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Ciudad Real, 09-11 de Mayo de 2017

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NOTAS DE PRENSA

"Japan kann mehr Weinimporte aus Spanien vertragen, wenn die Nachfrage angekurbelt wird"

Chieko Konagaya, Marktforscherin des spanischen Wirtschafts- und Handelsbüros in Tokio

Chieko Konagaya, Marktforscherin des spanischen Wirtschafts- und Handelsbüros in Tokio

Chieko Konagaya, Marktforscherin des Spanischen Wirtschafts- und Handelsbüros in Tokio, beleuchtet auf der FENAVIN 2011 die Besonderheiten des japanischen Marktes

08.04.2011 | 

Die Fachfrau Chieko Konagaya vom Spanischen Wirtschafts- und Handelsbüro in Tokio, zeigt sich zuversichtlich bei der Analyse der Situation des spanischen Weins in Japan. Denn der Import spanischer Weine zeigt seit dem Jahr 2000 ein konstantes Wachstum, was beweist, dass weiter aufgestockt werden kann, sofern es gelingt, die Nachfrage anzukurbeln und Erzeugnisse vorzuhalten, die für den Markt geeignet sind. Am 11. Mai wird Konagaya in ihrem Vortrag ''Der spanische Weinmarkt in Japan - Tendenzen der letzten Jahre" im Rahmenprogramm der FENAVIN 2011 auf diesen und andere Aspekte eingehen.

Die jüngsten von der Expertin ermittelten Zahlen belegen, dass der spanische Weinimport in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen ist und sich diese Tendenz 2009 so weit verstärkte, dass sie die Marke von 1,5 Mio. Kisten übertraf. Das bedeutet einen Anstieg von 46,2 % gegenüber dem Jahr 2008. Darüber hinaus hat sich Spanien im Jahr 2010 zum viertgrößten Exportland für Wein nach Japan nach Volumen entwickelt, mit einem Marktanteil von 10% , und ist in Geldwert ausgedrückt auf den fünften Platz aufgerückt mit einem Anteil von 5%.

Westlicher Lebensstil und die gesundheitsfördernde Wirkungen von Wein

Wie in Konagayas Studien nachzulesen, tragen derzeit verschiedene Faktoren zum Wachstum des Weinmarktes in Japan bei. An erster Stelle, die stetige Zunahme des westlichen Lebensstils in der Gesellschaft, dann die Entdeckung von Wein als gesundheitsförderndes Erzeugnis und zu guter Letzt die Schaffung einer Weinkultur, in einem Land, wo Wein als traditionelles Getränk unbekannt ist.

Im konkreten Fall Spaniens hat sich, den Marktstudien der Ökonomin zufolge, das Wissen um unsere Weine in den letzten Jahren erheblich verbessert. Das kommt daher, dass sich der Bezugspunkt zur mediterranen Küche von Italien nach Spanien verlagert zu haben scheint, indem fortlaufend überall im Land neue Cafés und Restaurants nach spanischem Vorbild eröffnet werden, was die Aktivitäten einer wachsenden Zahl kleiner Importhändler befördert hat, die diesem Lokaltyp spanischen Wein und Lebensmittel verkaufen, so dass schließlich die großen Importeure ihre Produktpaletten überprüft haben.

Jedes Unternehmen, das nach Japan exportieren will, muss sich aber darüber im Klaren sein, dass dies ein nicht nur zentralisierter, sondern auch sehr anspruchsvoller und wettbewerbsorientierter Markt ist, in dem Tokio die Maßstäbe setzt als wichtigster Trendsetter, weshalb Tokio ein guter Startpunkt für den Japanexport ist.

Werbung als Erfordernis

Konagaya empfiehlt den spanischen Erzeugern ebenso, den Einstieg in den japanischen Markt sorgfältig abzuwägen und rät in ihren Arbeiten dazu, sich vor Ort einen Handelspartner zu suchen, sei dies ein Importeur oder ein Handelsagent, der zunächst als Vermittler fungiert und die Weine richtig positioniert. Auch legt sie Nachdruck auf die Tatsache, dass ein Erzeuger auf die Importeure am wettbewerbsfähigsten und attraktivsten wirkt, wenn er einen gutes Geschäftskonzept vorlegt und durch Werbung stützt.

In diesem Zusammenhang unterscheidet die Fachfrau zwischen verschiedenen Erfordernissen und betont, dass die institutionelle Werbung bei diesem Konzept durch den Importeur oder Teilhaber vor Ort unterstützt werden sollte. Dazu, so findet sie, sei die Teilnahme an japanischen Messen, wie Foodex oder Spain Gourmetour, maßgeblich.

Gleichzeitig bestätigen ihre Untersuchungen, dass der Produktpräsentation ein hoher Stellenwert in Japan zukommt, und es nicht genügt allein auf Qualität zu setzen, weshalb eine hochwertige, ansprechende Verpackung mit einer entsprechenden Etikettierung zu empfehlen sei, ebenso wie die Anpassung von Preisen und Verpackungsgrößen an die Gegebenheiten des Marktes.

Was die Weinsorten angeht, bestätigt sie, dass der Verbraucher früher zwar eher zu Weißwein griff, heute aber auch für Rotweine ohne besondere Kategorien offen sei, ebenso wie für Schaumweine. Zum durchschnittlichen Verbraucherprofil gehören vor allem Frauen zwischen 20 und 40 Jahren, die in Großstädten arbeiten.

Dies alles bestätigt, dass es für die spanischen Weine, wenn auch noch mit einigen Einschränkungen, den neusten Trends zufolge in Japan große Potentiale gibt, weshalb Chieko Konnagaya ihnen eine gute Zukunft auf dem japanischen Markt prophezeit.

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