetzen und die Dinge nicht nur aus dem Blickwinkel des westlichen Konsumenten zu betrachten".

Auch erinnert er daran, dass die in Ciudad Real ansässige Firma Pago de Vallegarcía, eine Bodega aus Castilla-La Mancha, in diesem Jahr mit dem größten chinesischen Weinhandelsunternehmen einen Handel für den Export von Wein im Gegenwert von einer Million Dollar abgeschlossen hat.

Rund 2700 Weinkunden aus 54 Ländern

Was das angeht, so gestattet die Zusammenarbeit zwischen Handelskammer, IPEX und Messeleitung die Anreise einer großen Anzahl von internationalen Weinkunden, in einer Größenordnung, die über die der Voredition hinausgeht. Die Koordination dieser Einrichtungen macht es möglich, die notwendigen Kontakte zu Handelsagenten und Fachunternehmen des Sektors, sowie zu Handelsniederlassungen in Spanien und im Ausland herzustellen, um auf diesem Weg für die Aussteller der FENAVIN Weinkunden in den folgenden vier Hauptkategorien zu finden:

1. Traditionelle spanische Exportmärkte, wie Deutschland und das Vereinigte Königreich
2. Neue potentielle Märkte, wie Rumänen und die Ukraine
3. Große Schwellenmärkte, wie China , Brasilien, Kanada und Indien
4. Exotische Märkte, wie Kasachstan, Oman oder die Arabischen Emirate

Somit werden im Mai d. J. im Messezentrum von Ciudad Real über 700 Handelsagenten und Importeure aus 54 Ländern an die Arbeit gehen; sie kommen aus Deutschland, , Angola, Australien, Österreich, Belgien, Brasilien, Kanada, China, Kolumbien, Südkorea, Dänemark, Ecuador, den USA, Salvador, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Slowakei, Estland, den Philippinen, Finnland, Frankreich, Holland, Hongkong, Ungarn, Indien, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kasachstan, Lettland, dem Libanon, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Mexiko, Norwegen, Oman, Peru, Polen, Portugal, Puerto Rico, dem Vereinigten Königreich, der Tschechischen Republik, der Dominikanischen Republik, Rumänien, Russland, Singapur, Schweden, der Schweiz, Taiwan, der Türkei, der Ukraine und Vietnam.

Dieser Zahl sind die internationalen Weineinkäufer hinzuzurechnen, die auf eigene Kosten zur Messe anreisen und, aufgrund der bisherigen Akkreditierungen auf 2000 geschätzt werden.

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